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Disruptive Technologien rütteln am Geschäftsmodell

Nicht abwarten, sondern neue Technik gewinnbringend einsetzen

Haben Sie das perfekte Geschäftsmodell bereits gefunden? Und Sie sind sicher, dass es Ihnen ein gutes Einkommen auf lange Zeit beschert? Hier könnten Sie einem Trugschluss aufsitzen. Denn aktuell wird die Geschäftswelt gerade kräftig von neuen, disruptiven Technologien durchgerüttelt. Unsere Grafik Disruptive Technologien zeigt dies übersichtlich.

Aber was sind disruptive Technologien? Hierbei handelt sich um technologische Neuerungen, die bekannte Geschäftsabläufe und -systeme verändern und aufbrechen. Geschäftsmodelle die heute noch profitabel sind, können morgen bereits ein Verlustbringer sein.

Andererseits bieten disruptive Technologien ein enormes Wachstumspotential – wenn Unternehmen sich für sie öffnen und konsequent einsetzen. Dann können sie einen Nutzen generieren, der mögliche Gefahren und Risiken überwiegt.

Welche der disruptiven Technologien am vielversprechendsten sind, hat KPMG in der Studie The Changing Landscape of Disruptive Technologies analysiert. Hierfür wurden weltweit rund 800 Führungskräfte des Technologiesektors um ihre Einschätzung für die nächsten drei Jahre gebeten.

Mit Daten Werte schaffen

Datenauswertung wird zu einem wesentlichen Bestandteil aller Branchen. Besonders Versicherer und Autobauer haben das Potential bereits erkannt. In der Studie „Mit Daten Werte schaffen“ von KPMG und Bitkom Research wurden rund 700 Führungskräfte befragt, wie und ob ihnen Daten helfen.

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Die befragten deutschen Unternehmer nannten mit Abstand am häufigsten mobile Plattformen und Apps (16%), das Internet der Dinge (16 %) und die Cloud (13%). Überraschend ist, dass lediglich 3 % der befragten deutschen Unternehmer die Technologien Data & Analytics und 3D Druck noch als disruptiv ansehen. In der weltweiten Befragung haben beide Technologien eine durchaus höhere Einschätzung erhalten.

Von der Nutzung der neuen Technologien versprechen sich die deutschen Führungskräfte schnellere Innovationszyklen (26%), langfristige Kostensenkungen (19%) sowie eine bessere Produkt- und Servicedifferenzierung (16%).

Bei all den Vorteilen stellt sich die Frage: Über welche Hürden kann man bei der Nutzung von disruptiven Technologien stolpern? Eine große Herausforderung stellt definitiv die Frage der Security dar, was von mehr als jedem vierten genannt wird. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die entsprechende Einführungen verursachen.

Eine klare Antwort hatten übrigens knapp zwei Drittel (65%) der deutschen Befragten dazu, welches Land potentiell die meisten global relevanten technologischen Durchbrüche hervorbringt: das eigene.

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Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einem fundamentalen Wandel in der Finanzbranche und stellt ganze Geschäftsmodelle infrage. Und auch das Kundenverhalten hat sich deutlich verändert. Die Art, wie Leistungen von Banken und Versicherungen wahrgenommen und bewertet werden, befindet sich im Umbruch. Finanzdienstleister müssen hierauf eine Antwort finden. Dabei werden sich Unternehmen auf der Produktseite noch stärker an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten müssen. Zentral hierfür ist eine optimierte IT. Denn nur durch ein effektives Zusammenspiel kann Innovation gelingen und Wettbewerbsvorteile generiert werden. So müssen die CIOs in Banken und Versicherungen nicht nur den steigenden Kundenanforderungen im Rahmen der Digitalisierung gerecht werden, sondern diese auch konform mit den regulatorischen Bestimmungen ausführen.

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