Liquiditätsmanagement der Zukunft: Wohin mit dem Geld?

Warum Zahlungsfähigkeit ein Wert an sich ist

Keyfacts

  • Unternehmen wollen Abhängigkeit von Kreditinstituten verringern
  • Liquidität wird als eigenständige Ressource angesehen
  • Steigerung des Unternehmenswerts durch Liquiditätsmanagement ist möglich
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Markus Kreher
  • Partner, Head of Finance Advisory, Head of Media
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Die Zeiten sind lange vorbei, in denen der Umsatz und Gewinn eines Unternehmens als alleiniger Maßstab galt. Stattdessen werden Geldfluss und Liquidität einer Firma immer maßgeblicher für ihre Bewertung bei Banken und auf dem Finanzmarkt. Auf der anderen Seite wollen viele Unternehmen ihre Abhängigkeit von Kreditinstituten verringern.

Beispielsweise um im Fall von Liquiditätsüberschüssen ihre Geldmittel zur Lieferantenfinanzierung zu nutzen, anstatt sie einem Kreditinstitut zur Anlage anzuvertrauen. Liquidität wird deshalb in vielen Unternehmen mittlerweile als eigenständige Ressource angesehen. Und wie alle Ressourcen sollte auch sie zur Steigerung des Unternehmenswerts eingesetzt werden. Wie wird sie also aussehen, die Zukunft im Geldfluss- und Liquiditätsmanagement?

Klar ist: Liquidität ist eine knappe Ressource. Und zwar eine Ressource, die nicht nur verwaltet, sondern bewusst und vorausschauend eingesetzt werden sollte. Denn nur mit einem maßgeschneiderten und funktionsübergreifenden Cash- und Liquiditätsmanagement können Unternehmen nachhaltigen Mehrwert erzielen.

Zahlungsströme aktiv steuern und planen

Grundsätzlich gilt: Die Geldfluss-Strategie dient in erster Linie der Unternehmensstrategie. Verspricht sich ein Unternehmen beispielsweise profitables Wachstum durch Investitionen in neue oder bestehende Märkte, sollte neben dem Finanzierungskonzept auch eine Planung der künftigen Zahlungsströme vorgenommen werden, sodass diese aktiv gesteuert und überprüft werden können. Immer dabei das wesentliche Ziel im Auge: Die Liquiditätssteuerung darf nicht zur Folge haben, dass wesentliche Ziele des Unternehmens verfehlt oder gar unterlaufen werden.

Datenanalyse zur Optimierung im Cash-Bereich nutzen

Dafür braucht es einen stetigen Blick auf alle Veränderungen. Denn sie können dazu führen, dass die Instrumente der Liquiditätssteuerung angepasst werden müssen. Weiterhin ist auch eine kontinuierliche Beobachtung der Entwicklungen im Bereich der Datenanalyse und -aufbereitung notwendig. Neue Verfahren erlauben mehr Erkenntnisse, liefern eine größere Transparenz und gestatten damit, die Optimierung auch im Cash-Bereich immer weiter voranzutreiben.

Doch wie sollten Unternehmen ihr Liquiditätsmanagement am besten aufbauen? Der KPMG-Ansatz „Die Zukunft des Cash- und Liquiditätsmanagements“ zeigt in sechs pragmatischen Schritten, wie es geht.

Markus Kreher
  • Partner, Head of Finance Advisory, Head of Media
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