Möbelmarkt: Einrichten über alle Kanäle

Warum die Verzahnung von Online- und Offline-Angeboten so wichtig ist

Keyfacts

  • Technische Innovationen können das Kauferlebnis steigern.
  • Digitalisierung ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette notwendig.
  • Um Kunden zu akquirieren und zu halten, sollten alle Kanäle bespielt werden.
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Mark Sievers
  • Partner, Head of Consumer Markets
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Auf der Möbelmesse imm cologne sind derzeit wieder die neuesten Einrichtungs- und Wohntrends zu sehen. Hier präsentiert sich die Branche modern. Doch der Home & Interior Market setzt die für die Digitalisierung notwendigen Innovationen noch nicht konsequent um.

Technische Innovationen ermöglichen Zusatzangebote

Für den stationären Handel gilt es, eine Onlinepräsenz aufzubauen, auf die auch am Point of Sale (POS) zugegriffen werden kann. Selbst wenn ein Kunde auf Anhieb nicht das Richtige findet, kann das Personal am Computer weitere Angebote machen, bestenfalls sogar gemeinsam mit dem Kunden individualisieren und konfigurieren. Virtual Reality und Augmented Reality werden hier meines Erachtens künftig eine wichtige Rolle spielen und den Möbelkauf zu einem ganz neuen Erlebnis machen. Umgehend kann das Personal prüfen, wann das vom Kunden gewünschte Möbel verfügbar ist. Außerdem erhält der Kunde Zusatzangebote über Artikel, die zum bestellten Produkt passen oder er wird über Finanzierungsmöglichkeiten informiert.

Durch Onlinepräsenz behält der stationäre Handel Kontakt zum Kunden

Online bleibt der Händler dann auch mit den Kunden in Kontakt. Während der oft langen Lieferzeit informiert der Händler über den Stand der Bestellung und unterbreitet personalisierte Angebote. Der Kunde wiederum bucht Beratungs-, Liefertermine oder jemanden, der Aufmaß nimmt für eine neue Küche beispielsweise.

Innovative Technologie ist nicht nur am Point of Sale notwendig

Die Digitalisierung sollte entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfolgen, nicht nur am POS. Die Kommunikation zwischen Handel und Hersteller findet zum Beispiel teilweise noch mit veralteten Technologien statt. Das kann die Bestellung und Fertigung einer am Computer individualisierten Sitzgruppe sehr kompliziert machen. Die vielen mittelständischen Hersteller in Deutschland holen aber auf und modernisieren den Datenaustausch.

Sogar für Puristen, die ausschließlich Möbel online vertreiben, lohnt sich die Verzahnung von Online- und Offline-Angeboten. So könnten Pop-up-Stores auch Impulskäufe zulassen. Je schneller sich Kundenbedürfnisse und -verhalten ändern, desto wichtiger ist es, die Kunden über alle Kanäle anzusprechen. Hier eröffnet die Digitalisierung noch viele Möglichkeiten.

Für unsere Studie „Auf Zukunft eingerichtet“ haben wir gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut IFH Köln 1.000 Konsumenten befragt, wie sie das Angebot von stationären Möbelhändlern und die Möglichkeiten des Online-Handels bewerten.

 

Mark Sievers
  • Partner, Head of Consumer Markets
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Auf Zukunft eingerichtet – Studie zur Zukunft des Möbelmarktes in Deutschland

Die Deutschen geben jährlich mehr als 40 Milliarden Euro für die Gestaltung der eigenen vier Wände aus – immer öfter online.

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