Business-Resilienz und -Performance: Krisenfest für die Zukunft https://klardenker.kpmg.de/thema/business-performance-resilienz/ Klardenker - der Blog zu aktuellen Wirtschaftsthemen, die Unternehmen bewegen Tue, 03 Feb 2026 16:31:08 +0000 de hourly 1 https://klardenker.kpmg.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-app-icon_512x512-32x32.png Business-Resilienz und -Performance: Krisenfest für die Zukunft https://klardenker.kpmg.de/thema/business-performance-resilienz/ 32 32 Prozessautomatisierung: Wir begleiten die Bundesagentur für Arbeit https://klardenker.kpmg.de/prozessautomatisierung-wir-begleiten-die-bundesagentur-fuer-arbeit/ Wed, 28 Jan 2026 18:31:47 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48617 Wie ein zentraler Verwaltungsprozess technisch und organisatorisch neu aufgesetzt wurde.

Keyfacts: Die Bundesagentur für Arbeit automatisierte die Online-Arbeitssuchmeldung trotz Technologiewechsels im laufenden Projekt. Projektsteuerung und gezieltes Change-Management sicherten Umsetzung und Akzeptanz bei den Mitarbeitenden. Die Automatisierung reduzierte manuelle Bearbeitungszeiten deutlich und entlastete die Fachbereiche spürbar. Ein Technologiewechsel mitten im Projekt, Unsicherheiten bei Mitarbeitenden und ein enger Zeitplan: Im Interview berichten Sebastian Jacobi, Projektmanager, Bundesagentur für Arbeit, und unsere Expertin für Public Sector Consulting, Dr. Doris Böhme, wie die Automatisierung der Online-Arbeitssuchmeldungen bei der Bundesagentur für Arbeit in einem gemeinsamen Projekt dennoch umgesetzt wurde – und welche Rolle Projektsteuerung und Change-Management dabei gespielt haben. Wie kam die Zusammenarbeit zustande und was war die Ausgangssituation? Sebastian Jacobi: Bis zum Projektabschluss wurden bei uns die Online-Arbeitssuchmeldungen zwar elektronisch erfasst, aber anschließend manuell weiterverarbeitet – jeder Fall dauerte rund acht Minuten. Das war zeitaufwendig und fehleranfällig. Wir wollten diesen Prozess automatisieren, um die Kolleg:innen zu entlasten und ihnen mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Kund:innen zu geben. Für das Projekt brauchten wir Unterstützung in Projektleitung, Qualitätsmanagement und Change-Management. Ziel war es, zusätzliches Know-how einzubringen und die Umsetzung stabil abzusichern. Als das Projekt ausgeschrieben wurde, haben wir KPMG als externen Dienstleister ausgewählt. Entscheidend waren die angebotenen Skills und das Fachwissen. Welche Ziele standen im...

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Ein Jahr Trump: Die wichtigsten Erkenntnisse für deutsche Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/ein-jahr-trump-folgen-fuer-deutsche-unternehmen/ Tue, 20 Jan 2026 12:18:10 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48437 Wie gravierend sind die Auswirkungen der US-Wirtschaftspolitik – und was kommt noch?

Keyfacts: Donalds Trumps Zollpolitik verursacht erhebliche Belastungen, auf die Unternehmen mit einem Mix aus Kostenübernahme, Preisanpassungen und Strukturanpassungen reagieren. Die EU-Kommission versucht als Ergänzung für den US-Markt neue Freihandelsabkommen mit andere Regionen und Ländern abzuschließen, etwa das EU-Mercosur-Abkommen – das jedoch vom EU-Parlament zur finalen Überprüfung an den Europäischen Gerichthof übermittelt wurde – oder das jüngst beschlossene Abkommen mit Indien. Die Midterms, Zwischenwahlen am 3. November, könnten Trumps Handlungsspielräume deutlich einschränken – mit weitreichenden Folgen für die „America first“-Agenda. Am 20. Januar 2025 übernahm Donald Trump zum zweiten Mal die US-Präsidentschaft. Er kündigte ökonomische Umwälzungen an – und er hielt Wort. Von flächendeckend eingesetzten Zöllen bis zu branchenspezifischen Markteingriffen: Für große Handelspartner wie Deutschland ist die breitgefächerte Neujustierung der US-Wirtschaftspolitik ein tiefer Einschnitt. Neben unmittelbaren Auswirkungen sind auch globale Dominoeffekte spürbar. Das macht ein Zwischenfazit erforderlich: Was wurde umgesetzt, was sind die Folgen – und wie reagieren deutsche Unternehmen? Ein Überblick. So haben Unternehmen auf die Zölle reagiert „Zölle – das ist mein Lieblingswort“, hatte Donald Trump bereits im Wahlkampf gesagt. Flächendeckend hat seine Administration nach dem Wahlsieg Importzölle erhoben. Die Einfuhrabgaben belasten die in die USA importierenden Unternehmen, auch wenn das noch nicht alle Statistiken ausweisen: Vor dem Inkrafttreten...

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EU und USA: Neue Rolle für deutsche Unternehmen im transatlantischen Handel https://klardenker.kpmg.de/eu-und-usa-neue-rolle-fuer-deutsche-unternehmen-im-transatlantischen-handel/ Wed, 26 Nov 2025 16:02:40 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48090 Das Handelsabkommen ist ein Stabilitätsfaktor. Entscheidend ist nun strategischer Dialog.

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Weniger Regulatorik: UK macht Eigenständigkeit zum Standortfaktor https://klardenker.kpmg.de/weniger-regulierung-in-uk-chancen-fuer-deutsche-unternehmen/ Fri, 14 Nov 2025 06:31:43 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47985 Wie deutsche Unternehmen Großbritanniens Status als Nicht-EU-Land nutzen können.

Keyfacts: 30 Prozent der deutschen Unternehmen sehen Standortvorteile in der weniger restriktiven Regulierung in UK – Tendenz steigend. Neue Handelsabkommen des Vereinigten Königreichs öffnen Zugang zu Märkten, mit denen die EU keine entsprechenden Vereinbarungen besitzt. Der britische Markt ermöglicht schnellere Innovationszyklen als der EU-Binnenmarkt. Rund ein Jahrzehnt nach dem Brexit-Referendum zeichnet sich im deutsch-britischen Handelskorridor eine Trendwende ab. Das ist eines der Ergebnisse des „German-British Business Outlook 2025“. Demnach erwarten 85 Prozent der befragten deutschen Unternehmen bessere Beziehungen mit Großbritannien. Das volatile geopolitische Umfeld und die angespannte Sicherheitslage in Europa führen zu einer Rückbesinnung auf gleichgesinnte Partner – politische Signale wie der im Juli unterzeichnete Britisch-Deutsche Freundschaftsvertrag (Kensington Treaty) unterstreichen diesen Kurs. Als Folge dessen rückt das Vereinigte Königreich auch für deutsche Unternehmen wieder stärker in den Fokus strategischer Entscheidungen. Regulatorische Freiräume als Standortvorteil Stärker und nachhaltiger als die Europäische Union setzt Großbritannien auf weniger Regulierung, schnellere Genehmigungen und neue Handelsabkommen. Für Unternehmen entsteht dadurch ein Umfeld, das Innovation fördert, statt sie auszubremsen. 30 Prozent der Befragten sehen inzwischen Vorteile in der britischen Regulierungslandschaft (gegenüber 24 Prozent in der Vorjahres-Befragung). Verstärkt wird dieser Trend durch die jüngst geschlossenen neuen Handelsabkommen des Vereinigten Königreichs mit Indien und den USA. Besonders Zukunftsbranchen...

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Deutsch-chinesischer Außenhandel weiterhin in Schieflage https://klardenker.kpmg.de/deutschland-china-aussenhandel-dramatische-entwicklung/ Thu, 13 Nov 2025 12:20:21 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=40331 Wo sollte die Politik angesichts der dramatischen Entwicklung jetzt ansetzen?

Deutschlands Außenhandel mit China ist seit 2021 aus der Balance geraten. Die vorliegenden Zahlen für 2024 sowie die aktuellen Prognosen für 2025 geben keinen Anlass zur Entwarnung – im Gegenteil: Die Schieflage verschärft sich weiter. Der Wert deutscher Einfuhren aus China war 2023 stark gesunken, während die Exporte nach China nur leicht zurückgingen. Dadurch verringerte sich das deutsche Außenhandelsdefizit von seinem Allzeithoch im Jahr 2022 (86,1 Milliarden Euro) zunächst auf 59,5 Milliarden Euro. 2024 jedoch stieg das Defizit wieder auf rund 67 Milliarden Euro an, weil die Exporte nach China weiter zurückgingen, während die Importe praktisch unverändert blieben. Für 2025 prognostiziert die bundeseigene Germany Trade & Invest (GTAI) nun ein neues Rekorddefizit von etwa 87 Milliarden Euro. Von 2020 auf 2021 hatte sich das Defizit von circa 20 auf knapp 40 Milliarden Euro nahezu verdoppelt, von 2020 auf 2022 sogar vervierfacht. Zwar deutete 2023 zunächst eine Entspannung an, doch mittlerweile ist klar: Der Rückgang war lediglich eine temporäre Delle im Trend einer strukturellen Schieflage. Ist das eine besorgniserregende langfristige Entwicklung, die die deutsche Wirtschaft wachrütteln und die deutsche Politik zum Handeln bringen sollte? Größeres Handelsbilanzdefizit von Corona getrieben? Vorab: Dass die Differenz zwischen dem Wert der chinesischen Exporte nach Deutschland...

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Digitaler Produktpass: Transparenz und Compliance im Fokus https://klardenker.kpmg.de/digitaler-produktpass-transparenz-und-compliance-im-fokus/ Tue, 04 Nov 2025 09:01:07 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47924 Was Unternehmen jetzt über Anforderungen, Umsetzung und Mehrwert wissen sollten.

Keyfacts: Der Digitale Produktpass (DPP) wird zur Pflicht – zuerst für die Textilbranche ab 2027. Unternehmen sollten Datenmanagement, Transparenz und Lieferketten neu denken. Frühzeitige Vorbereitung kann Compliance, Effizienzgewinne und Wettbewerbsvorteile sichern. Der Digitale Produktpass (DPP) kommt – und mit ihm neue Anforderungen an Transparenz, Datenmanagement und Compliance. Was bedeutet das konkret für Unternehmen? Die KPMG-Experten für Wertschöpfungsketten Dr. Kai Henke und Constantin Westkott geben Antworten. Warum ist der Digitale Produktpass gerade jetzt ein so wichtiges Thema? Kai Henke: Ich bin davon überzeugt, dass wir in diesem Bereich nicht über-, sondern unterreguliert sind, denn Standards sind die DNA des Deutschen Mittelstandes. Ein Beispiel: Unternehmen A stellt Schrauben her und Unternehmen B stellt Muttern her. Beide Unternehmen halten sich an die DIN-Standards und die Produkte passen zusammen. Das, was wir in der analogen Welt gemacht haben, muss jetzt auch in der digitalen Welt gemacht werden und dafür brauchen wir den Digitalen Produktpass. Regulatorisch gesehen ist der Digitale Produktpass Teil der Eco-design for Sustainable Products Regulation (ESPR), die bereits 2024 verabschiedet wurde. Das ursprüngliche Ziel des ESPR ist es, die ökologische Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit von Produkten zu verbessern. Ich erhoffe mir von dem DPP allerdings auch einen Effizienzgewinn: Weniger Excel und PDF und...

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Seltene Erden: So sollten Sie auf Chinas neue Exportregeln reagieren https://klardenker.kpmg.de/seltene-erden-so-sollten-sie-auf-chinas-neue-exportregeln-reagieren/ Tue, 14 Oct 2025 08:25:29 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47779 Durch welche Maßnahmen Sie jetzt Resilienz aufbauen können.

Keyfacts: Die neuen Exportregeln für seltene Erden ab Dezember 2025 erweitern Chinas geopolitischen Einfluss auf globale Lieferketten. Aktualisierte Risikoanalysen und transparente Lieferketten sichern die Einhaltung der neuen Vorgaben. Wer jetzt datenbasierte Tools und Prozesse etabliert, kann nicht nur regulatorische Risiken abfedern, sondern auch Resilienz und Transparenz in der Lieferkette langfristig stärken. China verschärft die Exportkontrollen für seltene Erden und deren Technologien ab Dezember 2025. Betroffen sind auch internationale Produkte, die chinesische Rohstoffe enthalten. Diese Maßnahmen werden die Versorgung kritischer Industrien nachhaltig beeinflussen und erfordern kurzfristig Anpassungen im Compliance Management. Strategischer Rohstoff mit geopolitischer Sprengkraft Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 chemischen Elementen, darunter die Lanthaniden sowie Scandium und Yttrium. Sie kommen in der Erdkruste zwar relativ häufig vor, sind aber selten in abbauwürdigen Konzentrationen zu finden. Diese Metalle sind essenziell für moderne Technologien. Sie werden beispielsweise für die Herstellung von Magneten, Batterien und Leuchtstoffen benötigt. Im Fokus stehen unter anderem Branchen wie Elektronik, erneuerbare Energien oder Rüstung. Die Aufbereitung der Erden kann in Teilen sehr umweltschädlich werden und ist demzufolge mit gesetzlichen Auflagen und Bürgerinteressen in westlichen Staaten nur schwerlich vereinbar. China ist bei den Fähigkeiten und Kapazitäten zur Aufbereitung dieser Rohstoffe führend und hat sich eine dominierende Marktstellung...

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Due Diligence unter Zeitdruck: Projektbegleitung für die Buhlmann-Group https://klardenker.kpmg.de/due-diligence-unter-zeitdruck-projektbegleitung-fuer-die-buhlmann-group/ Wed, 08 Oct 2025 07:14:29 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47720 So haben wir das Stahlhandelsunternehmen bei einer komplexen Transaktion unterstützt.

Keyfacts: Die Buhlmann-Group schloss die Due Diligence für 17 Standorte in nur sechs Wochen ab. Pensionsgutachten, Forderungsstruktur und Anzahlungen hatten Einfluss auf den Kaufpreis. KPMG und die Buhlmann-Group arbeiteten in kurzen Abstimmungsschleifen mit klarer Priorisierung – ein Modell für künftige Transaktionen. Enge Zeitpläne und viel Verhandlungsspielraum: Internationale Transaktionen verlangen hohe Aufmerksamkeit und schnelle Entscheidungen. Im Interview geben Philipp Tengel, CFO der Buhlmann-Group, einem internationalen Spezialisten für Rohrleitungs- und Anlagenbau, und Nelson Donovan, Director, Deal Advisory, KPMG, Einblicke in die besondere Dynamik einer internationalen Due Diligence: Die Buhlmann-Group hat im Jahr 2023 die LISEGA-Gruppe, einen internationalen Hersteller für Rohrhalterungen, gekauft. Wie kam die Zusammenarbeit zustande und was war die Ausgangssituation? Philipp Tengel: Den ersten Kontakt mit dem Target, der LISEGA-Gruppe, hatten wir im Sommer 2023. Für uns war sofort klar: strategisch ein sehr interessantes Unternehmen, weil es uns sowohl geografisch als auch inhaltlich neue Möglichkeiten eröffnet. Gleichzeitig hatte der Deal mit rund 170-180 Millionen Euro Umsatz und 17 Standorten, davon 12 Produktionsstandorte in mehreren Ländern eine Dimension, die wir so bisher nicht kannten. Wir sind erfahren in M&A, aber wir wussten auch: Diese Transaktion stemmen wir nicht allein. Entsprechend haben wir uns umgesehen, wer uns begleiten kann. Ich kenne KPMG seit...

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Automobilhersteller unter Druck: Vertrauen wird zum wichtigsten Gut https://klardenker.kpmg.de/automobilhersteller-unter-druck-vertrauen-wird-zum-wichtigsten-gut/ Mon, 06 Oct 2025 11:39:26 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47691 Asien überzeugt mit Tempo, Europa mit Markenversprechen – beides prägt die Zukunft.

Keyfacts: Asiatische Hersteller setzen Europas Autoindustrie massiv unter Handlungsdruck. Europäische Hersteller steigern ihr Innovationstempo und präsentieren neue Modelle. Europas Marken punkten weiterhin mit Glaubwürdigkeit und Vertrauenskapital. Hat Europa den Anschluss in der Autoindustrie schon verloren? Diese Frage höre ich oft – und sie ist berechtigt. Denn die Dynamik, mit der asiatische Hersteller in den letzten Jahren neue Marktanteile erobert haben, hat selbst erfahrene Führungskräfte überrascht. Spätestens auf der Automesse in Shanghai 2023 wurde vielen klar, dass die europäische Autoindustrie nicht länger unangefochten an der Spitze steht. Von der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in München habe ich aus Gesprächen mit Top-Entscheidern der Branche allerdings auch diesen Eindruck mitgenommen: Europas Autoindustrie hat aus den vergangenen Jahren gelernt und begegnet dem Druck nun mit neuem Elan. Ein Kontinent unter Druck Die Automobilhersteller in Deutschland und Europa kommen aus einer Position der Stärke. Jahrzehntelang waren drei große Profitpools – USA, China und Europa – eine sichere Basis. Doch inzwischen schmilzt dieser Vorteil dahin. Hohe Investitionen in Elektromobilität, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle treffen auf sinkende Margen. Dazu kommen geopolitische Spannungen, eine unklare Regulierung und eine zunehmende Lokalisierung von Wertschöpfungsketten. >>> Die Automobilbranche steht vor ihrer größten Transformation: Hören Sie dazu auch im Podcast die Einschätzung unseres...

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Auslaufsteuerung: Warum Unternehmen hier Millionen verschenken https://klardenker.kpmg.de/auslaufsteuerung-warum-unternehmen-hier-millionen-verschenken/ Fri, 26 Sep 2025 11:56:44 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47648 Und wie sich mit drei Maßnahmen gezielt gegensteuern lässt.

Keyfacts: Fehlende Auslaufsteuerung kostet Milliarden, da Obsoletbestände Kapital binden und die Flexibilität schwächen, besonders in der Chemie- und Kosmetikindustrie. Sales & Operations Planning (S&OP) schafft die Grundlage, um Transparenz und Handlungsfähigkeit im Planungsprozess zu sichern. Drei Hebel machen den Unterschied: Prozesse verankern, datenbasierte Systeme nutzen und Auslaufsteuerung zur Chefsache machen. Unter Auslaufsteuerung versteht man die zielgerichtete und planvolle Einstellung bzw. Phase-out von Produkten am Ende des Produktlebenszyklus (Degenerationsphase). In vielen Unternehmen spielt die Auslaufsteuerung von Produkten noch immer eine untergeordnete Rolle. Oft wird das Thema erst dann aufgerufen, wenn Lager überquellen und Kapital gebunden ist. Aus Angst, Kunden nicht rechtzeitig beliefern zu können, produzieren Unternehmen lieber zu viel und riskieren damit ein hohes obsoletes Inventar. Was als Sicherheitsmaßnahme gedacht ist, wird so schnell zum Kostenfaktor. Hohe Risiken, hohe Bestände: Warum die Chemieindustrie besonders betroffen ist Gerade in der Chemieindustrie verstärken sich die Risiken am Ende des Produktlebenszyklus: Lange Vorlaufzeiten, komplexe regulatorische Vorgaben und volatile Märkte machen die Steuerung besonders anspruchsvoll. Kein Wunder also, dass der Anteil obsoleter Bestände in der Chemie- und Kosmetikbranche regelmäßig zwischen 15 und 30 Prozent der gesamten Lagerbestände liegt, ein Wert, der nicht nur Kapital bindet, sondern auch die operative Flexibilität spürbar einschränkt und im schlimmsten...

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Zehn Irrtümer der Internationalisierung – und wie man sie vermeidet https://klardenker.kpmg.de/zehn-irrtuemer-der-internationalisierung-und-wie-man-sie-vermeidet/ Tue, 23 Sep 2025 09:31:50 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47595 Was Unternehmen vor dem Schritt ins Ausland unbedingt bedenken sollten.

Keyfacts: Nicht selten unterschätzen Unternehmen die Anforderungen internationaler Märkte, insbesondere beim Einstieg in ganz neue Märkte. Gründliche Vorbereitung und Analyse der eigenen Strukturen sind essenziell für den erfolgreichen Markteintritt. Internationalisierung ist ein langfristiger, kontinuierlicher Prozess, kein einmaliger Schritt. Deutsche Unternehmen zieht es aus vielen Gründen ins Ausland: um neue Absatzmärkte zu erschließen, kostengünstiger zu produzieren, Zugang zu Forschung und Entwicklungen in anderen Weltregionen zu gewinnen, die Geschäftsaktivitäten zu diversifizieren oder Lieferketten abzusichern. Gleichzeitig erhöht sich der Druck von außen: Geopolitische Spannungen, der Trend zur Regionalisierung der gesamten Wertschöpfungsketten, wachsender Protektionismus und die Störungen globaler Lieferketten treiben die Internationalisierung zusätzlich voran. Der Schritt ins Ausland will jedoch gut vorbereitet sein. Viele Unternehmen unterschätzen die Anforderungen internationaler Märkte, insbesondere beim Einstieg in ganz neue Märkte, wie Indien, Südostasien, Afrika, Mittlerer Osten oder Südamerika. Doch auch die eher etablierten Märkte, wie die USA, China oder Osteuropa verändern sich ständig und bergen für deutsche Unternehmen vielfältige Herausforderungen – aber auch neue Geschäftschancen. Zielmärkte deutscher Unternehmen: Die USA sind mit Abstand der wichtigste Standort für deutsche Auslandseinheiten, gefolgt von China, Frankreich und dem Vereinigten Königreich.   Ein häufiges Problem: Der Markteintritt erfolgt überstürzt, ohne systematische Vorbereitung oder fundierte Marktkenntnis. Die Folge sind strategische Rückschläge, Reputationsverluste und...

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Wertorientierte Transformation: Drei entscheidende Handlungsfelder https://klardenker.kpmg.de/wertorientierte-transformation-drei-entscheidende-handlungsfelder/ Fri, 29 Aug 2025 07:40:48 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47513 Mit einem multidimensionalen Ansatz zu mehr Performance und langfristigem Erfolg.

Keyfacts: Value-Improvement-Programme heben übergreifende Potenziale und gehen über Einzeloptimierungen hinaus. Der Einsatz moderner Technologien dient als Beschleuniger, um die Effizienz im Unternehmen zu steigern. Ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit sind entscheidend für die langfristige Attraktivität am Absatz- und Kapitalmarkt. Unternehmen in Deutschland stecken in einer strukturellen Veränderung: Globale Konflikte, Protektionismus, technologische Umbrüche und erhebliche Anforderungen im Zusammenhang mit der nachhaltigen Transformation treffen auf teils überholte Geschäftsmodelle. Das Ergebnis: wachsender Handlungsdruck bei sinkender Planungssicherheit. Dabei reicht es oft nicht mehr aus, einzelne Funktionsbereiche zu optimieren. Wer heute erfolgreich bleiben will, sollte sein Geschäftsmodell grundlegend anpassen: effizienter wirtschaften, widerstandsfähiger aufgestellt sein und gezielt wachsen – auch unter schwierigen Bedingungen. Dafür sind meiner Meinung nach drei Handlungsfelder entscheidend. Ganzheitliche Performance-Steigerung: Worauf Unternehmen jetzt setzen sollten Wertsteigerung gelingt nicht durch punktuelle Maßnahmen, sondern durch einen ganzheitlichen Blick auf alle Unternehmensbereiche. Datenbasierte Analysen und Benchmarking zeigen schnell, wo Potenzial liegt – und wo es sich lohnt, anzusetzen. Diese Hebel sollten konsequent priorisiert und mit Fachwissen in den jeweiligen Funktionen umgesetzt werden. Unsere aktuelle Studie „Performance Improvement Perspectives 2025“ zeigt: Kurzfristig bringt vor allem das Optimieren von Prozessen spürbare Effekte. Mittel- und langfristig geht es um mehr – um strategische Neuausrichtung und den gezielten Einsatz moderner Technologien....

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Drei Hebel für eine starke Unternehmensperformance in unsicheren Zeiten https://klardenker.kpmg.de/drei-hebel-fuer-eine-starke-unternehmensperformance-in-unsicheren-zeiten/ Wed, 06 Aug 2025 08:52:37 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47323 KPMG Performance Studie 2025: Wo Unternehmen ansetzen – und woran viele scheitern

Keyfacts: Viele Unternehmen verfügen über relevante Daten – nutzen sie aber nicht konsequent für fundierte Entscheidungen. Jetzt kommt es darauf an, Leistungs- und Finanzkennzahlen regelmäßig in die Steuerung einzubinden. Erfolgreiche Unternehmen setzen nicht nur auf Wachstum, sondern verbinden gezielte Investitionen mit wirksamer Kostenkontrolle. Besonders wirkungsvoll: Fokus auf Liquidität, Einkauf und betriebliche Effizienz. Gute Pläne allein reichen nicht. Entscheidend ist, Maßnahmen verbindlich umzusetzen – mit klaren Verantwortlichkeiten, einem starken Project Management Office und kontinuierlicher Erfolgskontrolle. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit stellen viele Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit auf den Prüfstand. Die Ergebnisse der KPMG Performance Studie 2025 zeigen: Die Veränderungsbereitschaft ist hoch. Unternehmen in Deutschland sehen auf breiter Front Handlungsbedarf. So nehmen 68 Prozent der Befragten eine steigende Wettbewerbsintensität wahr, die gezielte Maßnahmen zur Leistungssteigerung erforderlich macht. Aus der Studie lassen sich Erfolgsfaktoren zum Steigern der Unternehmensperformance ableiten, die auch in unseren Interviews mit Entscheidungsträgern hervorgehoben wurden. Drei Grafiken machen deutlich, wo die größten Hebel – und zugleich die häufigsten Hürden – liegen: bei der Datennutzung, im Maßnahmenmix und in der konsequenten Umsetzung. 1. Datentransparenz schaffen 47 % der Befragten halten entscheidungsrelevant aufbereitete Daten für den wichtigsten Einflussfaktor auf die kurzfristige Unternehmensperformance – doch lediglich 13 % nutzen regelmäßig Leistungskennzahlen und nur 2 % greifen monatlich auf...

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Stadtwerke in der Transformationspflicht https://klardenker.kpmg.de/stadtwerke-in-der-transformationspflicht/ Fri, 01 Aug 2025 08:12:21 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47324 Wie Dezentralität zur Stärke wird, und welche drei Fehler Veränderung bremsen.

Keyfacts: Auslöser für Wandel in kommunalen Unternehmen wie Stadtwerken ist häufig Druck von außen.  Die zunehmende Dezentralität der Stromversorgung stellt Stadtwerke von Herausforderungen, denen sie allerdings gerade durch die eigene dezentrale Struktur begegnen können.  Wer digitale Transformation grundlegend angeht, das mittlere Management einbindet und Kommunikation auf Transparenz und Klarheit ausrichtet, positioniert sich gut für den Wandel.  In der Energiewirtschaft wurden zentrale Entwicklungen in den vergangenen Jahren nicht ausreichend vorangetrieben. Das gilt insbesondere für den Netzausbau und die Digitalisierung. Ein wesentlicher Grund hierfür ist aus meiner Sicht, dass viele Unternehmen in öffentlicher Hand sind, wo Veränderungen nicht proaktiv erfolgen, sondern häufig erst dann stattfinden, wenn externer Druck entsteht. Eines der wichtigsten und nicht mehr zu ignorierenden Transformationsfelder, das einen solchen Druck ausübt, ist derzeit die zunehmende Dezentralisierung der Energieversorgung.  Warum Stadtwerke jetzt aktiv werden sollten Durch eine wachsende Anzahl an sogenannten „Prosumern“, gerät das Geschäftsmodell vieler Stadtwerke in Bedrängnis. Prosumer verbrauchen nicht nur Energie, sondern erzeugen auch welche – etwa durch Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke oder andere dezentrale Technologien. Diese doppelte Rolle verändert die klassische Struktur der Energiewirtschaft grundlegend: Statt Erzeuger auf lokaler Ebene gibt es zunehmend viele kleine, lokal agierende Einheiten, die ebenfalls Strom ins Netz einspeisen. Das macht neue Anforderungen an...

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Neuausrichtung der USA – Deutsche Unternehmen vor Zäsur https://klardenker.kpmg.de/donald-trump-erneut-us-praesident-deutsche-unternehmen-vor-zaesur/ Mon, 14 Jul 2025 06:00:51 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43227 "America first 2.0": Eine Analyse der wirtschaftspolitischen Neuausrichtung der USA

Keyfacts: Die neue US-Administration unter Präsident Donald Trump richtet die USA in hohem Tempo neu aus. Planbarkeit ist weiterhin nicht gegeben: Entscheidungen werden häufig ausgesetzt, revidiert, verschärft oder durch Gerichte eingeschränkt. Der „Liberation Day“ am 2. April markiert einen Wendepunkt im globalen Handel: Länderspezifische US-Zölle wurden für jedes Land verkündet, dann aber zunächst für 90 Tage und mittlerweile für viele Länder bis zum 1. August bis auf einen Pauschal-Zollsatz von 10 Prozent ausgesetzt. Ohne Einigung zwischen der EU und den USA drohen ab dem 1. August jetzt sogar 30 Prozent Zoll auf Exporte aus der EU in die USA. Sektorspezifische US-Zölle werden jedoch bereits erhoben von 50 Prozent für Stahl, Aluminium und Kupfer sowie 25 Prozent für Autos und Autoteile. Für die pharmazeutische Industrie wurden ebenfalls Zölle angekündigt. Die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft sind breit gefächert – von Export und Import über Produktionsstandorte bis hin zur Wettbewerbsposition und Preisgestaltung deutscher Unternehmen. Neben direkten Folgen der neuen Zölle entstehen auch indirekte Effekte auf den Standort Deutschland und die EU – gleichzeitig eröffnen sich daraus neue Chancen für deutsche Unternehmen auf ihren Heimatmärkten. Seit dem 20. Januar 2025 ist Donald Trump wieder Präsident der Vereinigten Staaten – und bereits in den...

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EU-Reformen jetzt entscheidend: Europas Rolle in der neuen Weltordnung https://klardenker.kpmg.de/europa-nimmt-fahrt-auf/ Mon, 16 Jun 2025 16:31:29 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46877 Die geopolitischen Disruptionen sind eine Chance für die EU

Keyfacts: Die Integration der EU muss jetzt schnell voranschreiten. Zentrale Reformen und Bürokratieabbau sind jetzt zu forcieren. Wichtig: Jetzt schnell neue EU-Handelsabkommen mit den wichtigsten Ländern und Regionen der Welt schließen. Im internationalen Vergleich gewinnt Europa bei Investoren an Attraktivität – zu Lasten von USA und China. Die Weltordnung befindet sich im Umbruch: Die komplette Neuausrichtung der USA, die Unvorhersehbarkeit der weiteren Entwicklungen, der sich verschärfende Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt USA und China, die bestehenden Abhängigkeiten von China (bei seltenen Erden, pharmazeutischen Produkten und vielen Endprodukten) und den USA (bei Soft- und Hardware sowie Cloud-Diensten, eCommerce und Elektronik), die Kriegsbedrohung in Europa und das Erstarken des globale Südens verlangen nach Führung und klaren Strategien – und einer Europäischen Union die stark ist und mit einer Stimme spricht und handelt. Europa rückt zusammen – wirtschaftlich wie politisch In einer Phase wachsender Unsicherheit kann Europa wieder zu einem Anker der Stabilität werden. Die Europäische Union (EU) steht vor einer strategischen Neuaufstellung – und sie tut das zunehmend geschlossen. Als Reaktion auf außenpolitische Herausforderungen und wirtschaftliche Bedrohungen gewinnt die EU an Klarheit und Entschlossenheit. Besonders bemerkenswert ist dabei das Wiedererstarken des Weimarer Dreiecks: Deutschland, Frankreich und Polen. Diese drei Länder...

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China als Hightech-Supermacht – Europas Wirtschaft unter Zugzwang https://klardenker.kpmg.de/china-als-hightech-supermacht-europas-wirtschaft-unter-zugzwang/ Tue, 03 Jun 2025 09:04:12 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46768 Von der Werkbank zur Weltmacht: Europa droht, den Anschluss an China zu verlieren.

Keyfacts: China investiert massiv in Hightech und dominiert Schlüsselbranchen wie Batterien, Solarzellen und Mobilfunk. Für deutsche Unternehmen steigt der Wettbewerbsdruck durch chinesische Innovationen und günstige Preise. Eine differenzierte China-Strategie ist nötig, um Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren. China hat in den letzten Jahren gezielt in seine technologische Eigenständigkeit investiert – mit Erfolg. Das Land dominiert heute globale Märkte bei Erzeugnissen wie Batterien, Solarzellen, Elektrotechnik und Mobilfunk. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der internationale Wettbewerb verschärft sich – bei Kosten, Tempo und zunehmend auch bei Qualität. China investiert strategisch in Innovation Mit der Industriestrategie „Made in China 2025“ verfolgt die chinesische Regierung das Ziel, das Land bis zum 100. Gründungstag der Kommunistischen Partei im Jahr 2049 zur globalen Supernation zu entwickeln. Schon bis 2025 soll China eine starke Industrienation sein, bis 2035 eine Großmacht. Technologische Souveränität hat dabei oberste Priorität. Der Schwerpunkt liegt nicht auf kurzfristigem Konsum, sondern auf der gezielten Förderung zukunftsweisender Technologien. China hat sich zu einem Hightech-Standort entwickelt – und das trotz westlicher Exportverbote und Handelshemmnisse. Im Jahr 2020 reichte China rund 70.000 Patente bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum ein – deutlich mehr als die USA. Mit 1,6 Milliarden Mobiltelefonen im Einsatz, hoher Digitalaffinität und...

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Chinas Vormarsch: Wie Europas Autobauer unter Druck geraten https://klardenker.kpmg.de/chinas-vormarsch-wie-europas-autobauer-unter-druck-geraten/ Thu, 22 May 2025 09:49:53 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46664 Interview: Wie deutsche Hersteller im Kampf mit Chinas Anbietern bestehen können.

Keyfacts: Europas Hersteller sollten in China lokal investieren: in Forschung, Entwicklung und Produktion. Zölle schützen nur bedingt: Chinesische Anbieter drängen mit Macht nach Europa. Nur eine Handvoll Marken wird Chinas Preiskampf überleben. Der chinesische Automarkt entwickelt sich zum härtesten Pflaster für ausländische Hersteller. Dr. Andreas Ries, Global und Deutschland Head of Automotive bei KPMG, erklärt im Interview, warum europäische Autobauer zunehmend unter Druck stehen – und welche Fehler sie sich jetzt nicht leisten sollten. Wie verändert China das Kräfteverhältnis in der globalen Automobilindustrie? Der chinesische Markt war lange der Wachstumstreiber – heute ist er das Schlachtfeld der Branche. Mehr als 100 Hersteller konkurrieren dort, doch am Ende wird nur eine einstellige Anzahl überleben. Die Kombination aus Überkapazitäten, staatlicher Förderung und einem massiven Preiskampf macht es selbst etablierten Marken schwer, profitabel zu wirtschaften. Was heißt das für europäische Autobauer konkret? Sie stehen unter doppeltem Druck. Einerseits exportieren chinesische Hersteller zunehmend nach Europa – effizient, günstig, oft subventioniert. Andererseits verlieren europäische Unternehmen in China an Boden, weil sie die lokalen Bedürfnisse nicht ausreichend verstehen. Der alte Ansatz, „deutsche Qualität für den chinesischen Markt“, greift nicht mehr. ——–> Lesen Sie jetzt unsere aktuelle Studie: Wo steht die Automobilindustrie und was fehlt? Unsere Studie...

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Koalitionsvertrag: Verteidigungsfähigkeit wird relevanter Wirtschaftsfaktor https://klardenker.kpmg.de/koalitionsvertrag-verteidigungsfaehigkeit/ Wed, 07 May 2025 09:25:43 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46489 Ein Überblick über zentrale Verteidigungsvorhaben und deren Bedeutung für Unternehmen.

Keyfacts: Der Koalitionsvertrag versteht Verteidigung nicht mehr nur als staatliche Aufgabe, sondern als wirtschaftlich relevantes Feld – insbesondere für Industrie, IT, Bau und Logistik. Software-Defined Defence ist ein Gamechanger: Mit dem Fokus auf kontinuierlich weiterentwickelbare Softwarekomponenten entsteht ein neues Ökosystem aus Bundeswehr, Industrie und Tech-Unternehmen. Marktverfügbare, europäische Verteidigungstechnologien sollen künftig bevorzugt beschafft werden. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung schafft die Grundlage für einen Veränderungsprozess in der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands ist unmittelbar verknüpft mit industrieller Innovationskraft, baulicher Umsetzungsgeschwindigkeit und digitaler Resilienz. Daher sollten Führungskräfte Verteidigung nicht länger nur als staatliches Aufgabengebiet betrachten, sondern als relevanten Markt für die Geschäftstätigkeiten zahlreicher Unternehmen.   Von der Rhetorik zur Umsetzung: Die neue Realität der Verteidigungspolitik Aus verteidigungspolitischer Sicht steht das Bekenntnis zu den NATO-Fähigkeitszielen im Zentrum des Koalitionsvertrags. Diese Zusage klingt auf dem Papier vertraut, doch ist die Stoßrichtung so entschlossen wie selten zuvor. So soll der Substanzaufbau der Bundeswehr deutlich vorantreiben werden: materiell, personell und organisatorisch. Doch was bedeutet das konkret?  Die Grundlagen für eine bessere materielle Versorgung wurden bereits mit der Aufhebung der Schuldenbremse für den Verteidigungshaushalt gelegt. Anders als beim Sondervermögen stehen nun jährlich wiederkehrende Mittel zur Verfügung, um Beschaffungsprojekte und Großvorhaben umzusetzen. Wichtig dabei: Der Koalitionsvertrag sieht für...

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Erfolgsstrategien im Claim Management für Offshore-Windprojekte https://klardenker.kpmg.de/erfolgsstrategien-im-claim-management-fuer-offshore-windprojekte/ Tue, 08 Apr 2025 11:44:55 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=45974 Strukturiertes Vorgehen steigert Profitabilität und den Projekterfolg.

Keyfacts: Die zunehmende Komplexität von Offshore-Windprojekten erfordert ein strukturiertes und proaktives Claim Management. Eine frühzeitige Identifikation und Bewertung von Claims minimiert Risiken und Kosten. Professionelles Claim Management stärkt die Resilienz und Wirtschaftlichkeit von Offshore-Windparks. Offshore-Windenergie in Deutschland: Status quo & Ziele Aktuell liegt die installierte Offshore-Wind-Leistung in Deutschland bei gut neun Gigawatt. Mit der Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) wurden neue Richtlinien festgelegt, die die Offshore-Windenergie als Schlüsseltechnologie für die Energiewende in den Fokus rücken. Vier Hauptziele bilden dabei die Grundlage: Die Steigerung des Offshore-Windenergie-Anteils auf mindestens 30 Gigawatt installierter Leistung bis 2030. Der Aufbau einer Kapazität von 40 Gigawatt bis 2035 und 70 Gigawatt bis 2045. Die Integration von Offshore-Wind in die Energieversorgung zur Stärkung der Versorgungssicherheit. Die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energiequellen und der CO₂-Emissionen. Offshore-Windenergie ist ein zentraler Baustein der globalen Energiewende. Das Errichten und der Betrieb von Offshore-Windparks sind jedoch mit erheblichen Herausforderungen verbunden: Wetterabhängigkeit, enge Zeitpläne, komplexe Vertragsstrukturen und hohe Investitionssummen, die oft mehrere Milliarden Euro pro Projekt betragen. Die durchschnittliche Investitionssumme der deutschen Offshore Windparks liegt bei ca. 1,5 Milliarden Euro – einzelne Windparks wie „Borkum Riffgrund 3“ und „Baltic Eagle“ liegen mit 2,4 bzw. 3,7 Milliarden Euro allerdings deutlich über dieser Summe. Eine...

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