Disruptive Technologien rütteln am Geschäftsmodell

Nicht abwarten, sondern neue Technik gewinnbringend einsetzen

Keyfacts

  • 800 globale Führungskräfte wurden befragt
  • Die Integration von Technologie ist entscheidend
  • Apps haben das größte Disruptionspotenzial
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Peter Heidkamp
  • Partner, Head of Technology
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Haben Sie das perfekte Geschäftsmodell bereits gefunden? Und Sie sind sicher, dass es Ihnen ein gutes Einkommen auf lange Zeit beschert? Hier könnten Sie einem Trugschluss aufsitzen. Denn aktuell wird die Geschäftswelt gerade kräftig von neuen, disruptiven Technologien durchgerüttelt. Unsere Grafik Disruptive Technologien zeigt dies übersichtlich.

Aber was sind disruptive Technologien? Hierbei handelt sich um technologische Neuerungen, die bekannte Geschäftsabläufe und -systeme verändern und aufbrechen. Geschäftsmodelle die heute noch profitabel sind, können morgen bereits ein Verlustbringer sein.

Andererseits bieten disruptive Technologien ein enormes Wachstumspotential – wenn Unternehmen sich für sie öffnen und konsequent einsetzen. Dann können sie einen Nutzen generieren, der mögliche Gefahren und Risiken überwiegt.

Welche der disruptiven Technologien am vielversprechendsten sind, hat KPMG in der Studie The Changing Landscape of Disruptive Technologies analysiert. Hierfür wurden weltweit rund 800 Führungskräfte des Technologiesektors um ihre Einschätzung für die nächsten drei Jahre gebeten.

Die befragten deutschen Unternehmer nannten mit Abstand am häufigsten mobile Plattformen und Apps (16%), das Internet der Dinge (16 %) und die Cloud (13%). Überraschend ist, dass lediglich 3 % der befragten deutschen Unternehmer die Technologien Data & Analytics und 3D Druck noch als disruptiv ansehen. In der weltweiten Befragung haben beide Technologien eine durchaus höhere Einschätzung erhalten.

Von der Nutzung der neuen Technologien versprechen sich die deutschen Führungskräfte schnellere Innovationszyklen (26%), langfristige Kostensenkungen (19%) sowie eine bessere Produkt- und Servicedifferenzierung (16%).

Bei all den Vorteilen stellt sich die Frage: Über welche Hürden kann man bei der Nutzung von disruptiven Technologien stolpern? Eine große Herausforderung stellt definitiv die Frage der Security dar, was von mehr als jedem vierten genannt wird. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die entsprechende Einführungen verursachen.

Eine klare Antwort hatten übrigens knapp zwei Drittel (65%) der deutschen Befragten dazu, welches Land potentiell die meisten global relevanten technologischen Durchbrüche hervorbringt: das eigene.

Peter Heidkamp
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