Du hast nach Logistik gesucht – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/ Klardenker - der Blog zu aktuellen Wirtschaftsthemen, die Unternehmen bewegen Fri, 29 Aug 2025 07:46:39 +0000 de hourly 1 https://klardenker.kpmg.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-app-icon_512x512-32x32.png Du hast nach Logistik gesucht – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/ 32 32 ESG-Druck in der Logistik: Wie Unternehmen resilient bleiben https://klardenker.kpmg.de/esg-druck-in-der-logistik-wie-unternehmen-resilient-bleiben/ Wed, 13 Aug 2025 08:33:29 +0000 Warum ESG jetzt über Marktzugang, Kapital und Wettbewerbsfähigkeit entscheidet.

Logistikunternehmen stehen unter massivem Druck Nachhaltigkeitsmaßnahmen zeitnah umzusetzen – regulatorisch, finanziell und marktseitig. Wer nicht handelt, riskiert Ausschlüsse bei Ausschreibungen, erschwerten Kapitalzugang und Reputationsverlust. Jan-Frederik Konerding, ESG Lead Transport & Infrastructure bei KPMG, erklärt, wie Unternehmen ihre Resilienz stärken und ESG als strategischen Vorteil nutzen können.  Keyfacts: Der Logistiksektor verursacht bis zu 15 Prozent der globalen Emissionen – und steht damit im Fokus von Regulatorik und Stakeholdern.  Unternehmen ohne ESG-Strategie verlieren zunehmend Zugang zu Märkten und Kapital. Eine Resilienzanalyse hilft, Risiken zu erkennen und gezielte Maßnahmen abzuleiten.  Seit dem Omnibus-Paket der EU-Kommission ist die ESG-Berichterstattung mit viel Unsicherheit verbunden. Wie schätzt du die aktuelle Situation ein? Allein aus dem Green Deal sind neben der Nachhaltigkeitsberichtspflicht (CSRD) weit mehr als 100 Rechtsakte in der EU erlassen worden, die entweder schon greifen oder noch kommen. Je nach Rechtsform, Branche und Größe stehen hier weitere regulatorische Themen an. Die Erleichterungen durch das Omnibus-Paket, insbesondere für den Mittelstand, kommen zur richtigen Zeit. Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung bleiben dennoch hoch relevant. Der Druck entsteht nicht nur durch regulatorische Anforderungen, sondern vor allem durch Stakeholder wie Kund:innen, Investoren und Kreditgeber sowie den Wettbewerb. Unternehmen sollten die regulatorischen Entwicklungen genau beobachten, ihr Umfeld analysieren und die gewonnene Zeit nutzen,...

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Künstliche Intelligenz in der Logistik https://klardenker.kpmg.de/kuenstliche-intelligenz-in-der-logistik/ Fri, 08 Dec 2023 10:55:24 +0000 Wie KI die Logistik effizienter gestalten kann und welche Risiken bestehen.

Künstliche Intelligenz (KI) kann der Logistik-Branche einen Fortschritt bringen. 22 Prozent der Unternehmen nutzen KI bereits für ihre Logistik. Weitere 26 Prozent ziehen es in Betracht. Das zeigt eine Befragung des Digitalverbands Bitkom unter Logistik-Unternehmen. Doch wer künstliche Intelligenz in seine Prozesse einbindet, der sollte auch die Gefahren berücksichtigen: KI muss bewusst eingesetzt werden, sonst kann sie Schaden anrichten. Eine Logistik mit integrierter KI kann beispielsweise anfälliger für Cyber-Angriffe werden.  Zudem können sich Mitarbeitende übergangen fühlen, wenn sie nicht verstehen, wie die KI sie bei ihrer Arbeit unterstützt. Über den Zwiespalt zwischen Potential und Herausforderung bei der Verwendung von KI in der Logistik sprechen wir mit Anike Murrenhoff, Referentin für KI und Logistik am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik und Steffen Wagner, Partner, Head of Transport & Leisure & Infrastructure von KPMG. Hören Sie jetzt in den Podcast rein: Die Themen im Überblick: • Was ist Künstliche Intelligenz? (ab 00:56 min.) • Inwiefern nutzen Logistik-Unternehmen bereits künstliche Intelligenz? (ab 04:38) • In welchen Anwendungsfällen kann Logistik durch KI effizienter werden? (ab 8:00 min.) • Wo liegen die Gefahren, wenn KI in der Logistik genutzt wird? (ab 12:37 min.) • Aktuelle Entwicklungen und zukünftige Einsatzfelder für KI in der Logistik (ab...

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Podcast: ESG in der Logistik https://klardenker.kpmg.de/podcast-esg-in-der-logistik/ Mon, 07 Aug 2023 06:53:18 +0000 Welche Schritte nötig sind, um Nachhaltigkeit im Unternehmen zu verankern.

Die Logistikbranche ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasemissionen. In Deutschland liegt der Anteil an CO₂-Emissionen bei rund 20 Prozent. In einer kürzlich erschienenen Studie von KPMG zur Nachhaltigkeit in der Transport- und Logistikbranche wurden Unternehmen gefragt, wie weit ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen sind. Über die Hälfte der befragten Unternehmen in der Logistik gibt an, dass sie das Thema Nachhaltigkeit zwar in der oberen Management-Ebene angesiedelt haben, es aber oft an der Umsetzung hapert. Welche Schritte nötig sind, um strategisch ESG-Ziele zu verankern, darauf gehen die Gäste zum Thema Nachhaltigkeit in der Logistik im Podcast ein: Helen Tacke ist CEO von Cozero, einer Aktionsplattform für Klimaziele, die Unternehmen dabei unterstützt, ihren CO₂-Fußabdruck zu berechnen und zu reduzieren, und Dr. Steffen Wagner ist Head of Transport & Leisure bei KPMG. Die Themen im Überblick: Möglichkeiten, wie Emissionszahlen erfasst und dann reduziert werden können (ab 01:09 min.) Treiber von ESG-Aktivitäten (ab 03:55 min.) Gründe, warum nachhaltige Ziele im Unternehmen nicht erreicht werden (ab 06:21 min.) Wie Unternehmen soziale Komponenten in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie einbeziehen und messen (ab 10:10 min.) KPIs für nachhaltige Ziele (ab 12:07 min.) Weitere Entwicklungsschritte zum Klimacontrolling am Beispiel des Startups Cozero (ab 13:56 min.) „KPMG on air“ ist auch auf den...

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Transportbranche auf Umwegen: Podcast mit Dr. Steffen Wagner https://klardenker.kpmg.de/transport-branche-auf-umwegen/ Fri, 08 Apr 2022 07:38:21 +0000 Wie die Logistik mit Mangel und Inflation verfährt und was Start-ups hier leisten können.

Für Transporteure und Logistikunternehmen sind Krisen schon fast Dauerzustand. Dennoch hat sich durch den Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland die Situation stark verschlechtert. Ein guter Teil der Fahrer und Fahrerinnen kam zuletzt aus der Ukraine und Belarus. Schätzungen zufolge arbeiteten 100.000 ukrainische Fahrer für polnische Spediteure, die auch hierzulande viele Waren transportieren. Fünf bis sieben Prozent der Frachtkapazitäten in Europa sind davon betroffen. Teurer Transport Hinzu kommen stark gestiegene Kraftstoffpreise. Das gilt nicht nur für Diesel, sondern auch für AdBlue, das schwerer zu bekommen ist. „Es müssen Transportrouten umgeplant werden, es wird ausgewichen auf andere Verkehrsträger, es müssen Notfallpläne erstellt werden für ausfallende LKW-Fahrer“ , sagt Dr. Steffen Wagner, unser Head of Transport & Leisure. Über all dem steht die Fürsorge für die Mitarbeiter im Kriegsgebiet. Gestört ist auch der Schienenverkehr. Die Verbindungen nach China sind unterbrochen. Ein Ausweichen auf Schiffe ist ebenfalls nur eingeschränkt möglich, da die Schifffahrt durch Corona-Maßnahmen in China und streikende Arbeiter in den USA stottert. Logistik mit Digitalisierung verbessern Umso wichtiger wird Effizienz, auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit: „Resilienz geht immer einher mit Transparenz. Nur wenn ich weiß, wie meine Lieferkette aussieht und wo eine Störung einsetzt, kann ich sie...

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Logistikbranche: Gewinner der Krisenjahre? https://klardenker.kpmg.de/logistikbranche-gewinner-der-krisenjahre/ Mon, 19 Dec 2022 10:09:30 +0000 Transportunternehmen profitieren von höheren Frachtraten und setzen auf Qualitätslogistik.

Welche Trends werden die Transport- und Logistikbranche in den nächsten Jahren prägen? Hierzu haben wir mit Dr. Steffen Wagner gesprochen, dem Head of Transport & Leisure von KPMG in Deutschland. Herr Dr. Wagner, vor der Coronapandemie führte die Logistikbranche in der Öffentlichkeit eher ein Schattendasein. Man ging einfach davon aus, dass Lieferungen pünktlich erfolgen – und ärgerte sich über lange Lkw-Kolonnen auf der Autobahn. Die Pandemie führte uns dann vor Augen, wie verletzlich unsere Lieferketten doch sind. Wie geht es der Branche aktuell? Dem Logistiksektor geht es aktuell grundsätzlich gut. Immer wenn etwas schwierig oder knapp wird, sind die Menschen bereit, dafür mehr Geld auszugeben. Die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig die Logistik für uns alle ist. Viele Produzenten, Händler und Verbraucher:innen waren auf einmal bereit, deutlich höhere Frachtkosten zu akzeptieren, wo vorher um jeden Cent gefeilscht wurde. Stellen die Entwicklungen während der Coronapandemie eine Ausnahme dar? In ihrem weltweiten Ausmaß auf jeden Fall. Es gab schon immer Störungen in den Logistikketten, jedoch waren diese eher lokal begrenzt, wie zum Beispiel bei einer Sperrung des Suezkanals. Während der Pandemie kam jedoch vieles zusammen: Die Luftfahrt brach ein, in Folge konnte Luftfracht kaum noch im Linienflug mittransportiert werden. In China kam...

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Der Weg zur selbstheilenden Lieferkette https://klardenker.kpmg.de/der-weg-zur-selbstheilenden-lieferkette/ Tue, 04 Jul 2023 08:23:42 +0000 Wie Unternehmen die langfristige Resilienz ihrer Supply Chain erhöhen.

Die Resilienz der Lieferkette ist ein entscheidender Faktor für Unternehmen, um Störungen zu bewältigen und die Kontinuität ihrer Geschäftstätigkeit zu gewährleisten. Traditionelle Praktiken des Lieferkettenmanagements stoßen jedoch oft an ihre Grenzen, insbesondere bei unerwarteten Ereignissen wie Naturkatastrophen, Cyberangriffen und Pandemien. Hier kommt das Konzept der selbstheilenden Lieferketten ins Spiel. Wir beobachten bei unseren Kunden eine verstärkte Nachfrage nach Initiativen für eine widerstandsfähige Lieferkette. Diese gesteigerte Nachfrage führt in der Regel zu spezifischen operativen Maßnahmen, zum Beispiel Task Forces für einzelne Engpässe oder taktische Initiativen wie mehr Supplier-Diversität im Sourcing, ChinaPlusOne-Strategie etc. Grundlegend sollten jedoch auch der Reifegrad der Lieferketten und der dafür benötigten Systeme, Prozesse und Organisationen in einer langfristigen Resilienz-Strategie mit bedacht werden. Hierbei sehen wir die selbstheilende Lieferkette als Zielbild und mit den aktuellen technischen Mitteln sogar erreichbar. Eine selbstheilende Lieferkette ist die fortschrittlichste Form des Lieferkettenmanagements Im Gegensatz zu traditionellen Lieferketten, die auf menschliche Planung und Intervention zur Lösung von Problemen angewiesen sind, sind selbstheilende Lieferketten so konzipiert, dass sie Probleme automatisch erkennen und lösen. So können Ausfallzeiten reduziert und die Auswirkungen von Störungen minimiert werden. Sie ist ein dynamisches und agiles System, das mithilfe von Technologie und Daten Störungen vorhersagen und darauf reagieren kann. Die fünf...

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Steuerungsfähig bleiben: So nutzen Verwaltungen Portfoliomanagement https://klardenker.kpmg.de/steuerungsfaehig-bleiben-so-nutzen-verwaltungen-portfoliomanagement/ Wed, 09 Jul 2025 10:04:52 +0000 Vier Schritte, wie die öffentliche Verwaltung Transformation gestalten kann.

Keyfacts: Die vier Prozesse Anforderungs-, Bewertungs-, Ressourcen- und Performance-Management bilden das methodische Fundament eines wirksamen Portfoliomanagements. Portfoliomanagement ermöglicht Verwaltungen, Projekte strategisch zu priorisieren, Ressourcen effizient einzusetzen und Wirkung transparent zu machen. Klare Rollen, agile Verfahren und passende Systeme machen Portfoliomanagement im öffentlichen Sektor wirksam und skalierbar.  Was in der Privatwirtschaft vom Finanzwesen bis zur Gesundheitsbranche längst etabliert ist, wird auch für die öffentliche Verwaltung immer wichtiger: strategisches Portfoliomanagement. Und das hat nachvollziehbare Gründe. Der technologische Wandel beschleunigt Prozesse durch immer weitergehende Automatisierung und wirtschaftliche Unsicherheiten erhöhen den Effizienzdruck auf Organisationen. Portfoliomanagement bietet einen systematischen Ansatz, Projekte, Programme und Initiativen in ihrer Gesamtheit zu steuern. Es hilft, Vorhaben entlang strategischer Ziele zu bündeln, Prioritäten zu setzen und Abhängigkeiten zu erkennen. Der öffentlichen Verwaltung ermöglicht Portfoliomanagement eine bessere Übersicht über die Organisation hinweg, sodass Entscheidungen mit weniger Reibungsverlusten getroffen werden können. Entscheidend ist jedoch unserer Meinung nach, Portfoliomanagement nicht als isoliertes Tool zu verstehen, sondern als integralen Bestandteil von Führung und Transformation zu betrachten. Ein wirksames Portfoliomanagement in der Verwaltung basiert auf vier ineinandergreifenden Prozessen: 1. Anforderungs-Management: Klarheit schaffen, bevor Ressourcen fließen Bevor Projekte gestartet werden, sollte eine systematische Analyse der Bedarfe durchgeführt werden: Was ist wirklich notwendig? Handelt es sich um...

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AI Agents im Unternehmen: Effizienz oder Risiko? https://klardenker.kpmg.de/ai-agents-im-unternehmen-effizienz-oder-risiko/ Tue, 25 Mar 2025 08:27:06 +0000 Interview: Wie digitale Assistenten Prozesse optimieren – und was dabei zu beachten ist.

Keyfacts: Unternehmen setzen AI Agents in zahlreichen Bereichen ein, von Chatbots im Kundenservice über Unterstützung in der Softwareentwicklung bis hin zur Risikoanalyse in der Logistik. Die erfolgreiche Implementierung von AI Agents erfordert klare Governance-Strukturen und das Beachten regulatorischer Anforderungen wie der EU-KI-Verordnung Praxiseinblicke zu AI Agents beim KPMG Zukunftsgipfel am 9. April. AI Agents spielen eine entscheidende Rolle in der Transformation von Unternehmen. Sie übernehmen sich wiederholende Tätigkeiten, optimieren Prozesse und erlauben es Mitarbeitenden, sich auf komplexere Aufgaben zu konzentrieren. Die Implementierung dieser digitalen Assistenten erfordert jedoch präzises Vorgehen und die richtigen Strategien. Im Interview gibt Dr. Rebecca Engelhardt, Expertin für digitale Plattformen bei KPMG, Einblicke in erfolgreiche Anwendungsbeispiele – von Chatbots im Kundenservice bis hin zur Risikoanalyse in der Logistik. Zudem erläutert sie, wie Unternehmen frühzeitig auf die Anforderungen der EU-KI-Verordnung und der DSGVO reagieren können. Rebecca, was versteht man unter AI Agents und warum ist das Thema gerade so aktuell? Dr. Rebecca Engelhardt: AI Agents, also künstliche Intelligenz-Agenten, agieren als autonome Programme, die Entscheidungen treffen und Aufgaben selbstständig erledigen. Diese Agenten interagieren aktiv mit ihrer Umgebung und nutzen dabei ihre Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu bewältigen. Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen von der Automatisierung einfacher Routinearbeiten bis hin zur Lösung anspruchsvoller...

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Der digitale Wandel beginnt im Kopf https://klardenker.kpmg.de/der-digitale-wandel-beginnt-im-kopf/ Fri, 11 Feb 2022 14:35:25 +0000 Die klassische Wertschöpfungskette ändert sich. Die Technik ist dabei nur ein Aspekt.

Die Digitalisierung bringt mit sich, dass zusammenwächst, was man bislang nicht unbedingt zusammen brachte. Ein Beispiel ist die Transformation der Wertschöpfungskette. Die Durchlaufzeiten der klassischen Wertschöpfungskette – Einkauf, Produktion und Logistik, Vertrieb – können dank automatisierter und digitalisierter Prozesse deutlich verkürzt werden. Die Abläufe werden optimiert, verschlankt und zusammengeführt. Das Beste aus allen Welten kommt zusammen. Am Ende profitiert das Unternehmen, weil Prozesse schneller ablaufen. Und die Kundschaft, weil die Lösungen stärker auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Strategie wichtiger als die Technik  Kleine Puzzleteile werden zu einem großen Bild zusammengelegt. Silodenken bringt uns nicht weiter. Ganzheitliche Lösungen und Zusammenarbeit aller Bereiche sind gefragt. Die Technik dafür ist längst da. Künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation, selbstlernende Maschinen oder Roboter. Die Hardware, mit der wir Prozesse standardisieren, verschlanken und effizienter gestalten, nutzen wir bereits. Wichtig ist die Strategie. Wer seine Wertschöpfungskette verkürzen und sinnvoll neu gestalten will, sollte nicht nur auf Technik setzen. Sie ist nicht die größte Herausforderung. Sie sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen, Verständnis für die Digitalisierung und die neuen Arbeitsweisen zu schaffen, sind die wichtigsten Aufgaben. Die Menschen zu befähigen und zu begeistern – das sind die Herausforderungen. Die wichtigste Botschaft: Die Digitalisierung ändert die Art unserer Zusammenarbeit. Die Bausteine...

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Blockchain – Hype der Stunde? https://klardenker.kpmg.de/blockchain-hype-der-stunde/ Wed, 24 Jul 2019 13:17:39 +0000 Wann sich der Einsatz der Technologie in Handel und Logistik lohnt – und wann nicht

Alle reden darüber, viele wünschen sie sich, aber nur wenige nutzen sie bereits: die Blockchain-Technologie. Wo man im Finanzsektor schon von einer Revolution spricht, ist man in der Konsumgüterindustrie und im Handel eher verhalten. Das Interesse an Blockchain ist zwar da, aber wirklich eingesetzt wird die Technologie noch nicht. Das zeigen die Ergebnisse unserer Befragung für das aktuelle Consumer Barometer. Woher kommt diese Zurückhaltung? Meiner Meinung nach gibt es dafür verschiedene Gründe. Digitale Assets & Kryptowerte: Was können Blockchain-Technologien außer reich machen?       Unternehmen verspüren keinen Leidensdruck Erstens hat es bisher auch ohne diese Technologie gut funktioniert. Große Traditionsunternehmen und Konzerne verfügen meist über gut eingespielte Prozesse. Alltägliche unternehmerische Herausforderungen werden mit bekannter Technologie, wie beispielweise dem Project-Information Management-System (PIM), gelöst. Warum etwas ändern, wenn alles doch reibungslos läuft? Neue Technologien ins Haus zu holen ist ein zusätzlicher Kostenfaktor Zudem ist Blockchain eine weitere Technologie, die es in die Strukturen der bestehenden genutzten Technologien einzubinden gilt. Und bezüglich neuen Technologien besteht bei den Unternehmen derzeit keine Langeweile. Neben Blockchain sind auch künstliche Intelligenz und Robotik ein großes Thema, IT- und Technologieressourcen allenthalben Mangelware. Ohne Kooperationen können Prozesse nicht standardisiert werden Die meisten Zukunftstechnologien erfordern ein hohes Maß an...

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So sollte die Logistikbranche auf das Lieferkettengesetz reagieren https://klardenker.kpmg.de/so-sollte-die-logistikbranche-auf-das-lieferkettengesetz-reagieren/ Mon, 24 Apr 2023 09:41:02 +0000 Die neuen Regelungen bergen Risiken – doch es gibt eine besondere Chance zur Kooperation.

Seit Januar 2023 gilt das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Unternehmen mit 3.000 Mitarbeitenden oder mehr müssen nun nicht nur ihren Sorgfaltspflichten bezüglich der Menschenrechte im eigenen Geschäftsbereich nachkommen, sondern die Einhaltung der Menschenrechte auch entlang der gesamten Lieferkette sicherstellen. Für einige Firmen – etwa global agierende Modekonzerne – sind diese Sorgfaltspflichten grundsätzlich nichts Neues. Risikoanalysen und Strategien zur Risikominderung gehören für sie zum Alltag, auch wenn manche Unternehmen noch einen langen Weg vor sich haben. Für andere Branchen – vor allem diejenigen, die weniger in der Öffentlichkeit stehen – sind die Anforderungen dagegen neu. Und sie können überwältigend sein. Zu dieser letzteren Gruppe zählt die Logistikbranche. Sie setzt sich aus verschiedenen Segmenten zusammen, darunter Lkw-Transport, Luftfracht, Lagerhaltung oder Last-Mile-Delivery. Jeder Teilbereich hat ganz eigene Herausforderungen hinsichtlich der Menschenrechte. Dennoch lassen sich mehrere Aspekte feststellen, die die Branche insgesamt betreffen. Sie bringen für die Einhaltung des Lieferkettengesetzes besondere Anforderungen mit sich. Warum andere Branchen sich jetzt auf Hochrisikoländer außerhalb Europas konzentrieren Die Sorgfaltspflichten des LkSG gelten für den eigenen Geschäftsbereich, Tier-1-Lieferanten und in bestimmten Fällen für Tier-N-Lieferanten. Unternehmen sind verpflichtet, auf der Grundlage der Ergebnisse der Risikoanalyse Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen. Angesichts des insgesamt geringen sozialen Compliance-Risikos in Deutschland und anderen europäischen...

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Bundestagswahl 2025: Weichenstellung für Deutschlands Wirtschaft https://klardenker.kpmg.de/deutsche-staerken-und-herausforderungen/ Wed, 12 Feb 2025 09:20:33 +0000 Wie geopolitische Konflikte, Protektionismus und Digitalisierung die Zukunft prägen.

Keyfacts: Deutschlands Wirtschaft ist international stark verflochten und von globalen Entwicklungen betroffen. Die Politik des US-Präsidenten Donald Trump wird deutsche Exporte vermutlich erschweren und bremst Neuinvestitionen von US-Konzernen in Deutschland. Der Standort Deutschland hat Reformbedarf. Zukunftschancen Deutschlands liegen in der Innovationskraft, der Nutzung der Standortstärken und einer strategisch ausgerichteten Industriepolitik in einem geeinten Europa. Das aktuelle Jahrzehnt ist geprägt von geopolitischen Konflikten und Störfällen sowie wirtschaftlicher Unsicherheit. Das gilt sowohl für Europa als auch weltweit und hat großen Einfluss auf den Standort und die Wirtschaft in Deutschland. Wie der Wirtschaftsstandort Deutschland wieder an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen kann, war neben der Migrationsdebatte das Topthema der Bundestagswahl am 23. Februar. Lesen Sie in unserem CEO Outlook, wie Deutschlands Führungskräfte den hiesigen Wirtschaftsstandort beurteilen.  Deutschlands Wirtschaft ist international verflochten Zunehmender Protektionismus und Nationalismus, staatlich initiierte Cyber- und Fake-Attacken, der Klimawandel, die Alterung der Gesellschaft und Künstliche Intelligenz als nächste Stufe der Digitalisierung: all dies beeinflusst und bestimmt unser Leben und unsere Zukunft mehr und mehr. Fakt ist: wir leben in Zeiten eines massiven und disruptiven Wandels. Deutschland ist von all diesen Megatrends auch deshalb signifikant betroffen, weil die deutsche Wirtschaft so stark international verflochten ist: In Deutschland sind mehr als 35.000 ausländische Unternehmen tätig...

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Mobilitätswende: Szenarien für den urbanen Transport der Zukunft https://klardenker.kpmg.de/mobilitaetswende-szenarien-fuer-den-urbanen-transport-der-zukunft/ Fri, 12 Aug 2022 06:24:21 +0000 Wie öffentlicher Personennahverkehr und Warentransport in Zukunft funktionieren könnten.

Das Neun-Euro-Ticket gilt zunächst als deutschlandweites Experiment für den öffentlichen Personennahverkehr – für Anna-Theresa Korbutt, Geschäftsführerin des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV), ein voller Erfolg. Jede:r zweite Verkehrsteilnehmende in Hamburg habe ein Neun-Euro-Ticket. „Die hohe Nachfrage zeigt recht deutlich, dass nicht nur die Angebotskomponente einen sehr hohen Stellenwert hat, sondern dass der Faktor Preis mindestens genauso stark zu beachten ist“, kommentiert die HVV-Chefin in unserem Podcast. Das günstige Angebot könne aber nur ein Anfang sein, um zukünftige Mobilität zu gestalten, fügt sie hinzu. Perspektivisch sieht Anna-Theresa Korbutt für den ÖPNV auch On-Demand-Verkehr, also keinen klassisch fixen Fahrplan, sondern Verkehr, der nach Nachfrage gesteuert wird. Warenverkehr in der Stadt reglementieren Im Podcast sprechen Anna-Theresa Korbutt und Dr. Steffen Wagner, unser Head of Transport & Leisure, auch über den Warenverkehr, der die Städte verstopft. Das Entscheidende bei künftigen Modellen für Warenverkehr innerhalb der Stadt sei Transparenz, sagt Dr. Steffen Wagner. Der Datenaustausch sei eine Herausforderung – aufgrund der unterschiedlichen Interessengruppen und Geschäftsmodelle. Auf der einen Seite stünden die großen Onlinehändler, bei denen die End-to-End-Zustellung Teil des Geschäftsmodells ist, auf der anderen Seite die Dienstleister, deren Geschäft es ist, diese Paketzustellung zu gewährleisten – und dazwischen die öffentliche Hand und die Endkunden. „All diese unterschiedlichen...

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Digitaler Zwilling: Warum die Zukunft der Industrie virtuell ist https://klardenker.kpmg.de/digitaler-zwilling-imv/ Mon, 05 Aug 2024 09:15:31 +0000 Lesen Sie, wie Ihr Unternehmen von dieser Technologie profitieren kann.

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen Ihren Zwillingsbruder oder Ihre Zwillingsschwester. Wie soll das gehen? Rein medizinisch: Human Digital Twin, der digital-identische Zwilling eines Menschen; bis in ca. sechs Jahren könnte er auch in Ihrer Arztpraxis verfügbar sein und dann zum Beispiel simulieren, wie Sie vermutlich auf hunderte Medikationen, Kombinationen und Therapien ansprechen werden. In der Industrie ist der Digitale Zwilling bereits heute zuhause und definiert die Grenzen des Machbaren neu. Das Industrial Metaverse: Eine Milliarden-Dollar-Chance für die Industrie In der laufenden Dekade schätzen Marktexperten den Umsatz mit Instrumenten des Industrial Metaverse (IMV) auf rund 100 Milliarden US-Dollar. Das umfasst Anwendungen wie die Digitalen Zwillinge von Maschinen, Anlagen und ganzen Fabriken sowie Technologien des übergeordneten Metaverse wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, Virtual und Augmented Reality. Allein der Markt für Digitale Zwillinge soll in den nächsten Jahren um rund 60 Prozent wachsen – Jahr für Jahr. Warum? Weil Industrie, Logistik und Supply Chain Management mit IMV-Tools Millionen einsparen und dabei Produktivität und Nachhaltigkeit immens steigern können; bereits heute. Denn schon heute hat das KPMG-Trendradar weltweit über 850 Metaverse-Projekte und Use Cases entlang aller Sektoren und Wertschöpfungsstufen erfasst. Das IMV boomt. Noch einmal: Warum? Erfolg in Zahlen: Wie Digitale Zwillinge Produktivität und Nachhaltigkeit...

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So gelingt Städten die Transformation zur Klimaneutralität https://klardenker.kpmg.de/so-gelingt-staedten-die-transformation-zur-klimaneutralitaet/ Fri, 09 Jun 2023 08:44:39 +0000 Net Zero Readiness 2050: Auf diese fünf Aspekte kommt es jetzt besonders an.

Städte sind im Kampf gegen den Klimawandel als bedeutende Akteure weltweit erheblich gefordert. Die Urbanisierung wird voranschreiten – und der CO2-Ausstoß auch, wenn nicht gegengesteuert wird. Welche Wege gehen große Städte aktuell, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, und welche Lösungen haben sie gefunden? Das haben wir in unserer globalen Nachhaltigkeitsstudie „Net Zero Readiness spotlight: Cities“ analysiert. 50 ausgewählte Städte wurden genauer untersucht und Schlüsselsektoren identifiziert. Es gibt fünf Faktoren, die für die erfolgreiche Transformation besonders relevant sind. 1. Nachhaltige Finanzierung Der Wandel zu Net Zero ist eine finanzielle Mammutaufgabe, die Städte und Staaten nicht allein stemmen können. Stattdessen wird privates Kapital nötig sein, um ambitionierte Klimalösungen umzusetzen. Städte sollten daher Anreize für Investitionen entwickeln, die eine für den Privatsektor leistbare Risikoteilung vorsehen. Das heißt: Um privates Geld anzulocken, gilt es, das Risikoniveau potenzieller Investitionen zu senken. “Blended Finance” ist eine Option. Das beinhaltet den strategischen Einsatz öffentlicher Entwicklungsfinanzierung zur Aktivierung privater Kapitalflüsse, um positive Effekte sowohl für Kapitalanleger als auch für die geförderten Projekte zu erzielen. Auf dem internationalen Markt sind in unserer Studie zudem zunehmend Climate FinTechs erkennbar geworden. Diese Institutionen kombinieren nachhaltige Finanzierungsmodelle mit innovativen Klimaschutztechnologien. Städte sollten sich dieser alternativen Quellen von Kapital und Expertise...

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So werden Unternehmen der Life-Sciences-Branche resilienter https://klardenker.kpmg.de/so-werden-unternehmen-der-life-sciences-branche-resilienter/ Thu, 29 Jun 2023 09:52:55 +0000 Strategien und Ansätze, um der Rezession im Life-Sciences-Sektor zu begegnen.

Der Life-Sciences-Sektor ist historisch gesehen resilienter gegen wirtschaftliche Abschwünge als andere Branchen. Während keine Industrie vollständig rezessionssicher ist, ist der Bedarf nach Life-Sciences-Produkten und Dienstleistungen grundlegend, unabhängig von der wirtschaftlichen Lage. Zudem erhöhen langfristige Investitionen in Forschung und Entwicklung die Widerstandsfähigkeit der Branche gegen Rezessionen. Allerdings könnte die Resilienz der Branche in den nächsten Jahren auf die Probe gestellt werden, da globale und wirtschaftliche Unsicherheiten wie Lieferkettenprobleme, zusätzliche Regulierungen der Medikamentenpreise, geopolitische Instabilitäten sowie die Bankenkrise zusätzlich Druck auf die Branche ausüben. Die Stärkung der Resilienz im Life-Sciences-Sektor erfordert verschiedene Strategien Es gibt nicht die eine Strategie, die für alle die beste ist. Mögliche Strategien zur Bewältigung der wirtschaftlichen Unsicherheiten für Life-Sciences-Unternehmen sind: Optimierung des Produkt- und Service-Portfolios: Durch ein schlankes und agiles Operating Model können Unternehmen schneller auf veränderte Umwelteinflüsse reagieren, indem sie ihr Produkt- und Serviceportfolio verschlanken und spezifizieren oder Produktionskapazitäten umstellen, um den Einfluss aufkommender Risiken wie steigende Zinsen, Rezession, etc. zu minimieren. Überarbeitung der anorganischen Wachstumsstrategie: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen sich auf Resilienz und langzeitliches Wachstum konzentrieren, indem sie Akquisitionen, Mergers und Joint Ventures nutzen. Hierbei sollten Unternehmen in Phase 2 und 3 der Medikamentenentwicklung und in dezentrale Trial-bezogene Technologien investieren. Investitionen in Forschung...

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Nachhaltige Lieferketten sind zentral für die Wettbewerbsfähigkeit https://klardenker.kpmg.de/nachhaltige-lieferketten-sind-zentral-fuer-die-wettbewerbsfaehigkeit/ Thu, 11 Jan 2024 13:23:12 +0000 Wie Unternehmen in vier Schritten ihre Lieferketten nachhaltig gestalten können.

Kaufkriterien der Kundschaft haben sich längst verschoben: Klimaneutralität, Produktions- und Arbeitsbedingungen sind entscheidende Faktoren. Nachhaltiges Handeln wird von Unternehmen nicht mehr nur gewünscht, sondern gefordert – und zwar sowohl von den Kundinnen und Kunden als auch vom Staat. Dabei rückt die Verantwortung der Unternehmen in den Fokus, denn ohne ihren Beitrag kann eine nachhaltige Wirtschaft nicht erreicht werden.  Auf nationaler sowie internationaler Ebene erhöht sich durch verschärfte Regularien der Druck, in globalen Wertschöpfungsketten verantwortungsvoll und transparent zu wirtschaften. Daher sollten Unternehmen die Auswirkungen ihres Handelns auf Gesellschaft und Umwelt entlang ihrer gesamten Lieferkette berücksichtigen. Dabei gilt es, negative Effekte zu reduzieren und ein ressourcenschonendes, zirkuläres und klimapositives Geschäftsmodell zu etablieren. Die Erfüllung der verschärften rechtlichen Rahmenbedingungen ist entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, da ansonsten Sanktionen und steigende Bußgelder drohen.  Wertschöpfungsprozesse entlang Klimaneutralität und Einhaltung von Menschenrechten ausrichten  Ein wichtiger Faktor ist in diesem Rahmen die Dekarbonisierung der Wirtschaft. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Deutschland zunächst seine ambitionierten Zwischenziele zur CO2-Reduktion und schließlich im Jahr 2045 die Klimaneutralität erreichen kann. Die Unternehmen gelten dabei als essenzielle Akteure. Ihre Lieferketten bieten viele Stellschrauben, an denen man drehen kann, um die Ziele zu erreichen. So wird die nachhaltige Lieferkette zu...

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Die Pandemie treibt die Digitalisierung https://klardenker.kpmg.de/die-pandemie-treibt-die-digitalisierung/ Tue, 24 Nov 2020 14:39:28 +0000 Unternehmen sollten jetzt neue Arbeitsmethoden etablieren

Arbeiten in der Pandemie – das heißt aus meiner Sicht vor allem digitales Arbeiten. Auf Abstand, aber eng verbunden. Dank Covid-19 fanden sich viele von uns plötzlich im pandemiebedingt verordneten Homeoffice wieder. Und waren oft überrascht, wie gut es lief. Auch mir ging es so. Digitale Arbeitswerkzeuge umfassender nutzen Natürlich, als Leiter des Bereichs CIO Advisory bei KPMG war mir schon vor der Pandemie klar, welche digitalen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen und was sie alles können. Allerdings habe auch ich, wie die meisten, nur wenige davon regelmäßig eingesetzt. Viele der technischen Möglichkeiten sind wie eine dicke Daunenjacke, die man im Schrank hat, aber in der Regel nicht braucht. Bis es zu einem unerwarteten arktischen Kälteeinbruch kommt – oder, im Fall der digitalen Arbeitswerkzeuge, zur Pandemie. Gut, dass man sie schon auf dem Rechner hatte. Mit Beginn der Pandemie wurde in vielen Firmen der CIO zum Mann (oder leider noch viel zu selten: Frau) der Stunde. Die Frage aus der Geschäftsführung lautete oft: Kann unsere IT das denn leisten? Nicht unberechtigt, wenn man bedenkt, dass Großkonzerne in kürzester Zeit tausende von Mitarbeitern gleichzeitig ins Homeoffice geschickt haben. Meist aber verlief es unproblematisch. Die Unternehmens-IT erwies sich als resilient – viele CIOs...

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KI: Die Folgen für Arbeitsplätze https://klardenker.kpmg.de/kollegin-ai-so-werden-wir-kuenftig-arbeiten/ Fri, 17 May 2024 08:00:10 +0000 Wie nutzen Unternehmen die Technologie? Welche Kompetenzen brauchen Mitarbeitende jetzt?

Künstliche Intelligenz (AI) verändert die Welt wie das Internet – nur schneller. Sie ist längst eine etablierte Größe in deutschen Unternehmen. 80 Prozent der von uns für eine Studie befragten Entscheider:innen planen oder verfügen bereits über eine AI-Strategie. Mehr als die Hälfte plant oder nutzt AI bereits zur Unterstützung der Mitarbeitenden bei allgemeinen Arbeitsabläufen – und zwar über alle Abteilungen hinweg. Und dabei wird es nicht bleiben: Weltweit werden von dieser Transformation des Arbeitsmarkts rund eine Milliarde Menschen betroffen sein, viele Millionen Berufsprofile werden sich völlig verändern oder ganz verschwinden. Wir schlüsseln auf, was diese Herausforderung konkret bedeutet: Diese Berufe könnten unwichtiger werden Automatisierung ersetzt bereits seit den 1970ern Arbeitsplätze, dieser Trend wird sich durch künstliche Intelligenz weiter verschärfen. Das betrifft unter anderem Bürojobs, etwa Technische Zeichner:innen und Buchhalter:innen, aber auch den Einzelhandel oder die Lagerverwaltung. Auch in der Produktion werden künftig viele weitere Jobs wegfallen – und zwar über die Fertigung hinaus. Denn künstliche Intelligenz kann Neues und Kreatives entwickeln, also auch die Arbeit beispielsweise von Produktdesigner:innen und Entwickler:innen erledigen. Gleichzeitig können wohl auch Controlling- und Logistik-Management-Teams mindestens teilweise von AI ersetzt werden. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Horváth. Im Gesundheitsbereich könnten zahlreiche diagnostische Herausforderungen künftig von künstlicher Intelligenz besser gemeistert werden. Denn sie...

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Autonomes Fahren: 3 Fragen und Antworten https://klardenker.kpmg.de/autonomes-fahren-3-fragen-und-antworten/ Wed, 15 May 2024 12:42:12 +0000 Im Interview beleuchten Experten autofreie Städte und Cybersecurity im Auto.

Das Potenzial von autonomen Fahrzeugen klingt vielversprechend: Weniger Unfälle im Straßenverkehr, lebenswertere Städte und mehr Nachhaltigkeit. In der Praxis ist die Technologie aber noch lange nicht so weit: Prognosen besagen, dass autonome Fahrzeuge frühestens ab 2040 Teil des Straßenverkehrs sein werden. Im Interview sprechen Goran Mazar, Partner, EMA & German Head of ESG and Automotive, und Torsten Gollewski, Leiter Autonomous Mobility Systems der ZF Group, über technologische Entwicklungen und die Auswirkung des autonomen Fahrens auf Level 5 auf die Nachhaltigkeit. Herr Gollewski, Herr Mazar: Was bedeutet autonomes Fahren auf Level 5? Torsten Gollewski: Autonomes Fahren hat verschiedene Abstufungen: Level 5 bedeutet, dass das Fahrzeug bei jeder Verkehrssituation und bei jedem Wetter vollkommen autonom agiert. Das Fahrzeug könnte also auch auf Unwetter und Wildunfälle reagieren. Diese Vision von Level 5 ist allerdings noch weit entfernt. Autonomes Fahren, ohne Fahrer, ohne Lenkung und ohne Bremspedalerie, ist unter bestimmten Umständen aber auch auf Level 4 schon möglich. Mit diesen Technologien können wir neue Mobilitätskonzepte entwickeln und auf wichtige Themen wie CO2-Footprints von Städten reagieren. Goran Mazar: Genau, bei den Leveln 1 bis 3 geht es vor allem darum, die Sicherheit und den Komfort für die Menschen am Steuer zu erhöhen. Das bringt bereits...

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