Start-ups: Woher das Geld nehmen?

Keyfacts

  • Start-ups sollten sich nicht zu früh auf einen Investor festlegen.
  • Ist man bei Vertragsbedingungen unsicher, ist es ratsam sich weiter umzuschauen.
  • Auch Familienunternehmen können als Geldgeber interessant sein.
KPMG Matchmaker
Dr. Vera-Carina Elter
  • CHRO, Mitglied des Vorstands
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Firmengründer und junge Unternehmer sind es gewohnt, Entscheidungen in kurzer Zeit zu treffen und schnell dazuzulernen. Gute Ideen verbreiten sich rasant, sie werden vom Markt dankbar angenommen, und ehe man sich versieht, kommt auch schon der Wachstumsschub.

Was erst durchweg positiv klingt, bedeutet aber auch: zu investieren, neue Mitarbeiter zu finden und die mittel- bis langfristige Unternehmensstrategie anzupassen oder zu erweitern.

Wichtige Frage für Start-ups: Welcher Investor passt zu mir?

Oftmals kommen dann Venture Capitalists zum Zug, welche darauf ausgelegt sind Unternehmen in Wachstumsphasen zu unterstützen und sich nach einem festgelegten Zeitraum wieder aus dem Unternehmen zurückzuziehen. Geschäftsführung und Inhaberschaft verbleiben hier im Kernteam der Gesellschafter. Zudem ist sich der Kapitalgeber des teilweise hohen Investitionsrisikos bewusst – oder er sucht es sogar. Die Vorteile liegen für junge Unternehmen also klar auf der Hand.

Ebenso klar muss bei dieser Investorengruppe jedoch auch die Anschlussfinanzierung beziehungsweise der Exit des Venture Capitalists sein. Ist man nicht sicher, die Bedingungen nach Vertragsablauf erfüllen zu können, ist es ratsam sich weiter umzuschauen.

Alternativen mit hohem Potenzial: Familienunternehmen und Family Offices

Start-ups und junge Unternehmen sollten sich nicht zu früh auf einen Investor oder eine Investorengruppe festlegen. Ebenso interessant wie Venture-Capital-Geber können Family Offices und Familienunternehmen sein. Warum? Sie sind häufig bereit, einen höheren Kaufpreis zu zahlen, wenn sie an ein Unternehmen glauben. Neben dem erforderlichen Kapital bieten sie viele weitere Synergien. So können sie beispielsweise Kontakte zu Lieferanten herstellen, den Eintritt in neue Märkte erleichtern oder schlichtweg aus dem Nähkästchen plaudern, wenn es um schwierige Unternehmensentscheidungen oder Findungsprozesse geht.

Investorengruppen überregional ansprechen

Auch wenn junge Unternehmer meist hervorragend vernetzt sind, ist der Zugang zum passenden Investor nicht immer leicht. Zudem ist der Aufwand für die Ansprache möglicher Kapitalgeber sehr hoch. Im Zeitalter der Digitalisierung entstehen daher immer mehr Plattformen, die hier Abhilfe schaffen möchten. Eine Möglichkeit ist der KPMG Matchmaker Die Transaktionsplattform vereint alle Käufergruppen, vom Venture Capitalist über Family Offices bis hin zu Familienunternehmen und strategischen Investorengruppen.

Dr. Vera-Carina Elter
  • CHRO, Mitglied des Vorstands
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