Datenmanagement – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/thema/digitale-transformation/datenmanagement/ Klardenker - der Blog zu aktuellen Wirtschaftsthemen, die Unternehmen bewegen Fri, 29 May 2026 09:41:30 +0000 de hourly 1 https://klardenker.kpmg.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-app-icon_512x512-32x32.png Datenmanagement – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/thema/digitale-transformation/datenmanagement/ 32 32 Digitale Hilfsmittelverordnung: Wir begleiten die DAK-Gesundheit https://klardenker.kpmg.de/digitale-hilfsmittelverordnung-wir-begleiten-die-dak-gesundheit/ Wed, 29 Apr 2026 06:02:03 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=49272 Sieben Krankenkassen, ein End‑to‑End‑Prozess: Digitale Blaupause der Hilfsmittelverordnung

Keyfacts: Sieben Krankenkassen entwickelten gemeinsam einen digitalen End-to-End-Verordnungsprozess.   KPMG begleitete die gemeinsame Projektsteuerung methodisch und koordinierend.  Das Ergebnis ist eine skalierbare digitale Blaupause für die Hilfsmittelverordnung.  Manuelle Arbeitsschritte, Medienbrüche und lange Durchlaufzeiten prägen bis heute viele Verordnungsprozesse. Bei der digitalen Hilfsmittelverordnung kam eine zusätzliche Herausforderung hinzu: Es gab weder etablierte Standards noch endgültige technische Spezifikationen. Im Interview berichten Micha Martinet, Bereichsleiter Digitales Providermanagement, DAK-Gesundheit, und Charlotte Zamzow, Senior Managerin Healthcare, KPMG, wie ein kassenübergreifender End‑to‑End‑Prozess dennoch realisiert wurde – und warum Projektsteuerung und Change Management dafür entscheidend waren. 1. Wie kam die Zusammenarbeit zustande – und was war die Ausgangssituation des Projekts? Charlotte Zamzow:  Die Zusammenarbeit zwischen der DAK-Gesundheit und KPMG hat eine lange Historie. Im Bereich der eVerordnung reichen unsere gemeinsamen Erfahrungen bis zu frühen Pilotprojekten der elektronischen Arzneimittelverordnung zurück. Dabei wurde sehr schnell deutlich, wie hoch der Modernisierungsbedarf ist: manuelle Arbeitsschritte, Medienbrüche, lange Durchlaufzeiten und hoher Abstimmungsaufwand zwischen Ärzt:innen, Versicherten und Leistungserbringenden. Aus einem dieser Pilotprojekte heraus entstand die Idee, ein größeres Konsortium aufzubauen. Sieben Krankenkassen, die im Markt sonst im Wettbewerb stehen, haben sich bewusst zusammengeschlossen, um Wissen zu bündeln und gemeinsam an einer digitalen Zukunft der Versorgung zu arbeiten. Das ist außergewöhnlich – und setzt ein...

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In fünf Schritten zu datengesteuerter KI https://klardenker.kpmg.de/in-fuenf-schritten-zu-datengesteuerter-ki/ Thu, 12 Mar 2026 08:47:29 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=49021 Wie ein solides Datenfundament den Weg zu praxistauglicher KI ebnet.

Keyfacts: Ohne integrierte Datenbasis bleibt KI wirkungslos im operativen Einsatz. Fragmentierte Systeme verhindern eine verlässliche Single Source of Truth und damit belastbare KI‑Ergebnisse. Nur eine moderne Datenplattform macht KI skalierbar, präzise und unternehmensspezifisch. KI-Hype führt in Unternehmen oft zur Einführung sogenannter Company GPTs: Unausgereifte Chatbots, die interne Fragen beantworten, aber keinen substanziellen geschäftlichen Mehrwert erzeugen, Effizienzgewinn oder Business Value liefern.​Das Ergebnis sind Pilotprojekte ohne Skaleneffekt, Vertrauensverlust in KI-Lösungen und fehlender Return on Investment (ROI) trotz hoher Lizenzkosten. Ohne verknüpfte, unternehmensweite Daten ist beim KI-Einsatz nicht mehr als ein eloquenter Chatbot möglich – aber kein Business-Hebel.​ Warum KI-Projekte ohne Datenprojekte scheitern Daten sind der zentrale Treibstoff für wertschöpfende KI-Use-Cases – liegen jedoch häufig fragmentiert und über Systeme verteilt und verhindern so eine sogenannte Single Source of Truth, also eine konsolidierte, verlässliche Datenbasis, auf die alle Bereiche zugreifen können. Datensilos, uneinheitliche Stammdaten und fehlende Datenqualität führen zu widersprüchlichen Ergebnissen. Zusätzlich erschweren unklare Verantwortlichkeiten und mangelnde Data Governance die Einhaltung von Datenschutzanforderungen. Das Company GPT eines Produktionsunternehmens kann beispielsweise keine faktenbasierten Aussagen zu Vertriebschancen treffen, weil vertriebsrelevante Daten über mehrere ERP-Systeme und Cloudumgebungen verstreut sind. Eine datengesteuerte Lösung hingegen verknüpft KI-Agenten,  CRM-Daten (Customer Relations Management), zum Beispiel Opportunities oder Kundeninteraktionen, ERP-Daten (Aufträge, Lagerbestände)...

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Datentransfer in die USA: Risiken und Handlungsbedarf für Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/datentransfer-in-die-usa-risiken-und-handlungsbedarf-fuer-unternehmen/ Mon, 10 Feb 2025 12:44:48 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=45276 Die Zukunft des transatlantischen Datenschutzes steht auf dem Prüfstand.

Keyfacts: Das EU-US Data Privacy Framework ist bereits der dritte Versuch, den Datentransfer zwischen der EU und den USA rechtssicher zu regeln. Bestehende US-Überwachungsgesetze und eine mögliche Kehrtwende der US-Administration gefährden die Stabilität des Abkommens. Unternehmen sollten sich frühzeitig auf alternative Transfermechanismen und Schutzmaßnahmen vorbereiten, um mögliche Risiken zu minimieren. Das EU-US Data Privacy Framework soll endlich Rechtssicherheit für den transatlantischen Datentransfer schaffen – doch seine Stabilität wackelt. Bestehende US-Überwachungsgesetze, politische Unsicherheiten und drohende rechtliche Herausforderungen werfen eine entscheidende Frage auf: Können Unternehmen wirklich darauf vertrauen, dass das Abkommen Bestand hat? Wer sich nicht frühzeitig absichert, riskiert Rechtsunsicherheiten und hohe Bußgelder. Welche Risiken bestehen und welche Alternativen gibt es? Ein Überblick. Neue US-Administration: Wie lange hat das EU-US Data Privacy Framework noch Bestand? Mit Inkraftsetzung des EU-US Data Privacy Framework wurde 2023 der dritte Anlauf gestartet, den Transfer personenbezogener Daten zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten zu regulieren und damit den datenverarbeitenden Unternehmen beiderseits des Atlantiks Handlungs- und Rechtssicherheit zu geben. Das EU-US Data Privacy Framework soll dabei die Lücke schließen, welche der Europäische Gerichtshof zuvor in seinen Schrems-Urteilen bei den Vorgängern, dem Safe-Harbor- und Privacy-Shield-Abkommen, jeweils angemahnt hatte. Nicht zuletzt aufgrund der neuen US-Administration drängt sich die...

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Warum die Datenqualität über den Erfolg von Unternehmen entscheidet https://klardenker.kpmg.de/der-schluessel-fuer-geschaeftserfolg-hochwertige-daten/ Thu, 28 Nov 2024 13:54:46 +0000 http://klardenker.kpmg.de/?p=25720 Hohe Datenqualität kostet – wie wägt man Aufwand und Nutzen ab?

Daten sind längst nicht mehr nur ein Nebenprodukt von Unternehmensprozessen. Sie stehen im Zentrum von Innovationen und strategischen Entscheidungen. Doch hochwertige Daten erfordern Pflege, Kontrolle und Management, was wiederum mit Kosten verbunden ist. Wie lässt sich dieser Aufwand rechtfertigen? Und warum ist es entscheidend, die Qualität der eigenen Daten immer im Blick zu behalten? Künstliche Intelligenz: Ohne gute Datenqualität keine KI KI-Systeme können nur so gut sein wie die Daten, auf denen sie basieren. Fehlende Daten oder Daten von minderwertiger Qualität können KI-Systeme komplett unbrauchbar machen. KI lebt von Daten – ohne sie verliert sie ihre Funktionalität. Ein Best-Practice-Beispiel ist die vorausschauende Wartung in der Industrie, bei der Maschinen durch Datenanalysen mögliche Ausfälle vorhersagen. Doch wenn die zugrunde liegenden Daten unvollständig oder fehlerhaft sind, kann das System keine genauen Vorhersagen treffen – und die potenziellen Vorteile der KI gehen verloren. Dasselbe gilt für personalisierte Marketingkampagnen oder Produktempfehlungen. Fehlerhafte Daten führen hier zu falschen Empfehlungen, die Kunden eher abschrecken als binden. Kurz gesagt: Ohne qualitativ hochwertige Daten gibt es keine zuverlässige KI. Dies macht die Pflege und Aktualisierung der Daten zu einem Muss für Unternehmen. Data-Driven Enterprise: Daten als strategisches Asset Traditionell basierten Unternehmen auf den drei Säulen Finanzen, Personal und...

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Greenfield, Brownfield oder das Beste von beidem: SAP S/4HANA im Fokus https://klardenker.kpmg.de/greenfield-brownfield-ansatz-oder-ein-mittelweg/ Thu, 08 Aug 2024 15:34:39 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=35946 So transformieren Unternehmen ihre SAP-Umgebung maßgeschneidert.

Unternehmen, die planen ihr System auf SAP S/4HANA umzustellen, stehen vor der entscheidenden Frage, welches Transformationsszenario sie dafür wählen. Oft dominiert die Strategie des Greenfield-Ansatzes auf dem Markt – das bedeutet eine neue Implementierung, die sich an SAP-Best-Practice-Prozessen orientiert. Beim Umgang mit dem Bewährten scheiden sich jedoch die Geister: Besser das Alte bewahren und die bestehende Umgebung anpassen (Brownfield-Ansatz), oder lieber alle alten Zöpfe abschneiden und eine Neuimplementierung wählen (Greenfield-Ansatz)? Brownfield und Greenfield in Reinform finden sich ohnehin eigentlich nur im Lehrbuch. In der Realität ist es am Ende stets etwas dazwischen. Die entscheidende Frage lautet daher: Wie kommen Unternehmen bei ihrer SAP-Systemumstellung zum maßgeschneiderten Mittelweg? Am Anfang sollte eine Analyse des eigenen Ausgangspunkts stehen Für die richtige Strategie ist eine genaue Analyse des Status quo unabdingbar. Denn es gibt Fälle, in denen es durchaus zielführend ist, von einem Greenfield-Ansatz in der SAP-Umgebung auszugehen und selektiv im Einzelfall das „Bewährte“ mitzunehmen. Aber auch das Gegenteil kann sinnvoll sein. Unternehmen, die beispielsweise ihre Prozesse und Systeme vor wenigen Jahren standardisiert und harmonisiert haben, weisen bereits einen hohen Reifegrad auf. Sie haben vielleicht schon vieles abgebildet, was andere erst im Rahmen der SAP S/4HANA-Transformation realisieren möchten. Ein reiner Greenfield-Ansatz ist hier dann...

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Intercompany-Abstimmung: 5 Hacks für schnellere IC-Prozesse https://klardenker.kpmg.de/intercompany-abstimmung/ Wed, 12 Jun 2024 14:03:37 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=42863 Bis zu 93 Prozent des Zeitaufwands für Intercompany-Abstimmungen kann eingespart werden.

Intercompany-Abstimmungen sind häufig zeitintensiv und komplex, was Unternehmen beträchtliche Ressourcen kostet und gelegentlich den Abschluss verzögert. Durch geeignete Strategien im Konzern können diese Abstimmungsprozesse jedoch effizienter gestaltet werden, wodurch der erforderliche Aufwand deutlich reduziert werden kann. Bis zu 93 % des Zeitaufwands für eine Intercompany-Abstimmung kann eingespart werden. Im Folgenden werden fünf Schwerpunktbereiche vorgestellt, die Intercompany-Abstimmungen in effektive Lösungen verwandeln können. 1. Datenqualität und Automatisierung Integrität der Daten: Eine genaue und nahtlose Integration der Daten ist entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Systeme und Prozesse mit aktuellen und verlässlichen Informationen arbeiten. Dies reduziert die Fehlerquote und steigert die Effizienz. Hochwertige Datenqualität ermöglicht effiziente Automatisierungsprozesse, die erhebliche Zeitersparnisse bei der Intercompany-Abstimmung und dem Reporting bringen können. Automatisierte Systeme können routinemäßige Aufgaben schneller und genauer erledigen als manuelle Prozesse, was zu einer erheblichen Reduzierung des Arbeitsaufwands führt. Beispiel hierfür ist eine Implementierung von Master Data Management (MDM) Systemen zur Konsolidierung von Stammdaten oder der Einsatz von Robotic Process Automation (RPA) Tools für automatisierte Workflows. 2. Zentralisierung der Daten Ein zentrales Datenmanagement-System im Unternehmen kann die Transparenz und Effizienz erheblich verbessern. Wenn alle relevanten Daten in einem zentralen Repository gespeichert und gepflegt werden, können alle Beteiligten jederzeit auf die aktuellen Informationen zugreifen. Dies reduziert...

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Unternehmenskultur: Wie Daten bei der Weiterentwicklung helfen https://klardenker.kpmg.de/unternehmenskultur-wie-daten-bei-der-weiterentwicklung-helfen/ Fri, 07 Jun 2024 06:36:30 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=42674 Stimmung und Arbeitsklima können über den Unternehmenserfolg mitentscheiden.

Auch, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hochmotiviert sind und über die entscheidenden Kompetenzen für ihren Beruf und ihre Position verfügen, ist dies nicht allein ausreichend und entscheidend für den Unternehmenserfolg. Eine ungünstige Arbeitsumgebung oder ein schlechtes Arbeitsklima können die Mitarbeitenden daran hindern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Diese psychologischen Kosten schlagen sich womöglich negativ in der Gewinn- und Verlustrechnung nieder.   Mehrere Expertinnen und Experten betonen daher die Verbindung zwischen Mitarbeitendenzufriedenheit, Kundenloyalität und Unternehmenserfolg. Sie argumentieren, dass Unternehmen mit einer positiven Unternehmenskultur tendenziell eine höhere Mitarbeitendenzufriedenheit aufweisen, was wiederum zu einer verbesserten Kundenbetreuung und Kundenloyalität führt und letztendlich zu höheren Umsätzen und Gewinnen führen kann. Darüber hinaus suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur nach einer Unternehmenskultur, die sich unter anderem durch Wertschätzung und Respekt auszeichnet, sondern auch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit, in der sie ihre Persönlichkeit entfalten und entwickeln können. Datengestützte Standortbestimmung helfen bei der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur Wie können Unternehmen ihre Unternehmenskultur positiv beeinflussen und in einem vorherigen Schritt herausfinden, wie die Mitarbeitenden das Arbeitsklima beurteilen? Eine datengestützte Standortbestimmung der Unternehmenskultur kann beim Beantworten dieser Frage helfen. Eine valide Datenbasis unterstützt Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, Maßnahmen zu ergreifen und Fehler zu vermeiden. Eine positive Unternehmenskultur kann sich zu einem...

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Jahresabschluss: So können Sie die Qualität steigern https://klardenker.kpmg.de/jahresabschluss-so-koennen-sie-die-qualitaet-steigern/ Mon, 15 Apr 2024 13:49:46 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=42003 Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung: Auf die Vernetzung kommt es an.

Wie kann es sein, dass ein Unternehmen in seinem Geschäftsbericht eine positive Gesamtgeschichte erzählt, aber in seinen Finanzaussagen einen Verlust ausweist? Und warum hat eine neu angekündigte Netto-Null-Strategie keine Auswirkung auf die Vermögenswerte in den Finanzaussagen eines Unternehmens? Dies sind Fragen, die sich Investoren stellen, wenn sie einen Unternehmensbericht lesen. Einige Informationen im Geschäftsbericht sind nicht miteinander verbunden Unternehmen berichten über wichtige strategische, nachhaltige und finanzielle Informationen an die Kapitalmärkte. Aber teilweise erscheinen die Informationen dieser Dimensionen nicht miteinander verbunden. Wenn dies geschieht, verlieren Investoren jedoch das Vertrauen in die Berichterstattung des Unternehmens, was zu einem Vertrauensverlust zwischen Management und Investoren führen kann. Hier macht Vernetzung den entscheidenden Unterschied. Was aber bedeutet in diesem Zusammenhang „Vernetzung“? Deswegen ist der Geschäftsbericht ein wichtiges Instrument Ein Unternehmensbericht bietet Stakeholdern unter anderem einen Überblick über die Finanzen, die Geschäftsstrategie, die Unternehmensführung und die Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens. Der Bericht ist ein wichtiges Instrument für Investoren, Analysten, Kunden, Mitarbeitende und andere Interessengruppen, um das Unternehmen besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Berichterstattung eines Unternehmens umfasst unterschiedliche Bestandteile und Dimensionen, die den Adressaten unterschiedliche Perspektiven auf das gleiche Geschäftsmodell mit der dazu gehörenden Geschäftsstrategie erlauben. Um Investoren die eigene Strategie belastbar präsentieren zu...

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Kundenerlebnisse messbar machen https://klardenker.kpmg.de/kundenerlebnisse-messbar-machen/ Mon, 23 Oct 2023 12:25:04 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=40364 Customer Experience Measurement hilft Unternehmen, die Kundenbindung zu verbessern.

Das Einkaufs- und Serviceerlebnis für Kundinnen und Kunden positiv zu gestalten – das wird für Unternehmen immer entscheidender. Ob Kund:innen mit ihrer Customer Experience zufrieden sind oder nicht, ist durch Bewertungen sehr viel transparenter geworden. Ein negatives Kundenerlebnis und eine entsprechende Meinungsäußerung können nicht nur zum Verlust von Kundschaft führen, sondern sich auch nachteilig auf die Reputation auswirken. Doch wie lässt sich Customer Experience überhaupt greifen? Welche Faktoren beeinflussen das Kundenerlebnis und wie kann man es messbar machen? Diesen Fragen gehen Moderator David Rohde und Tom Lurtz, Partner im Consulting, Value Chain Transformation, nach. Eine Punktzahl für das Kundenerlebnis Um die Qualität des Kundenerlebnisses messen zu können (CX Measurement), hat KPMG den Customer Experience Excellence (CEE) Score entwickelt, der jährlich auf Basis einer großangelegten Befragung von über 7.000 Konsument:innen aktualisiert wird. Die Ergebnisse werden in der CEE-Studie veröffentlicht – die Ausgabe für 2023 können Sie hier bereits vorbestellen. Tom Lurtz erläutert im Podcast, wie Unternehmen aus dem CX Measurement Maßnahmen ableiten können, mit denen sie gezielt die Beziehung zu ihrer Kundschaft intensivieren und diese effektiver und effizienter bedienen können. Wenn Sie darüber hinaus noch wissen möchten, was Tom Lurtz persönlich beim Thema Customer Experience begeistert und was für ihn die...

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SAP S/4HANA: Besser jetzt loslegen https://klardenker.kpmg.de/s4hana-besser-jetzt-loslegen/ Mon, 17 Jul 2023 08:33:57 +0000 http://klardenker.kpmg.de/?p=24512 Warum Unternehmen nicht zu lange mit der Einführung von SAP S/4HANA warten sollten

Die aktuelle ERP-Systemgeneration von SAP ist ein Auslaufmodell. Das Nachfolgeprodukt SAP S/4HANA steht seit 2015 bereit und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Aber: Die Zahl der Unternehmen, die ihr System für das Enterprise Resource Planning bereits auf SAP S/4HANA migriert haben, ist vergleichsweise gering. Unternehmen sollten allerdings nicht mit dem Start der ERP-Umstellung warten. Denn: Ein Mangel an ERP-Expert:innen ist absehbar Die Migration ist ein komplexer und aufwändiger Prozess. Für diese mangelt es in den Unternehmen vielfach an Expertise. So gut wie alle wollen auf SAP S/4HANA umsteigen, vielen Unternehmen fehlt es aber an Prozesswissen und Kompetenzen für die technische Umsetzung. Wo sollen all die SAP S/4HANA-Expert:innen herkommen, um zeitgleich zigtausende von ERP-Migrationsprojekten zu stemmen? Es gibt aus heutiger Sicht einfach nicht genügend ERP-Expert:innen, um zeitgleich all die SAP S/4HANA-Transformationsprojekte anzugehen. Das bedeutet: Es könnte zu Projektstaus kommen. Manches wird voraussichtlich liegenbleiben. Dazu trägt auch bei, dass die internen Fachkräfte vielfach durch andere strategisch wichtige Initiativen gebunden sind. Support-Ende verschoben SAP hat die Wartung für die aktuelle Business Suite für Ende 2027 festgesetzt – gegen Aufpreis sogar bis Ende 2030. Solange zu warten, ist jedoch eine suboptimale Lösung. Denn da das ERP im Zentrum der Geschäftsprozesse steht, wachsen mit jedem Jahr die...

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EU-Digitalstrategie: Dieser Spagat kommt auf Unternehmen zu https://klardenker.kpmg.de/eu-digitalstrategie-dieser-spagat-kommt-auf-unternehmen-zu/ Fri, 02 Jun 2023 13:33:36 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=38524 Wie neue EU-Gesetze die europäische Wirtschaft ankurbeln sollen.

Wer von der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gehört hat, dürfte sich über die EU-Digitalstrategie, insbesondere den Data Act, wundern. Denn während die DSGVO einen strengen Schutz von Daten einfordert, verlangt der Data Act unter anderem, dass Unternehmen die Nutzungsdaten von Kund:innen, die bei der Verwendung vernetzter Produkten anfallen, teilen. Neue Technologien und Anwendungen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) sprießen quasi aus dem Boden – nur nicht in Europa. Ein Grund dafür könnte sein, dass europäische Unternehmen mit vielen Regularien zu kämpfen haben, insbesondere im Bereich des Datenschutzes. Unternehmen in China und den USA haben es in dieser Hinsicht zum Teil leichter und sind oft schneller. Mit der Digitalstrategie will die Europäische Kommission nun die Datenwirtschaft in Europa fördern und einen „Binnenmarkt für Daten“ schaffen. Dieser soll der europäischen Wirtschaft einen Schub verpassen: Europa soll nicht nur wettbewerbsfähig, sondern Spitzenreiter einer datengesteuerten Gesellschaft werden. Für technologischen Fortschritt benötigen Unternehmen Daten. Diese sollen künftig in Europa einfacher verfügbar sein. Gleichzeitig möchte die EU-Kommission aber auch für mehr Sicherheit sorgen, vor allem beim Einsatz von KI. Die Kehrseite der europäischen Datenstrategie: Sie enthält auch wieder viele neue Rechtsvorschriften. Manche scheinen teilweise sogar widersprüchlich zu bestehendem Recht zu sein. Neben dem Data Act sind...

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Interview: Die Rolle von Krankenkassen im Gesundheitssystem https://klardenker.kpmg.de/interview-die-rolle-von-krankenkassen-im-gesundheitssystem/ Wed, 19 Apr 2023 11:51:48 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=38069 Datenschutz und KI: So kann Patient:innenversorgung gelingen – am Beispiel der AOK PLUS.

Megatrends wie Fachkräftemangel, Digitalisierung, eine alternde Gesellschaft und Urbanisierung verändern den Gesundheitssektor nachhaltig. Im Gespräch mit Dr. Stefan Knupfer, Vorstand der AOK PLUS, eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, und Torsten Müller, Partner Healthcare, wird deutlich, wie Krankenkassen die digitale Begleitung von Patient:innen vorantreiben können, um die Gesundheitskompetenz zu stärken und Menschen dabei zu unterstützen, nicht nur gesund zu werden, sondern in erster Linie zu bleiben. Torsten Müller: Herr Dr. Knupfer, Sie sind seit dem Jahr 2014 als Vorstand bei der AOK PLUS tätig. Welche akuten Veränderungspotenziale haben Sie in den vergangenen Jahren ausfindig gemacht und welche Ziele verfolgen Sie in den kommenden Jahren? Dr. Knupfer: In unserer Historie ist die Identität als Gesundheitskasse bereits seit vielen Jahrzehnten angelegt. Wir wissen aber, dass sich die Rolle der gesetzlichen Krankenkassen weiter verändern wird. Als AOK PLUS begleiten wir 3,4 Millionen Menschen auf dem Weg zu ihrem maximalen, individuellen Gesundheitslevel. In einem zunehmend unübersichtlichen Gesundheitsmarkt ist es unser Anspruch, Orientierung zu geben. Das ist eine Rolle, die weit über das antiquierte Bild des Kostenträgers hinausgeht. Wir sind intensiv vernetzt mit Leistungserbringenden, wir haben ein umfassendes Leistungsportfolio und möchten für unsere Versicherten erste Anlaufstation sein, wenn sie Fragen zu Gesundheitsthemen haben. Bei...

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Wie Verlage ihre Leser:innen an sich binden können https://klardenker.kpmg.de/wie-verlage-ihre-leserinnen-an-sich-binden-koennen/ Fri, 10 Feb 2023 12:37:42 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=37177 Vier Maßnahmen für Medienhäuser, um personalisierte Inhalte strategisch zu nutzen.

Immer mehr Nutzer:innen möchten Inhalte individuell auf sich zugeschnitten bekommen. Internationale Medienplattformen setzen deshalb bereits seit längerer Zeit technische Systeme zur Personalisierung der angezeigten Inhalte ein. Auch in der Verlagsbranche in Deutschland sind personalisierte Inhalte beliebt, um Leser:innen direkt anzusprechen und somit die Kundenbindung zu stärken. Von individueller Kundenansprache bis hin zu Apps und Content-Angeboten – die Möglichkeiten mit Personalisierung sind groß. Das zeigen auch die Ergebnisse unserer Verlagsstudie. 82 Prozent der befragten Medienhäuser schätzen die individuelle Zusammenstellung von Inhalten als nützlich ein, um mehr Digitalerlöse zu erzielen. Für besonders wichtig halten die Unternehmen auch die direkte Ansprache der Werbekunden. Relevanz von Personalisierung in Verlagen steigt, wird aber noch nicht konsequent umgesetzt Dennoch ist das Thema Personalisierung noch nicht bei allen Verlagen gleichermaßen angekommen. Zwar hat für knapp 60 Prozent der befragten Verlage Personalisierung schon heute eine hohe strategische Bedeutung, doch lediglich 34 Prozent der Verlagshäuser testen aktuell personalisierte Angebote . Vier Maßnahmen, um individualisierte Inhalte in Verlagen zu etablieren Ich glaube, dass Personalisierung ein wichtiger Faktor ist, um das Engagement von Leser:innen zu steigern, neue Zielgruppen zu erschließen und somit mehr Umsatz zu generieren. Deshalb empfehle ich folgende Maßnahmen, um die Personalisierung im Verlagswesen voranzutreiben: Effektives Datenmanagement Mit personalisierten Angeboten...

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Weichenstellung SAP S/4HANA: Auswirkungen auf die Tax Compliance https://klardenker.kpmg.de/umstellung-auf-sap-s-4hana-moegliche-auswirkungen-auf-die-tax-compliance/ Sun, 05 Feb 2023 15:49:11 +0000 http://klardenker.kpmg.de/?p=22419 Warum der Wechsel der ERP-Software auch die Steuerabteilungen intensiv beschäftigen sollte

Die meisten Unternehmen in Deutschland sind bereits mitten drin oder stehen vor der Umstellung ihres SAP ERP (Enterprise-Resource-Planning-Systems) Systems. Der Grund: SAP führt derzeit SAP D S/4HANA ein und stellt die Wartung für die bisherigen ECC-Installationen 2027, gegen Aufpreis im Jahr 2030 ein. Unternehmen, die SAP ECC nutzen, sind somit gezwungen, sich mit dem Wechsel auf SAP S/4HANA zu beschäftigen. Die Umstellung ist für viele ein mehrjähriges Projekt. Das gesamte Geschäft läuft über ERP, vom Auftragseingang über die Warenwirtschaft bis zur Rechnungserstellung. Das bedeutet, in den kommenden Jahren wird die komplette Software-Basis ausgetauscht. Was die Sache noch komplexer macht: Vielfach sind die Systeme über die Jahre gewachsen. Bessere Daten, bessere Steuerfunktion In den meisten Unternehmen ist die Aufsetzung des neuen ERP-Systems ein IT-getriebenes Projekt, das die IT-Abteilung verständlicherweise – aufgrund der Gesamtkomplexität – so einfach wie möglich halten will. Es ist aber nicht ratsam, SAP S/4HANA auf Basis der gleichen „alten“ Prozessen und der gleichen Systematik zu implementieren. Die Umstellung auf die neue ERP-Suite bietet den Unternehmen verschiedene Möglichkeiten, auch hinsichtlich ihrer Steuer-Compliance. Warum ist das notwendig? Die heutigen ERP-Systeme sind aus Sicht der Steuerfunktion vielfach nicht optimal ausgestaltet, häufig sind sie auf andere Bedürfnisse hin optimiert. Zwar wird jede Transaktion im...

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SAP-Berechtigungskonzepte datenbasiert erstellen und aktuell halten https://klardenker.kpmg.de/sap-berechtigungskonzepte-datenbasiert-erstellen-und-aktuell-halten/ Mon, 16 Jan 2023 08:17:28 +0000 http://klardenker.kpmg.de/?p=26407 Welche Vorteile datengetriebene, automatisierte SAP-Berechtigungsprojekte bieten

SAP-Systeme sind in vielen Unternehmen das Herzstück der IT-gestützten Geschäftsprozesse. Dabei sind auch die Berechtigungen – also erlaubte Zugriffe auf die Prozesse und auf die IT-seitig gespeicherten Informationen – zu definieren. Daraus ergibt sich, wenn alle Beteiligten und alle Prozesse berücksichtigt sind, ein in vielen Fällen komplexes Berechtigungskonzept. Berechtigungen sind Compliance-relevant Dieses muss an den internen und externen Compliance-Anforderungen ausgerichtet werden. SAP-Berechtigungen sind nicht nur ein integraler Bestandteil eines internen Kontrollsystems, sondern helfen auch dabei, die Geschäftsprozesse zu standardisieren und zu steuern. Damit sind sie Prüfungsbestandteil im IT-Audit (Jahresabschlussprüfung, Datenschutz, Security). Daher initiieren Unternehmen oftmals dann ein Berechtigungsprojekt, wenn ein SAP-Compliance- oder Datenschutzvorfall entdeckt bzw. ein Compliance-Problem von der internen/externen Revision festgestellt wurde und nachhaltig behoben werden soll. Berechtigungsprojekte können außerdem dazu dienen, Schwächen in den Geschäftsprozessen aufzudecken oder besonders sensitive Daten – z. B. Einkaufskonditionen oder Gehälter – zu schützen. Ein neues Berechtigungskonzept für SAP S/4HANA Ab einem gewissen Punkt initiieren Unternehmen ein Berechtigungsprojekt, um die Konzeption und die Berechtigungsvergabe auf den aktuellen Stand zu bringen. Allerdings unterliegen Berechtigungen ständigen Anpassungen: Ändern sich Geschäftsprozesse, die Aufbauorganisation oder Technologien, so sind die SAP-Systeme und somit auch die SAP-Berechtigungen entsprechend anzupassen. Dies bedeutet, dass die Berechtigungskonzepte im Grunde kontinuierlich auf dem...

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Bei der SAP S/4HANA-Einführung das Berechtigungskonzept überarbeiten https://klardenker.kpmg.de/bei-der-s-4hana-einfuehrung-das-berechtigungskonzept-ueberarbeiten/ Mon, 05 Dec 2022 10:43:36 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=35896 Start Clean, Stay Clean: Wie Sie SAP-Berechtigungen nach der S/4HANA-Einführung steuern.

Wer darf was im Unternehmens-ERP? Diese Frage ist nicht trivial, schließlich ist eine gewaltige Anzahl von Rollen mit den jeweiligen Berechtigungen – also erlaubte Zugriffe auf die Prozesse und auf die IT-seitig gespeicherten Informationen – sauber zu definieren, um Sicherheit und Compliance zu gewährleisten. So sollte zum Beispiel ein Mitarbeiter, der in der Buchhaltung arbeitet, nicht sowohl Lieferanten im System anlegen als auch Rechnungen bearbeiten und freigeben können. Sonst besteht bei krimineller Energie das Risiko von finanziellem Betrug zulasten des Unternehmens. Berechtigungsmanagement obligatorisch für einen sauberen SAP S/4HANA-Start Das Thema SAP-Berechtigungen ist daher auch bei der Migration des ERP auf SAP S/4HANA wichtig. Es sollte ab dem Projektstart berücksichtigt werden – andernfalls stellt man oft spätestens in der Testphase fest, dass die aktuell in ECC definierten Berechtigungen nicht zu den Testfällen passen und Berechtigungsprobleme verursachen. Denn technologiebedingte Änderungen, Anpassungen von Geschäftsprozessen und die neue Oberflächentechnologie SAP Fiori erfordern die Überarbeitung oder sogar das vollständige Redesign der Berechtigungskonzeption. Auch wenn dies komplex ist und oft viel Zeit und Aufwand erfordert, empfiehlt es sich, parallel zum SAP S/4HANA-Systemaufbau die Berechtigungen für die SAP S/4HANA-Systemlandschaft anzupassen. Dann lässt sich bereits im Projekt ab dem ersten Tag ein sauberes Rollenkonzept nutzen und alle SAP-Security- und Compliance-Anforderungen können...

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Ihre Steuerabteilung braucht ein neues Zielbild https://klardenker.kpmg.de/ihre-steuerabteilung-braucht-ein-neues-zielbild/ Sun, 28 Aug 2022 13:31:04 +0000 http://klardenker.kpmg.de/?p=29837 Wie der Steuerbereich zum Business-Partner wird.

Die Digitalisierung beherrscht den Diskurs in Deutschlands Unternehmen. Die Finanzfunktion, insbesondere die Steuerabteilung, bildet hierbei keine Ausnahme. Kosten einsparen, effizienter arbeiten, echten Mehrwert bieten – all dies soll die Digitalisierung der Steuerabteilung bewirken (Digital Finance). Allerdings kann sie dies kaum leisten, denn sie ist nur Mittel zum Zweck. Die Aufgaben und Ziele einer Steuerabteilung verlangen nach einer strukturellen Neuaufstellung. Als klassische Stabsabteilung für Finance in einem Unternehmen hatte der Steuerbereich früher meist nur die Aufgabe, die Steuerlast des Unternehmens nach Recht und Ordnung im Nachgang zu einer geschäftlichen Tätigkeit zu ermitteln. In einer modernen Volkswirtschaft reicht dies jedoch nicht mehr aus. Ein neues Zielbild für die Steuerabteilung Das hat auch mit der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft zu tun. Denn die digitale Welt schafft neue steuerliche Fragestellungen für die Finanzfunktion, auch hinsichtlich Global Tax: wo zum Beispiel Steuern anfallen oder in welchem Land Steuern entrichtet werden müssen. Hier der Tax Compliance gerecht zu werden, ist herausfordernd. Diese Fragen jedoch vorab beantworten zu können, ist oft noch schwerer. Deshalb sollten Vorstände und CFOs den Kernpunkt klären: Was soll meine Steuerabteilung (bzw. Finanzbereich) in Zukunft eigentlich leisten können? Wenn sich die Steuerabteilung vom Bewahrer der Finance- bzw. Tax-Compliance zu einem beratenden Business-Partner für alle anderen Unternehmensteile...

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Cashback für Daten: Im Gesundheitsbereich eröffnet sich ein riesiger Markt https://klardenker.kpmg.de/cashback-fuer-daten-im-gesundheitsbereich-eroeffnet-sich-ein-riesiger-markt/ Tue, 10 May 2022 12:59:26 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=32218 Das Datengeschäft im Einzelhandel ließe sich auf den Gesundheitsmarkt übertragen.

Cashback-Karte oder -App an der Kasse vorzeigen und dafür Produkte, Bargeld oder Gutscheine erhalten. So funktionieren unzählige Cashback- und Bonussysteme in Supermärkten oder Drogerien. Dabei liefern Kund:innen Informationen über ihr Kaufverhalten, welche die Einzelhändler meist gegen Provision einsammeln und an den Cashback-Betreiber weiterleiten. Dieser kann sie mit hohem Gewinn an Dritte verkaufen. Die Übermittlung läuft dabei problemlos über das Kassensystem. Am Geschäft mit diesen Daten nehmen in Deutschland mittlerweile Millionen Nutzer:innen teil. Anbieter vor allem im Einzelhandel gibt es Dutzende. Hier hat sich ein Milliardenmarkt entwickelt. Kostbares Gut: medizinische Daten und Geschäftsmodelle im Gesundheitswesen   Jetzt ist der Gesundheitsmarkt dran Mit Ausnahme der Apotheken ist dieser Markt im Bereich Gesundheitswirtschaft noch so gut wie ungenutzt. Für Unternehmen, die Cashback-Systeme hierhin übertragen, dürften sich daher große Marktchancen auftun. Hier könnten es die Patient:innen sein, die, entsprechend ihrem Einverständnis, Daten mit Bezug zu ihrer Gesundheit liefern: zu Krankheiten, Alter, Geschlecht oder Medikamentennutzung, Behandlungs- oder Labordaten. Statt Einzelhändlern, könnten es Praxen oder Krankenhäuser sein, die diese gegen Provision einsammeln und an Cashback-Anbieter weiterleiten. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten dieser Gesundheitsdaten vielfältig – und machen den Verkauf zu einer große Geschäftsmöglichkeit. Sie können für klinische Studien und die Versorgungsforschung verwendet werden. Sie könnten – mit...

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Paid Content: Auf die Plattform, fertig, los? https://klardenker.kpmg.de/paid-content-auf-die-plattform-fertig-los/ Sat, 11 Dec 2021 08:13:40 +0000 http://klardenker.kpmg.de/?p=27428 Verlage zögern bei der Nutzung externer Bezahl-Plattformen. Diese kann sich aber lohnen.

Musik, Filme und Serien werden heute vielfach über Streaming-Dienste angehört bzw. angeschaut. Die erfolgreichen Plattformen zeigen: Immer mehr Nutzer möchten Inhalte – heute häufig als Content bezeichnet – auf einfachen Wegen konsumieren und sind bereit, über Abonnements bzw. Flatrates dafür Geld zu bezahlen. Journalistische Plattformen führen ein Schattendasein In einem anderen Medienbereich ist die Lage bislang noch eine andere: bei journalistischen Inhalten, also digitalen Presseprodukten. Zwar gibt es auch vergleichbare Vertriebsplattformen, auf denen Inhalte verschiedener Medienhäuser zahlungspflichtig zur Verfügung gestellt werden. Doch die deutlich geringere Bekanntheit dieser Online-Kioske im Vergleich zu den Film- und Musikangeboten belegt schon, dass ihre Verbreitung noch am Anfang steht. Dies zeigt sich auch auf Verlagsseite: Externe Paid-Content-Plattformen werden derzeit nur von einem knappen Drittel der deutschen Verlagshäuser genutzt, ergab unsere Verlagsstudie. Vor allem kleinere Verlage sind dort in geringerem Maße vertreten. Einblicke in externe Plattformen fehlen Hinzu kommt: 94 Prozent der Verlage, die externe Paid-Content-Plattformen nicht nutzen, haben sie nach eigener Aussage auch noch nie getestet. Kein Wunder, dass dann vergleichsweise viele der befragten Verlage nicht zu beantworten vermochten, ob die Plattformen für sie eher eine Chance oder ein Risiko seien. Testen und Erfahrungen sammeln Wir raten dazu, solche Plattformen auszuprobieren. Angesichts der seit Jahren...

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Was bedeutet der Brexit für den Datenschutz? https://klardenker.kpmg.de/was-bedeutet-der-brexit-fuer-den-datenschutz/ Tue, 29 Jun 2021 11:26:34 +0000 http://klardenker.kpmg.de/?p=25462 Was Unternehmen beachten müssen, die EU-Daten ins Vereinigte Königreich transferieren.

Mit Ablauf des 31. Januar 2020 ist das Vereinigte Königreich aus der EU ausgetreten.  Dies gilt auch für den Datenschutz. Denn mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wurde das Land vom EU-Mitglied zum „Drittstaat“. Und für Drittstaaten gelten laut Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) besondere datenschutzrechtliche Vorkehrungen. Allerdings schloss sich an den Brexit datenschutzrechtlich zunächst eine elfmonatige Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 an, in der das Vereinigte Königreich und die EU ihre künftige Zusammenarbeit in Sachen Datenschutz aushandelten.  Die DSGVO fand in dieser Übergangsphase weiterhin Anwendung. Was der Drittstaat-Status bedeutet Gilt ein Land als Drittstaat, bedeutet dies für Unternehmen, dass sie auf besondere Instrumente der DSGVO zurückgreifen müssen, um personenbezogene Daten rechtmäßig an einen Empfänger in diesem Drittstaat zu übermitteln. Es sind vor allem die Bestimmungen der Art. 44 ff. DSGVO zu beachten: Vorliegen geeigneter Garantien, z. B. EU-Standarddatenschutzklauseln, Datenübermittlung innerhalb eines Konzerns bei Vorliegen von Binding Corporate Rules oder Ausnahmen für bestimmte Fälle, wie die ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person oder die Übermittlung zur Erfüllung eines Vertrages mit der betroffenen Person. Werden die Anforderungen der Art. 44 ff. DSGVO nicht erfüllt, droht Unternehmen ein Bußgeld von bis zu 4 % des weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres. Einstufung als „sicheres...

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