Cloud-Computing: Warum Cloud-Anbieter Rechenzentren in Deutschland brauchen

Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen setzt auf die Cloud

Keyfacts

  • Mehr als die Hälfte nutzt Cloud-Lösungen
  • Unternehmen wollen Rechenzentren in Deutschland
  • Compliance-Anforderungen bereiten Unternehmen noch Probleme
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Peter Heidkamp
  • Partner, Head of Technology
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Viel wird über die Cloud geschrieben und dennoch bleiben einige Vorbehalte. Eines ist klar: Unternehmen profitieren von der Cloud, machen ihr Geschäft besser, aber nur wenn sie sich bewegen. Anbieter hingegen müssen die Bedürfnisse der Kunden bedienen – unter anderem mit Rechenzentren in Deutschland.

Die Frage ist noch immer, ob Unternehmen Cloud-Dienste in Anspruch nehmen – doch das Pendel scheint immer stärker auf eine Seite auszuschlagen. Im Cloud-Monitor 2016 hat zum ersten Mal die Mehrheit erklärt, dass sie diese Technologie nutzt, nimmt man Private und Public Cloud zusammen.

Das ist ein Zeichen aus dem Markt in alle Branchen. Denn mehr als 74 Prozent haben außerdem angegeben, dass sich die Verfügbarkeit und Performance der IT-Leistung durch die Nutzung der Public Cloud erhöht hat.

Die Frage ist, wann ein Unternehmen in die Cloud geht, nicht ob.

Tatsächlich sind die Unterschiede noch nicht derart immanent, doch wer heute bereits Pionierarbeit leistet, für den könnte das mit der Zeit zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden. Solche Unternehmen werden mobiler, flexibler und sind effizienter – das wirkt sich positiv auf das Unternehmensergebnis aus.

Cloud-Computing ist keine Einbahnstraße. Es reicht nicht, dass sich die sich die Unternehmen einen Anbieter raussuchen, ein bisschen was auslagern und die Kennzahlen der IT besser werden. Es muss klar definiert sein, ob es um Speicherung, Rechenleistung oder um Applikationen in der Cloud geht und mit welche Priorität die Migration durchgeführt wird.

Auch die Mitarbeiter müssen sich bewegen.

Es wird künftig umso wichtiger sein, aktiv Cloud-Dienste steuern und überwachen zu können. Gerade Compliance-Abteilungen müssen sich auf die aktuelle Technologie einstellen und die IT-Compliance insgesamt mit Fokus Cloud Compliance managen.

Besuchen Sie Schulungen, gehen Sie auf Konferenzen oder lassen Sie sich beraten, welche Probleme im Markt bestehen. Beherrschen Sie die Angst vorm Datenverlust, machen Sie das mögliche Risiko kalkulierbar und achten auf die Details.

Es wird ferner in Zukunft darauf ankommen, dass Unternehmen einen Cloud-Anbieter finden, der ihre Bedürfnisse bestmöglich bedienen kann – das sorgt dafür, dass sich passgenaue Lösungen herauskristallisieren, die dann für mehr Effizienz und Flexibilität sorgen.

Der Aufwand lohnt.

Mehr als 70 Prozent der Befragten berichten von positiven Erfahrungen mit der Public Cloud. Besonders eindrucksvoll ist die Flexibilität, die Unternehmen hinzugewinnen. 2016 hat sich die organisatorische Flexibilität der Unternehmen verdoppelt. Dazu erklärten 40 Prozent, dass die Kosten durch Cloud-Computing gesunken sind.

Dabei ist natürlich auch das Thema Sicherheit von besonderer Bedeutung. Doch bevor die Datenschützer jetzt mahnend den Zeigefinger heben, haben wir interessante Einsichten gewonnen.

37 Prozent der Unternehmen erklärten, dass die Cloud für mehr Sicherheit sorgt, nur 21 Prozent berichteten, dass die Sicherheit abgenommen hat. Hier hat sich die Entwicklung im Vergleich zum Jahr 2015 umgekehrt.

Brauchen wir eine deutsche Cloud?

Ob regulatorisch notwendig oder nicht: Deutsche Unternehmen haben ein klares Signal an die Cloud-Anbieter gesendet und sehen zu 76% ein Rechenzentrum in Deutschland als „must have“.

Deutschland ist in der Cloud angekommen und arbeitet erfolgreich mit der Cloud. Vertrauen und Compliance der Anbieter sind fundamentale Kriterien für deutsche Unternehmen.

 

 

Peter Heidkamp
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