Hall of Fame der Familienunternehmen: Der Sonne sei Dank

Handelsblatt, KPMG und Stiftung Familienunternehmen zeichnen Preisträger aus

Keyfacts

  • Die Hall of Fame der Familienunternehmen ehrt deutsche Wirtschaftsgrößen
  • Die Ehrung erfolgt im Rahmen einer Gala, die dieses Jahr zum 10. Mal stattfindet
  • Dr. Vera-Carina Elter hält Laudatio auf Vorstandsvorsitzende von Warema
Dr. Vera-Carina Elter
  • Bereichsvorstand Familienunternehmen
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Die Hall of Fame der Familienunternehmen wurde um vier Unternehmerpersönlichkeiten erweitert: Neben Angelique Renkhoff-Mücke, Geschäftsführerin der Warema Renkhoff SE, ziehen die Unternehmer Dr. Klaus Murjahn & Dr. Ralf Murjahn (DAW SE) sowie Alexandra Schörghuber (Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG) in die Ruhmeshalle des deutschen Mittelstands ein. Posthum als Ehrenmitglied aufgenommen wurde Rational-Gründer Siegfried Meister.

Bereits zum zehnten Mal zeichnen damit das Handelsblatt und KPMG mit Unterstützung der Stiftung Familienunternehmen herausragende Wirtschaftsgrößen aus. Die Preisverleihung rückt Unternehmerpersönlichkeiten in den Fokus, die ihre Firma vorbildlich führen und so den Standort Deutschland erfolgreich machen. Die Jury bewertet dabei auch die Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind unter anderem die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement.

Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende von Warema, ist so eine herausragende Persönlichkeit. Dr. Vera-Carina Elter, Bereichsvorstand Familienunternehmen bei KPMG, hielt die Laudatio auf die Unternehmerin.

Geschäftserfolg, der auf Sonnenschein baut

In Deutschland scheint die Sonne im Durchschnitt nur 4 Stunden täglich. An manchen Tagen lässt sie sich gar nicht blicken. Dennoch lässt sich mit ihrer Kraft echter Geschäftserfolg begründen. Zum Beispiel im Fall von Warema. Seit 1955 produziert das Unternehmen aus Marktheidenfeld Sonnenschutzprodukte wie Rollläden, Jalousien und Markisen – und ist in diesem Feld heute europäischer Marktführer.

Dass dem so ist, verdankt Warema nicht zuletzt seiner aktuellen Vorstandsvorsitzenden Angelique Renkhoff-Mücke. Die diesjährige Preisträgerin der Handelsblatt Hall of Fame der Familienunternehmen leitet das Unternehmen seit 1998. Das war das Jahr, in dem ihr Vater, der Firmengründer von Warema, schwer erkrankte und Renkhoff-Mücke zunächst interimsmäßig die Firmenleitung übernahm. Weil sie ihre Sache so gut machte, wurde sie später darum gebeten, diesen Posten dauerhaft zu bekleiden. Mit nur 35 Jahren und als Mutter zweier kleiner Kinder.

Ganz oder gar nicht

Für Renkhoff-Mücke war von Anfang an klar: Wenn ich diesen Schritt gehe, will ich auch voll dahinter stehen. Deshalb investierte sie mit dem Einvernehmen ihrer Familie in so viele Unternehmensanteile, bis sie zur Mehrheitseignerin von Warema wurde.

Was Warema unter ihrer Führung ausmacht? Seit ihrem Amtsantritt hat sie den Umsatz auf knapp eine halbe Milliarde Euro mehr als verdoppelt und die Mitarbeiterzahl auf über 3.500 erhöht. In Krisenzeiten steht die Firmenleitung fest hinter ihren Mitarbeitern – bisher gab es in der Firmengeschichte keine betriebsbedingten Kündigungen, sondern im Fall des Falles kreative Lösungen, um die Beschäftigung langfristig zu sichern. Hierbei half sicherlich die Klarheit und Verbindlichkeit, die Renkhoff-Mücke kennzeichnet, gepaart mit ihrer hohen sozialen Kompetenz.

Dr. Vera-Carina Elter, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bereichsvorstand Familienunternehmen, gratulierte herzlich im Rahmen der Laudatio: „Warema ist ein leuchtendes Beispiel für ein hervorragend geführtes Familienunternehmen. Daher ist es uns eine Ehre, Angelique Renkhoff-Mücke in die Hall of Fame der Familienunternehmen aufzunehmen.“

Und künftig? Die Digitalisierung bietet Warema vielfältige neue Chancen. Ein Stichwort ist Smart Home: Mit intelligenten Steuerungssystemen für Markisen und Rollläden lässt sich in Gebäuden viel Energie einsparen und damit CO2 reduzieren. Das ist modernes Sonnenlichtmanagement.

Weitere interessante Informationen zur Hall of Fame der Familienunternehmen finden Sie auch unter: www.handelsblatt.com/hall-of-fame

Dr. Vera-Carina Elter
  • Bereichsvorstand Familienunternehmen
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