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B20 und Compliance: Eine Frage der Kultur

In Berlin diskutiert die Wirtschaft die Herausforderungen f√ľr den Hamburger G20-Gipfel

Keyfacts

  • In Berlin findet im n√§chsten Jahr der B20-Gipfel zur Vorbereitung auf den G20-Gipfel statt
  • Korruptionsbek√§mpfung ist eine der gr√∂√üten Herausforderungen der n√§chsten Zeit
  • KPMG koordiniert eine B20-Arbeitsgruppe ‚ÄěResponsible Business Conduct & Anti Corruption"
Alexander Geschonneck
  • Partner, Head of Compliance & Forensic
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Korruption und Wirtschaftskriminalit√§t haben in den meisten F√§llen eine Vorgeschichte ‚Äď ihre Bek√§mpfung auch. Wenn in diesen Tagen in Berlin die B20-Konferenz von Akteuren aus Wirtschaft und Unternehmen stattfindet, wird die weltweite Entwicklung rund um Anti-Korruption und Compliance eines der wichtigsten Themen sein. Dabei hat die Bek√§mpfung von Korruption mittlerweile durchaus Tradition. Das gilt auch auf der B20-Konferenz, die als vorbereitendes Gremium zum G20-Gipfel¬†die W√ľnsche und Erwartungen der Wirtschaft formuliert. Deutschland hat heute die Pr√§sidentschaft der G20 √ľbernommen und ist Gastgeber des im n√§chsten Jahr stattfinden G20-Gipfels in Hamburg. Vor sechs Jahren entwickelte der G20-Gipfel seinen ersten Zwei-Jahres-Plan zur Bek√§mpfung von Korruption. Ein Plan, der im weiteren Verlauf immer umfangreicher wurde und schlie√ülich dazu f√ľhrte, dass spezielle Arbeitsgruppen der B20-Konferenz ausschlie√ülich zu diesem Thema arbeiten.

KPMG als Knowledge-Partner f√ľr B20

Eine Aufgabe, die in Zeiten von Panama Papers und steigender Wirtschaftskriminalit√§t in den kommenden Jahren immer wichtiger werden wird. Wie Unternehmen den Umgang mit Richtlinien und Gesetzen sicherstellen, erkl√§rt das KPMG Compliance-Assessment.¬†Schon jetzt ist absehbar, dass gemeinsame Initiativen von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft im Bereich der Korruptionsbek√§mpfung an Bedeutung zunehmen werden. Als sogenannter Knowledge-Partner begleiten wir bei KPMG mit einem solution√ľbergreifendem Team aus Forensic, Compliance, Sustainability und dem EU-Projekt Office die B20-Arbeitsgruppe f√ľr ‚ÄěResponsible Business Conduct & Anti Corruption‚Äú. Gemeinsam mit den Chairs dieser Arbeitsgruppe gestaltet dieses Team Empfehlungen der Wirtschaft f√ľr die Regierungen der G20-Staaten.

Wie also ist die Lage in Sachen Compliance-Entwicklung der letzten Jahre? Wenn wir uns in Deutschland umschauen, dann f√§llt auf, dass die Mehrheit der gro√üen Unternehmen mittlerweile spezielle Abteilungen eingerichtet hat, die auf die Einhaltung regelkonformen Verhaltens achten. Aber nat√ľrlich ist nicht alles Gold, was gl√§nzt. Aus unserer letzten Studie zur Wirtschaftskriminalit√§t in Deutschland wissen wir, dass 45 Prozent der gro√üen Unternehmen in Deutschland Opfer von Betrug und Untreue waren. Trotzdem bleibt es eine gro√üe Herausforderung, die erforderliche Sensibilit√§t f√ľr das Thema Business Ethics und Anti-Korruption auch bei den Top-Entscheidern der Unternehmen zu verankern.

Wenn wir ber√ľcksichtigen, dass allein Bestechungen nach einer Studie des Internationalen W√§hrungsfonds j√§hrlich Kosten zwischen 1,5 und zwei Billionen US-Dollar verursachen, dann ist der Fall klar: Aus Unternehmenssicht ist Korruption ein riesiger Hemmschuh f√ľr Wachstum, Produktivit√§t und Investitionen. Wir reden hier √ľber Dimensionen, die etwa zwei Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes ausmachen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass eine globale Strategie zur Korruptionsbek√§mpfung nur so durchsetzungsstark sein wird wie die jeweiligen L√§nder und internationalen Institutionen, die diese Strategie unterst√ľtzen.

Von Compliance zu Responsible Business Conducts

Nun liegt es in der Natur der Sache, dass solch globale Initiativen der wirtschaftlich st√§rksten L√§nder der Welt einen mitunter langen Weg zu beschreiten haben. Wenn wir ehrlich sind, m√ľssen wir sogar erg√§nzen: Compliance und Korruptionsbek√§mpfung sind hier nur der Anfang. Die tats√§chliche Aufgabe ist noch einmal gr√∂√üer und geht hinein bis in den Bereich des sogenannten Responsible Business Conducts, also Fragen einer verantwortungsbewussten Gesch√§ftsf√ľhrung, die auch Fragen der Nachhaltigkeit betrachten.

Die wesentliche Erkenntnis hierbei: In einer Welt endlicher Ressourcen sollten langfristig die Unternehmen im Vorteil seien, die ihrer Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit st√§rker nachkommen als andere. Zum einen aus der Erkenntnis, dass Unternehmen durch Strafzahlungen, Sanktionen und Reputationsverluste selbst unter den Folgen ihres eigenen Handelns leiden m√ľssten. Zum anderen aber auch aus der Erkenntnis, dass unternehmerische Verantwortungslosigkeit auf lange Sicht die Stabilit√§t und den Zusammenhalt ganzer Volkswirtschaften zerst√∂ren kann ‚Äď und damit wiederum auch die Basis wirtschaftlicher Erfolge von Unternehmen.

Mehr zur Wirtschaftskriminalität in Deutschland lesen Sie in unserer aktuellen Studie hier.

Alexander Geschonneck
  • Partner, Head of Compliance & Forensic
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