KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/ Klardenker - der Blog zu aktuellen Wirtschaftsthemen, die Unternehmen bewegen Fri, 13 Feb 2026 13:52:37 +0000 de hourly 1 https://klardenker.kpmg.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-app-icon_512x512-32x32.png KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/ 32 32 Wachstumstreiber Indien: So können deutsche Unternehmen profitieren https://klardenker.kpmg.de/wachstumstreiber-indien-so-koennen-deutsche-unternehmen-profitieren/ Wed, 11 Feb 2026 12:07:51 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48713 Warum deutsche Unternehmen Produktion, Beschaffung und Markt in Indien neu ausrichten.

Keyfacts: Indien als Resilienz-Baustein: Viele Unternehmen erweitern Kapazitäten – nicht als China-Ersatz, sondern zur Risikostreuung. Mehr als IT und Services: Das Land entwickelt sich zunehmend zu einem Industrie-, Beschaffungs- und Absatzstandort. Erfolg braucht Governance: Föderale Komplexität, Bürokratie und Compliance-Risiken erfordern klare Steuerung, lokales Know-how und robustes Projektmanagement. Indien rückt immer stärker sichtbar ins Zentrum der europäischen Wirtschafts- und Geopolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz wählte Indien bewusst als Ziel seiner ersten Asienreise und unterstrich damit den politischen Willen zur Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen. Parallel haben die Europäische Union und Indien nach langen Verhandlungen ein Handelsabkommen geschlossen, das Handelshemmnisse senken und die Partnerschaft auf ein neues Niveau heben soll. Hochrangige EU-Vertreter waren zudem am indischen Tag der Republik in Neu-Delhi präsent. Diese Entwicklungen zeigen: Indien gewinnt als Handelspartner, Produktionsstandort und Innovationshub schneller an Bedeutung, als viele Strategien bislang abbilden. Wir beleuchten, warum die deutsche Industrie Indien zunehmend in den Fokus nimmt. Warum gewinnt Indien gerade jetzt strategisch an Bedeutung – und welche Rolle spielt das Land in der Neuordnung globaler Wertschöpfungsketten? Indien gewinnt an strategischer Bedeutung, da Unternehmen ihre globale Aufstellung neu ausrichten. An die Stelle einer primären Effizienz- und Skalierungslogik, treten zunehmend Aspekte wie Resilienz, Risikostreuung und Standortabsicherung. Geopolitische Spannungen und Unsicherheiten beschleunigen...

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Das sind die größten Chancen des EU-Mercosur-Abkommens https://klardenker.kpmg.de/das-sind-die-groessten-chancen-des-eu-mercosur-abkommens/ Mon, 09 Feb 2026 09:55:35 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48690 Zollbefreiungen und strategische Partnerschaft: Analyse des Mega-Deals.

Den Handel mit globalen Wachstumsmärkten fördern und gleichzeitig geostrategisch diversifizieren – das ist aktuell ein vorrangiges wirtschaftspolitisches Ziel der Europäischen Union. Mit dem im Januar 2026 unterzeichneten Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Mitgliedern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay ist das nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen jetzt gelungen. Sollte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in den kommenden Jahren nicht doch noch widersprechen, entsteht gemeinsam mit dem südamerikanischen Staatenbund einer der größten weitgehend zollfreien Handelsräume weltweit. Dass Unsicherheit bleibt, liegt am umstrittenen Beschluss einer sehr knappen Mehrheit des EU-Parlaments, das Abkommen dem EuGH zur Überprüfung vorzulegen. Die EU-Kommission will das Abkommen dennoch vorläufig anwenden, sodass der Vertrag in Kraft tritt, sobald ihn der erste Mercosur-Staat ratifiziert hat. Dies wird für März 2026 erwartet. Die weitreichende ökonomische Kooperation von EU und den südamerikanischen Mercosur-Ländern ist ein Meilenstein für den globalen Freihandel – und gerade die exportstarke deutsche Wirtschaft könnte davon besonders profitieren. Die wichtigsten Details im Überblick. Mercosur: Ein attraktiver Markt mit großem Potenzial Das EU-Mercosur-Abkommen öffnet einen Markt von rund 272 Millionen Menschen und damit einen der größten Verbraucherräume außerhalb Europas. Anders als häufig wahrgenommen, ist Mercosur kein Niedrigeinkommensraum, sondern liegt mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von mehr als 14.000 US-Dollar pro Kopf sogar leicht...

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Kreislaufwirtschaft als Werttreiber für Robotikhersteller https://klardenker.kpmg.de/kreislaufwirtschaft-als-werttreiber-fuer-robotikhersteller/ Mon, 02 Feb 2026 09:23:32 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48569 Wie der Re-Use von Komponenten Kosten senkt, Resilienz stärkt und Wachstum ermöglicht.

Keyfacts: Die Kreislaufwirtschaft entwickelt sich vom Nachhaltigkeitstrend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Fertigungsindustrie. Resilienz wird zum Muss – Anbieter für Robotiklösungen stehen unter Handlungsdruck durch zunehmende Regulierung und starre Abhängigkeiten in ihren Lieferketten. Unternehmen, die Wiederverwendung und Ressourceneffizienz strategisch im Geschäftsmodell verankern, sind resilienter, sichern sich Kostenvorteile und erschließen sich neue Wachstumspotenziale. Vom Kostenfaktor zum Werttreiber: Kreislaufwirtschaft als strategischer Hebel Die industrielle Fertigung steht unter massivem Druck: Volatile Rohstoffpreise, regulatorische Vorgaben und hohe Lieferkettenabhängigkeiten fordern Unternehmen heraus, neue Wege zu gehen., Ein führender Hersteller von Robotiklösungen prüft die Wiederverwendung von Komponenten als strategischen Hebel, um Margen zu stabilisieren, Risiken zu minimieren und nachhaltiges Wachstum zu sichern. Nachhaltigkeit als Chance und Wachstumsmotor nutzen Sichern Sie sich exklusiven Zugang zu unserer  Studie „Sustainability Value Creation“.  Laden Sie sich jetzt die Ergebnisse und Einordnungen herunter, profitieren Sie von aktuellen Erkenntnissen und Best Practices rund um nachhaltige Wertschöpfung. Studie herunterladen Ausgangslage: Externe Zwänge und interne Realitäten Im aktuellen Marktumfeld werden industrielle Unternehmen mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert: schwankende Nachfrage, steigende Kosten bei stärkerem Wettbewerbsdruck und zunehmende regulatorische Anforderungen erhöhen den Handlungsbedarf. Neue Vorgaben wie die EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR) und das CO₂-Grenzausgleichsystem (CBAM) verschärfen die Transparenz-Anforderungen und operativ die Anforderungen an Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit. Gleichzeitig führen...

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Diese vier regulatorischen Fragen sollten Unternehmen 2026 beantworten können https://klardenker.kpmg.de/diese-vier-regulatorischen-fragen-sollten-unternehmen-2026-beantworten-koennen/ Fri, 30 Jan 2026 08:48:30 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48654 Unsere Experten geben Orientierung zu KI-Governance, ESG und geopolitischen Risiken.

Keyfacts: EU AI Act, Nachhaltigkeitsregulierung und geopolitische Spannungen wirken direkt auf Entscheidungen, Bewertungen und Geschäftsannahmen. Transparenz über Anwendungen, Datenquellen und Lieferketten sowie integrierte Risiko- und Kontrollmechanismen machen Regulierung von einer Compliance-Pflicht zu einem operativen Steuerungsinstrument und sichern Resilienz sowie Handlungsspielräume. Unsere Expertinnen und Experten zeigen, wie die Anforderungen in Governance, Steuerung und Entscheidungsprozesse übersetzt werden können. 1. Ist unsere KI regelkonform – bevor der EU AI Act es von uns verlangt? Für viele Unternehmen ist künstliche Intelligenz (KI) längst Teil des operativen Geschäfts. Sie unterstützt Forecasts, automatisiert Entscheidungen, priorisiert Risiken oder analysiert große Datenmengen. Durch den EU AI Act entsteht eine neue Management- und Steuerungsaufgabr, bei der Vorstände und Geschäftsleitungen klären müssen: Ist unsere KI nicht nur leistungsfähig, sondern organisatorisch beherrscht und dauerhaft verantwortbar? Der EU AI Act folgt einem risikobasierten Ansatz und verlagert den Fokus von der Technologie selbst auf deren konkrete Einsatzwirkung und Steuerbarkeit im Unternehmen. Das bedeutet, dass KI-Systeme je nach potenzieller Auswirkung auf Grundrechte, Sicherheit und wirtschaftliche Entscheidungen unterschiedlich reguliert werden. Entscheiderinnen und Entscheider müssen jederzeit transparent beantworten können, wo und wofür KI eingesetzt wird und welche Risiken damit verbunden sind. Die Praxis zeigt, warum das wichtig ist. KI-Systeme können effizient arbeiten, bleiben aber ohne geeignete...

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Wie Technologie den Ozean für Unternehmen berechenbar macht https://klardenker.kpmg.de/wie-technologie-den-ozean-fuer-unternehmen-berechenbar-macht/ Thu, 29 Jan 2026 17:45:23 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48632 Digitale Ansätze verändern die wirtschaftliche Nutzung mariner Räume.

Keyfacts: Der maritime Wirtschaftsraum wächst – insbesondere in technologieintensiven Segmenten. Sensorik, KI und Simulation machen marine Systeme erstmals kontinuierlich analysierbar. Unternehmen gewinnen belastbarere Grundlagen für Planung, Investitionen und Risikomanagement. Der maritime Raum gewinnt stark an wirtschaftlicher Bedeutung. Der geplante Ausbau der Nordsee zu einem der größten Offshore-Energiehubs Europas steht exemplarisch für diese Entwicklung: Der Ozean wird zunehmend als aktiv gestaltbarer Wirtschaftsraum verstanden. Der aktuelle EU Blue Economy Report zeigt, dass sich die europäische Blue Economy nicht nur von den pandemiebedingten Einbrüchen erholt hat, sondern strukturell wächst – insbesondere in technologieintensiven Segmenten. Bruttowertschöpfung in der Blue Economy Quelle: EU Blue Economy Report, 2025 Mit dieser Entwicklung steigen die Anforderungen an Planbarkeit, Transparenz und Akzeptanz. Marine Systeme sind hochdynamisch: Strömungen, Wetter, ökologische Wechselwirkungen und technische Belastungen wirken unmittelbar auf Wirtschaftlichkeit, Risiken und Umweltwirkungen. Ohne belastbare Daten lassen sich Investitionen, Betrieb und regulatorische Anforderungen kaum zuverlässig steuern. Gleichzeitig verweist die OECD darauf, dass digitale Technologien in der Ozeanwirtschaft bislang weniger systematisch eingesetzt werden als in anderen kapitalintensiven Branchen. Genau hier setzen moderne Technologien an: Neue Ansätze in Sensorik, Datenverarbeitung und Simulation machen marine Prozesse kontinuierlich mess- und modellierbar – auch in bislang schwer zugänglichen Regionen. Damit entsteht eine neue Grundlage für wirtschaftliche Steuerung im...

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Prozessautomatisierung: Wir begleiten die Bundesagentur für Arbeit https://klardenker.kpmg.de/prozessautomatisierung-wir-begleiten-die-bundesagentur-fuer-arbeit/ Wed, 28 Jan 2026 18:31:47 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48617 Wie ein zentraler Verwaltungsprozess technisch und organisatorisch neu aufgesetzt wurde.

Keyfacts: Die Bundesagentur für Arbeit automatisierte die Online-Arbeitssuchmeldung trotz Technologiewechsels im laufenden Projekt. Projektsteuerung und gezieltes Change-Management sicherten Umsetzung und Akzeptanz bei den Mitarbeitenden. Die Automatisierung reduzierte manuelle Bearbeitungszeiten deutlich und entlastete die Fachbereiche spürbar. Ein Technologiewechsel mitten im Projekt, Unsicherheiten bei Mitarbeitenden und ein enger Zeitplan: Im Interview berichten Sebastian Jacobi, Projektmanager, Bundesagentur für Arbeit, und unsere Expertin für Public Sector Consulting, Dr. Doris Böhme, wie die Automatisierung der Online-Arbeitssuchmeldungen bei der Bundesagentur für Arbeit in einem gemeinsamen Projekt dennoch umgesetzt wurde – und welche Rolle Projektsteuerung und Change-Management dabei gespielt haben. Wie kam die Zusammenarbeit zustande und was war die Ausgangssituation? Sebastian Jacobi: Bis zum Projektabschluss wurden bei uns die Online-Arbeitssuchmeldungen zwar elektronisch erfasst, aber anschließend manuell weiterverarbeitet – jeder Fall dauerte rund acht Minuten. Das war zeitaufwendig und fehleranfällig. Wir wollten diesen Prozess automatisieren, um die Kolleg:innen zu entlasten und ihnen mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Kund:innen zu geben. Für das Projekt brauchten wir Unterstützung in Projektleitung, Qualitätsmanagement und Change-Management. Ziel war es, zusätzliches Know-how einzubringen und die Umsetzung stabil abzusichern. Als das Projekt ausgeschrieben wurde, haben wir KPMG als externen Dienstleister ausgewählt. Entscheidend waren die angebotenen Skills und das Fachwissen. Welche Ziele standen im...

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Digitale Souveränität als Business Case https://klardenker.kpmg.de/digitale-souveraenitaet-als-business-case/ Tue, 27 Jan 2026 14:06:09 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48586 Strategien für mehr Unabhängigkeit, Innovationskraft und Resilienz.

Keyfacts: Digitale Souveränität entscheidet über strategische Handlungsfähigkeit in datengetriebenen Geschäftsmodellen. Digitale Souveränität ist eine Führungs- und Architekturentscheidung. Kontrolle über Daten, Identitäten und Schlüssel ist ein zentraler Baustein moderner Cyber-Resilienz. Die Debatte um digitale Souveränität in Deutschland wird oft emotional und defensiv geführt – es geht um einen Ruf nach Abschottung oder protektionistische Reflexe. Diese Sichtweise greift unserer Meinung zu kurz und ist strategisch gefährlich. Digitale Souveränität ist kein Isolationismus, sondern ein ökonomisch und sicherheitspolitischer Business Case.  In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz (KI), Big Data und Cloud Computing die Grundlage in etlichen Branchen bilden, stellt sich für Unternehmen nicht mehr die Frage, ob Souveränität relevant ist, sondern wie sie operativ umgesetzt wird.   Digitale Souveränität im Unternehmen: Drei zentrale Handlungsfelder Der KPMG Cloud-Monitor  belegt, dass die deutsche Wirtschaft diesen Bedarf erkannt hat: Für 58 Prozent der Unternehmen ist eine souveräne Cloud inzwischen unverzichtbar, ein Anstieg von neun Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.   Entscheidend ist nun, digitale Souveränität aus der politischen und regulatorischen Debatte herauszulösen und als strategische Management- und Architekturfrage zu begreifen. Im Folgenden skizzieren wir drei zentrale Handlungsfelder, mit denen Unternehmen Souveränität systematisch in einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil überführen können.   1. Souveränität als Hebel zur kommerziellen Diversifikation  Lange galt die Cloud als reiner Kostensenker. Doch dieser Effekt flacht ab. Unser Report zeigt, dass zwar noch 61 Prozent der Unternehmen Kosteneinsparungen realisieren, dieser Wert jedoch sinkt. Hier greift eine Logik, die der renommierte Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz bereits 2023 treffend als The Cost of Cloud: A...

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Die fünf prägenden Tech- und KI-Themen von Davos 2026 https://klardenker.kpmg.de/fuenf-impulse-aus-davos-die-unternehmensstrategien-neu-ausrichten/ Fri, 23 Jan 2026 07:16:23 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48534 Welche Weichen Unternehmen jetzt stellen sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das diesjährige Word Economic Forum (WEF) in Davos markierte den Übergang von der Frage, was künstliche Intelligenz werden könnte, hin zur Auseinandersetzung damit, wie die Technologie Machtverhältnisse, Arbeit, Governance und Wettbewerbsfähigkeit konkret verändert. In CEO-Dialogen, politischen Diskussionen und Executive Briefings dominierten fünf technologiegetriebene Themen die Agenda. 1. Geopolitik und die Fragmentierung der globalen Technologielandschaft Moderne Technologien und insbesondere künstliche Intelligenz sind zu einem geopolitischen Machtfaktor geworden. In Davos wurde deutlich, wie KI, Cloud-Infrastruktur, Halbleiter und Daten die globale Machtarchitektur neu formen. Die Dominanz US-amerikanischer Hyperscaler und KI-Plattformen wird insbesondere aus europäischer Perspektive als technologische Abhängigkeit und konkreter Wettbewerbsnachteil wahrgenommen. Digitale und KI-Souveränität rücken damit ins Zentrum strategischer Entscheidungen: Eine vollständige Unabhängigkeit von globalen Technologieanbietern ist unrealistisch, doch eine unkontrollierte Abhängigkeit von externen Plattformen, KI-Modellen und Infrastrukturen stellt ein erhebliches strategisches Risiko dar. Zudem fragmentiert sich die globale Technologielandschaft. Gemeinsame Standards und interoperable Frameworks werden immer stärker von nationalen Interessen, regulatorischen Vorgaben und Sicherheitsüberlegungen geprägt. Für C-Level-Entscheider ist Technologiestrategie damit untrennbar mit geopolitischem Risikomanagement und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit verbunden. Genau an diesem Punkt setzt die Studie AI Geopolitics 2030 von KPMG an: Sie entwickelt auf Basis eines strategischen AI Capability Index Szenarien und konkrete Handlungsoptionen für Europas KI-Souveränität.   Auf dem Weltwirtschaftsforum...

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AI-Souveränität beginnt mit Tempo und schützt vor Abhängigkeiten https://klardenker.kpmg.de/ai-souveraenitaet-beginnt-mit-tempo-und-schuetzt-vor-abhaengigkeiten/ Thu, 22 Jan 2026 08:42:48 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48435 Drei Hebel für Handlungsfreiheit: Infrastruktur, Skalierung und Talente.

Keyfacts: AI-Souveränität bewahrt die Kontrolle über kritische Technologien und reduziert Abhängigkeiten. Geschwindigkeit in Kombination mit Skalierung schafft Handlungsspielräume für Innovation und Wachstum. Europa kann eine Option etablieren, die Leistungsfähigkeit mit Verantwortung verbindet. Beim World Economic Forum in Davos wird deutlich: Künstliche Intelligenz steht im Zeichen der Umsetzung – und genau darin liegt der Kern der AI-Souveränität. Die zentrale Frage für Führungskräfte lautet nicht mehr, ob künstliche Intelligenz eingesetzt wird, sondern ie sie zuverlässig und dauerhaft in den operativen Kern des Unternehmens integriert werden kann, ohne neue Abhängigkeiten von Plattformen, Infrastrukturen oder externen Governance-Modellen zu schaffen. Wertschöpfung, Produktivität und messbare Rentabilität rücken in den Vordergrund, ebenso wie die Fähigkeit, KI-Systeme zuverlässig, verantwortungsvoll und in eigener Steuerung zu betreiben. Voraussetzung dafür ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten im Ökosystem. Nur im Zusammenspiel von Wirtschaft, Forschung und Politik lassen sich die technologischen, regulatorischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen schaffen, um AI-Souveränität zu erreichen und den gesamtgesellschaftlichen Nutzen von KI zu maximieren. AI-Souveränität wird zur operativen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere für Europa im globalen KI-Wettlauf. Auf dem Weltwirtschaftsforum haben wir unsere neue Studie „AI Geopolitics 2030: The new power distribution through strategic AI sovereignty“ vorgestellt. Hier erfahren Sie, wie KI die globale Machtverteilung verändert – und...

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Ein Jahr Trump: Die wichtigsten Erkenntnisse für deutsche Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/ein-jahr-trump-folgen-fuer-deutsche-unternehmen/ Tue, 20 Jan 2026 12:18:10 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48437 Wie gravierend sind die Auswirkungen der US-Wirtschaftspolitik – und was kommt noch?

Keyfacts: Donalds Trumps Zollpolitik verursacht erhebliche Belastungen, auf die Unternehmen mit einem Mix aus Kostenübernahme, Preisanpassungen und Strukturanpassungen reagieren. Die EU-Kommission versucht als Ergänzung für den US-Markt neue Freihandelsabkommen mit andere Regionen und Ländern abzuschließen, etwa das EU-Mercosur-Abkommen – das jedoch vom EU-Parlament zur finalen Überprüfung an den Europäischen Gerichthof übermittelt wurde – oder das jüngst beschlossene Abkommen mit Indien. Die Midterms, Zwischenwahlen am 3. November, könnten Trumps Handlungsspielräume deutlich einschränken – mit weitreichenden Folgen für die „America first“-Agenda. Am 20. Januar 2025 übernahm Donald Trump zum zweiten Mal die US-Präsidentschaft. Er kündigte ökonomische Umwälzungen an – und er hielt Wort. Von flächendeckend eingesetzten Zöllen bis zu branchenspezifischen Markteingriffen: Für große Handelspartner wie Deutschland ist die breitgefächerte Neujustierung der US-Wirtschaftspolitik ein tiefer Einschnitt. Neben unmittelbaren Auswirkungen sind auch globale Dominoeffekte spürbar. Das macht ein Zwischenfazit erforderlich: Was wurde umgesetzt, was sind die Folgen – und wie reagieren deutsche Unternehmen? Ein Überblick. So haben Unternehmen auf die Zölle reagiert „Zölle – das ist mein Lieblingswort“, hatte Donald Trump bereits im Wahlkampf gesagt. Flächendeckend hat seine Administration nach dem Wahlsieg Importzölle erhoben. Die Einfuhrabgaben belasten die in die USA importierenden Unternehmen, auch wenn das noch nicht alle Statistiken ausweisen: Vor dem Inkrafttreten...

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5 Maßnahmen gegen Cyberrisiken in der Supply Chain https://klardenker.kpmg.de/5-massnahmen-gegen-cyberrisiken-in-der-supply-chain/ Tue, 20 Jan 2026 10:37:21 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48453 Vom Sicherheitsgefühl zur Resilienz: So schützen Sie Ihre Lieferkette.

Keyfacts: Fast drei Viertel der Unternehmen weltweit waren in den letzten Jahren von Störungen durch Ihre Dienstleister betroffen. Gezielte Maßnahmen im Third Party Risk Management können dieses Risiko deutlich reduzieren. Ihr erstes Ziel: Verschaffen Sie sich Transparenz über Ihre Supply Chain. Sowohl mit Blick auf die eigenen Prozesse als auch die Dienstleisterbeziehungen. Vom trügerischen Sicherheitsgefühl zur Resilienz Viele Unternehmen investieren durch Firewalls, Endpoint Protection oder Zero Trust mit hohem Aufwand in ihre eigene IT-Sicherheit. Doch Risiken entstehen nicht nur in der eigenen Infrastruktur, sondern auch über Lieferanten und Dienstleister. Das heißt selbst wenn Ihr eigenes Netzwerk sicher scheint, kann Ihnen ein kompromittierter Dienstleister jederzeit schaden. Oft entsteht der Eindruck, dass zur Absicherung der Lieferkette sofort ein vollständiges Third Party Risk Management (TPRM) implementiert werden sollte. Und langfristig ist die Investition in ein TPRM auch sicher der beste Weg, wie etablierte Best Practices für TPRM zeigen (Third Party Risk Management (TPRM) – KPMG in Deutschland). Aber Sie können schon heute anfangen, mit gezielten Maßnahmen die größten Risiken mit weit weniger Aufwand einzudämmen. Hier sind fünf Schritte, mit denen Sie Ihre Supply Chain deutlich widerstandsfähiger machen können:   1. Mit einem Scoring-System Klarheit über Risiken schaffen Verschaffen Sie sich im ersten Schritt...

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Diese Faktoren entscheiden über die Zukunft der Wärmepumpe https://klardenker.kpmg.de/diese-faktoren-entscheiden-ueber-die-zukunft-der-waermepumpe/ Wed, 07 Jan 2026 09:14:02 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48342 Jetzt entscheidet sich, ob aus politischem Anspruch ein tragfähiges Geschäftsmodell wird.

Keyfacts: Der deutsche Wärmepumpenmarkt ist von politisch gefördertem Boom in eine Phase der Marktkonsolidierung und des Verdrängungswettbewerbs übergegangen.  Die Nachfrageschwäche ist weniger technologisch bedingt als Folge von Vertrauensverlust durch regulatorische Unsicherheit und volatile Rahmenbedingungen.  Die nächste Wachstumsphase erfordert Systemintegration, industrielle Skalierung und belastbare Marktlogik statt einzeltechnologischer Förderung. Die Wärmepumpe ist zur Projektionsfläche der deutschen Wärmewende geworden. Kaum eine Technologie wurde politisch stärker aufgeladen, medial intensiver diskutiert und industriell massiver hochskaliert. Und bei kaum einer anderen ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität so groß. Der deutsche Markt erlebte einen klassischen Übergang von politisch induziertem Boom zu marktwirtschaftlicher Ernüchterung. Entscheidend ist nun, ob aus dieser Phase eine tragfähige zweite Wachstumswelle entsteht. Oder eine strukturelle Vertrauenskrise.  Marktentwicklung und Verdrängungswettbewerb Der deutsche Wärmepumpenmarkt ist kein Nischenmarkt mehr. Mit einem Marktvolumen von rund 10 bis 12 Milliarden Euro gehört er längst zum industriellen Kern der Energiewende. Dabei vereinen fünf große Hersteller rund zwei Drittel der Marktanteile auf sich. Parallel drängen internationale Mitbewerber aus Asien und den USA mit aggressiven Investitionsprogrammen in den europäischen Markt.  Diese Angebotsseite hat in den vergangenen Jahren massiv vorgelegt: neue Fabriken, Milliardeninvestitionen, Kapazitätsausbau auf Basis politischer Zielmarken von bis zu einer Million installierter Wärmepumpen pro Jahr bis 2030. Doch die Nachfrage hat diese Dynamik im vorletzten Jahr abrupt nicht mehr mitgetragen. Nach einem Rekordabsatz von...

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Warum die Autobranche jetzt echte Technologieoffenheit braucht https://klardenker.kpmg.de/warum-die-autobranche-jetzt-echte-technologieoffenheit-braucht/ Mon, 05 Jan 2026 11:34:58 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48287 Die Aufweichung des Verbrenner-Aus ist auch eine Chance für Klimaschutz und Industrie.

Keyfacts: Die EU erlaubt ab 2035 neben Elektroautos auch CO₂-neutrale Kraftstoffe und Hybride – ein Signal für mehr Flexibilität statt starrer Verbote. Technologieoffenheit reduziert Risiken, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht eine realistische Umsetzung der Klimaziele. Klare Leitplanken bleiben entscheidend: strenge CO₂-Ziele, Nachhaltigkeitsstandards und eine vollständige Lebenszyklus-Bilanz für alle Antriebe. Die Europäische Union will ihr geplantes Verbrenner-Aus abschwächen: Ab 2035 sollen nicht mehr 100 Prozent Null-Emissionen für Neuwagen gelten, sondern 90 Prozent Reduktion an der Abgasanlage – die verbleibenden zehn Prozent können über grünen Stahl aus der EU oder nachhaltige Kraftstoffe (eFuels oder andere Biokraftstoffe) kompensiert werden. Plug-in-Hybride und Zusatzantriebe wie Range-Extender bleiben damit grundsätzlich möglich. In meinen Augen ist das keine Abkehr von den EU-Klimazielen, sondern eine pragmatische Öffnung des Regulierungskorridors – und zugleich ein wichtiges und nötiges industriepolitisches Signal an Europas Autohersteller. Ich meine: Technologieoffenheit ist eine Chance, die wir nutzen sollten. Sie schafft die nötige Flexibilität, um CO₂-Ziele ergebnisorientiert zu erreichen und zugleich Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Drei Argumente: 1) Realität statt Wunschdenken: Infrastruktur und Nachfrage unterscheiden sich stark je nach Antriebsform Der Hochlauf der E-Mobilität bleibt zentral. Aber ein EU-weiter, vollständiger Umstieg auf batteriebetriebene Fahrzeuge bis 2035 scheitert mancherorts an Ladeinfrastruktur, Netzkapazitäten und Kundenpräferenzen. Deshalb braucht es koexistierende Pfade: E-Autos, dort,...

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KI-Initiativen: Was Führungskräfte jetzt priorisieren sollten https://klardenker.kpmg.de/ki-initiativen-was-fuehrungskraefte-jetzt-priorisieren-sollten/ Mon, 05 Jan 2026 09:48:08 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48286 Vom Datenmanagement bis zur digitalen Aura: Wie Unternehmen KI wirksam einsetzen.

Viele Unternehmen investieren in künstliche Intelligenz – doch der Weg von der Pilotphase in den produktiven Einsatz gelingt nur selten reibungslos. Fehlende Datenstrategien, Fachkräftemangel und organisatorische Widerstände führen dazu, dass Projekte ins Stocken geraten oder scheitern. Prof. Dr. Heiko von der Gracht, Leiter Technology Foresight im CTO Office bei KPMG Deutschland, und Andreas Kopp, Global Blackbelt for AI bei Microsoft Deutschland, erläutern, welche Faktoren über Erfolg oder Misserfolg entscheiden und wie Führungskräfte KI-Initiativen wirksam steuern können. Generative KI in der deutschen Wirtschaft 2025 Wie 18 Branchen künstliche Intelligenz einsetzen: Entscheider:innen berichten über Implementierung, Prozessintegration und die strategische Bedeutung von KI. Studie herunterladen Redaktion: Herr Professor von der Gracht, Herr Kopp, alle reden über künstliche Intelligenz. Wer allerdings einen genauen Blick in den Alltag vieler Unternehmen wirft, stellt fest, dass zahlreiche Initiativen scheitern: Warum?  Prof. Dr. Heiko von der Gracht: Derartige Initiativen scheitern selten abrupt. Häufig sind die Warnzeichen früh sichtbar: Pilotprojekte erzielen gute Ergebnisse, bleiben aber im Versuchsstadium stecken und schaffen nicht den Übergang in den Regelbetrieb. Ein wesentlicher Grund ist die fehlende, konsolidierte Datenstrategie. Entscheidend ist nicht die Datenmenge, sondern Qualität, Struktur und Verfügbarkeit. Ohne belastbare Datenbasis lassen sich Modelle weder verlässlich entwickeln noch in bestehende Prozesse integrieren.  Andreas Kopp: Hinzu kommt, dass es an qualifizierten Fachkräften mangelt. Unternehmen finden zu wenige Datenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler oder Ingenieurinnen und Ingenieure...

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Gesetzliche Änderungen 2026: Darauf sollten sich Unternehmen einstellen https://klardenker.kpmg.de/gesetzliche-aenderungen-2026-darauf-sollten-sich-unternehmen-einstellen/ Thu, 11 Dec 2025 16:31:50 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48264 Neue Pflichten und geplante Entlastungen im Überblick.

Keyfacts: 2026 müssen Unternehmen einige neue Pflichten umsetzen, vor allem im Bereich Digitalisierung, ESG und Verbraucherschutz. Im Rahmen der Omnibus-Initiative wurde der Start einiger Vorgaben bereits verschoben; die finale Entscheidung über weitere Vorschläge der EU-Kommission steht noch aus. Solange die Pflichten nicht verschoben werden, sollten Unternehmen sich darauf einstellen, dass sie zu den ursprünglich vorgesehen Terminen gelten. Selten war das neue Jahr für Unternehmen so schwer planbar wie das Jahr 2026. Aktuell stehen in der EU alle Zeichen auf Entlastung der Wirtschaft. Die EU will Bürokratie reduzieren und rudert mit der Omnibus-Initiative beim Green Deal und jetzt auch bei der Digital-Gesetzgebung zurück. Für Unternehmen entsteht dadurch ein Dilemma: Entlastung ist gut, aber die Wirtschaft braucht auch Verlässlichkeit. Selbst Ende 2025 ist in einigen Bereichen noch unsicher, was 2026 gelten wird. Und solange Pflichten nicht verbindlich verschoben oder aufgehoben sind, sollten Unternehmen sich sicherheitshalber auf deren Geltung zu den ursprünglichen Terminen vorbereiten. Dieser Beitrag zeigt auf, auf welche Szenarien sich Unternehmen einstellen sollten. Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme nach dem AI Act gelten voraussichtlich ab August 2026 Nach bisherigem Kenntnisstand gelten ab dem 2. August 2026 die umfassenden Pflichten des AI Act. Besonders relevant sind die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme. Anbieter benötigen dann ein...

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COP30 liefert Klarheit: Was Unternehmen jetzt beachten sollten https://klardenker.kpmg.de/cop30-liefert-klarheit-was-unternehmen-jetzt-beachten-sollten/ Wed, 10 Dec 2025 11:39:18 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48247 COP30 setzt auf konkrete Maßnahmen und fordert zu aktiver Klimatransformation auf.

Keyfacts: COP30 macht Ernst mit Umsetzung: Unternehmen stehen stärker denn je in der Pflicht, konkrete Klimapläne zu liefern. Biodiversität, Waldschutz und indigene Rechte werden zu zentralen ESG-Treibern. Neue Finanzierungsinstrumente und globale Dynamiken eröffnen Unternehmen Wettbewerbsvorteile – wenn sie jetzt handeln. Die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém, Brasilien, markierte einen Wendepunkt: Im Vordergrund standen nicht neue, große Ankündigungen, sondern die konkrete Umsetzung bestehender Klimaziele. Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus neue Chancen und Pflichten – und ein klarer Handlungsauftrag.  Die Schonfrist für Unternehmen ist vorbei   Die brasilianische Präsidentschaft positionierte COP30 als „Implementation COP“. Das bedeutet: Die Zeit der großen Versprechen ist vorbei, jetzt zählt die praktische Umsetzung. Besonders gefragt sind dabei die Privatwirtschaft, Finanzinstitute, Städte und Kommunen. Die Rolle der Unternehmen verschiebt sich – sie werden zu zentralen Akteuren der Transformation.  Globale Dynamik: Abwesenheit der USA, starke Präsenz Chinas  Auffällig war die fehlende Präsenz der USA, während China mit einer aktiven Beteiligung seine Führungsrolle in der Klimapolitik weiter ausbaute. Für deutsche Unternehmen, die global agieren, bedeutet das: Die geopolitische Dynamik verschiebt sich, und Partnerschaften mit chinesischen Akteuren gewinnen weiter an Bedeutung.  Starke Stimme indigener Delegierter  Mit mehr als 3.500 Delegierten waren indigene Gruppen so präsent wie nie. Sie brachten neue Perspektiven...

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Künstliche Intelligenz: OMR beschleunigt mit uns die Transformation https://klardenker.kpmg.de/kuenstliche-intelligenz-omr-beschleunigt-mit-uns-die-transformation/ Tue, 09 Dec 2025 13:04:26 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48149 So unterstützen wir das Unternehmen dabei, KI praxisnah und strategisch einzusetzen.

Als eines der führenden Digital-Unternehmen Deutschlands beschäftigt sich OMR mit der Frage, wie künstliche Intelligenz sinnvoll, verantwortungsvoll und unternehmensweit eingesetzt werden kann. Wir haben dabei unterstützt, den Einsatz von KI im Unternehmen systematisch voranzubringen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um nachhaltiges Lernen und praxisnahe Umsetzung: Mitarbeitende werden Schritt für Schritt befähigt, KI sinnvoll zu nutzen, Wissen wird gezielt in allen Teams verankert, und Lösungen entstehen direkt aus der Unternehmenspraxis. Vom Konzept zu Praxis: KI bei OMR Entwicklung praxisnaher Workshop-Formate für alle Units Aufbau eines KI-Champion-Programms zur internen Wissensverbreitung Integration eines sicheren, eigenen KI-Chats für datenschutzkonforme Nutzung Die größte Herausforderung war das interne Enablement – also das Wissen aus dem KI-Circle in alle Units und zu allen Mitarbeitenden zu bringen. Genau dabei unterstützt uns KPMG mit Struktur und Expertise. Paulina Madeleine Kröning, Key Account Managerin, Partnerships & Sales, OMR Was die größten Learnings waren, welche Meilensteine bereits erreicht wurden und wie OMR den Weg in die KI-Zukunft gestaltet, erfahren Sie im Video von Benedikt Höck, Head of AI, KPMG, Philipp Westermeyer, Gründer und Geschäftsführer, OMR, Tom-Lucas Säger, Experte für künstliche Intelligenz, KPMG, und Paulina Madeleine Kröning, Key Account Managerin, OMR.  

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Digital Twins: 5 Angriffsflächen und wie Unternehmen sich schützen https://klardenker.kpmg.de/titel-digital-twins-5-angriffsflaechen-und-wie-unternehmen-sich-schuetzen/ Mon, 08 Dec 2025 09:48:34 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48200 Was Unternehmen beim Schutz digitaler Zwillinge oft übersehen und wie es besser geht.

Keyfacts: Digitale Zwillinge optimieren Prozesse, bergen aber neue Sicherheitsrisiken. Manipulierte Sensordaten können zu Fehlsteuerungen und Produktionsausfällen führen. Geschützte Schnittstellen und Anomalie-Erkennung erhöhen die Sicherheit digitaler Zwillinge. Digitale Zwillinge steuern Produktionsanlagen, optimieren Energieflüsse und ermöglichen vorausschauende Wartung in Echtzeit. Dabei sind sie häufig mit Cloud- oder Edge-Plattformen verbunden, über die Daten verarbeitet und ausgetauscht werden. Doch mit dem Innovationsschub wächst auch die Angriffsfläche. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir: Wer die Risiken unterschätzt, setzt nicht nur Daten, sondern auch konkrete Unternehmensprozesse aufs Spiel. Manipulierte Sensordaten: Die unsichtbare Gefahr Sensoren liefern die Basisdaten für den digitalen Zwilling. Werden diese manipuliert, etwa durch Spoofing oder physische Eingriffe, entstehen im Zwilling verfälschte Darstellungen des realen Zustands. Die Folge: Fehlsteuerungen, Materialschäden oder Produktionsausfälle. Beispiel aus der Praxis: In eine Fertigungslinie schleuste ein Angreifer manipulierte Temperaturwerte ein. Der digitale Zwilling erkannte keinen Fehler und passte die Steuerung entsprechend an. Materialermüdung und Ausschuss waren die Folge. Unsere Empfehlung: Um die Integrität und Zuverlässigkeit digitaler Zwillinge sicherzustellen, ist es entscheidend, die Sensorik umfassend abzusichern. Ergänzend dazu empfiehlt sich der Einsatz von Anomalie-Erkennungssystemen. Diese identifizieren ungewöhnliche Muster oder Abweichungen frühzeitig und machen so potenzielle Angriffe oder Störungen schnell sichtbar. Unsichere Schnittstellen: Offene Türen für Angreifer APIs und Kommunikationsschnittstellen verbinden den...

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Wie Bauunternehmen ihr Reporting und Steuerung regulatorikfest machen https://klardenker.kpmg.de/wie-bauunternehmen-ihr-reporting-und-steuerung-regulatorikfest-machen/ Thu, 04 Dec 2025 08:34:24 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48154 2026 wird zum Wendepunkt für wichtige Projekte. Das heißt: hoher Handlungsdruck.

Keyfacts: Bis 2026 greifen neue EU- und nationale Vorschriften, die Bauunternehmen zu umfassender Steuerungsanpassung zwingen. Energieeffizienz, CO₂-Kosten und Produktdaten werden entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Finanzierung. Punktuelle Umsetzung reicht nicht – integrierte Datenmodelle und klare Governance sind Pflicht. 2026 und 2027 markieren für die Bau- und Immobilienwirtschaft einen strukturellen Einschnitt: Bis 2026 treten mehrere europäische und nationale Vorschriften in Kraft, die direkte operative Pflichten für Projekte, Portfolios, Lieferketten, Energieeinsatz und Finanzprozesse mit sich bringen. Für Bauunternehmen bedeutet das nicht einfach „mehr Reporting“.  Ein grundlegender Umbau ihrer Steuerungslogik ist erforderlich: Energieeffizienz, CO₂-Kosten, Taxonomie-Fähigkeit und Produktdatenqualität werden zu zentralen Steuerungsgrößen, die über Wettbewerbsfähigkeit, Finanzierungskonditionen und Zuschlagschancen mitentscheiden. Zwar diskutiert die Europäische Union (EU) auch über Entlastungen und Vereinfachungen in der Nachhaltigkeitsregulierung, doch die wesentlichen Meilensteine bleiben bestehen. Wer auf Sicht fährt und nur Einzelanforderungen abarbeitet, riskiert ab 2026 sowohl Compliance-Lücken als auch eine Steuerung, die an den neuen ökonomischen Realitäten vorbeigeht. Regulatorik 2026 im Überblick – diese Bereiche sind besonders betroffen Im Bereich Gebäude und Wärme rückt die Energy Performance of Buildings Directive die energetische Performance des Gebäudebestands in den Mittelpunkt. Bis Ende 2025 liegen nationale Renovierungspläne vor, bis Mai 2026 erfolgt die Umsetzung ins nationale Recht. Damit gewinnen aufwändige Sanierungen, vor allem...

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Fünf Tipps für mehr Resilienz durch integrierte Plattformen https://klardenker.kpmg.de/fuenf-tipps-fuer-mehr-resilienz-durch-integrierte-plattformen/ Fri, 28 Nov 2025 13:57:12 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48101 Ihr Weg zu nachhaltiger Sicherheit und Transparenz.

Keyfacts: Plattformbasierte Ansätze machen Resilienz messbar und steuerbar. Automatisierung und Governance sichern Transparenz und Vertrauen. Wer Resilienz integriert denkt, stärkt Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Anforderungen an Unternehmensresilienz steigen rasant. Cyberangriffe, Lieferkettenrisiken und neue Regularien wie der Digital Operational Resilience Act (DORA) oder die Network and Information Security Directive 2 (NIS2) verlangen, dass Organisationen ihre Widerstandsfähigkeit dokumentieren. Die KPMG-Studie „Cyber Considerations 2025“ zeigt, dass viele Unternehmen auf fragmentierte Systeme und manuelle Prozesse setzen und damit ihre Reaktionsfähigkeit gefährden. Plattformbasierte Ansätze setzen genau hier an. Sie verbinden Risiko- und Compliance-Management, automatisieren Kontrollen und schaffen ein einheitliches Lagebild über Geschäftsbereiche hinweg. Die folgenden fünf Tipps zeigen, wie Unternehmen diese Transformation pragmatisch gestalten und Resilienz als festen Bestandteil ihrer Steuerung etablieren können. 1. Resilienz by Design denken Wer Resilienz schon bei der Prozessgestaltung berücksichtigt, integriert Schutzmechanismen und klare Verantwortlichkeiten direkt in die Struktur. So lassen sich Risiken früh erkennen, Vorfälle gezielt managen und Wiederherstellungsschritte automatisieren. Resilienz wird Teil der DNA – kein nachträgliches Kontrollinstrument. 2. Daten zentralisieren und Silos vermeiden Zersplitterte IT-Landschaften erschweren den Überblick. Eine Plattform, die Risiko-, Compliance- und Betriebsdaten zusammenführt, schafft ein verlässliches Gesamtbild. Das erleichtert Entscheidungen, beschleunigt Reaktionen und reduziert Nachweislücken gegenüber Aufsichtsbehörden. Einheitliche Datenmodelle und automatisierte Reports machen Resilienz...

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