#kpmgklardenker: Unbezahlbare Einsichten

Unser Talk dazu, wie wir in Zukunft bezahlen und was diese Blockchain kann?

#kpmgklardenker: Unbezahlbare Einsichten

Unser Talk dazu, wie wir in Zukunft bezahlen und was diese Blockchain kann?

„Haben Sie Bitcoins?“ fragte Moderator Falko Brinkmann in die Runde am 13. September im Hamburger Schmidtchen Theater. Nur einige Hände gingen hoch. Und auch, wie das eigentlich mit der Blockchain funktioniert, war vor dem KPMG – Klardenker live Talk zum Thema „Die Zukunft der Banken: Wie Technologie den Finanzsektor verändert“ niemandem so richtig klar – außer unseren vier eingeladenen Experten.

Bereits im Vorfeld hatten sich viele Branchenkenner auf den Talk gefreut und spannende Fragen gestellt: „Kann mir jemand die Blockchain in 30 Sekunden erklären?“, fragte ein Nutzer beispielsweise auf Twitter.

Moderator Falko Brinkmann zückte das Smartphone und ließ sich von Journalist Friedemann Brenneis ein paar Bitcoin-Bits schicken und die Nutzer waren live dabei – ein echter Erkenntnisgewinn, zumal laut einer Umfrage von KPMG auf Twitter 80 Prozent der Zuschauer keine Bitcoins besitzen.

Ohnehin wird seit vielen Jahren über FinTechs und Blockchain gesprochen, sie sind fester Bestandteil der Diskussion ums neue Bezahlen – dabei verstehen immer noch sehr wenige Menschen, wie die neuen Finanzdienstleistungen das gesellschaftliche Leben besser machen werden. „Die Diskussion ist ganz lustig, zumal es das erste FinTech bereits vor dem Namen FinTech gab“,  gab FinTech-Experte Sven Korschinowski in die Runde.

Franz Welter hat beispielsweise keine Angst vor der neuen Zeit. Zwar arbeitet er bei der DZ Bank, doch die neuen Möglichkeiten sind für ihn lediglich eine Verschiebung der Rahmenbedingungen. Er muss es wissen, schließlich leitet er die Abteilung Innovation und Digitalisierung. Christine Kiefer wiederum ist Geschäftsführerin von Pair Finance: „Kleine, agilere Systeme wie Start-ups und FinTechs haben einfach die besseren Grundvoraussetzungen, neue Ideen umzusetzen“, sagte sie am Abend.

Der renommierte Journalist Friedemann Brenneis wiederum beschäftigt sich seit Jahren mit dem Hype um die Blockchain. Er denkt, dass Banken noch nicht sonderlich gut auf die Technologie vorbereitet sind: „Da ist noch ganz viel Bedarf an Aufklärung. Ich merke so ein bisschen, die Banken werden gerade getrieben, sie haben so ein bisschen Angst beim Thema Blockchain. Alle wollen was machen, aber niemand weiß, wo die Reise hingeht.“ Und weiter: „Ohne die Bitcoin-Transaktionen wäre die Blockchain einfach nur eine schlecht sortierte Datenbank.“

FinTech-Experte Sven Korschinowski ging am Abend zudem auf die von Moderator Falko Brinkmann eingangs gestellte Frage ein, ob Bankberater in wenigen Jahren schon nicht mehr da sind: „Ich gehe als Kunde in die Bank und habe mehr Wissen als mein Bankmitarbeiter, das darf natürlich nicht passieren. Wenn ich eine Existenzberechtigung als Berater oder Filiale haben möchte, dann muss ich einen Mehrwert liefern.“

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