Digitale Transformation – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/thema/digitale-transformation/ Klardenker - der Blog zu aktuellen Wirtschaftsthemen, die Unternehmen bewegen Thu, 19 Feb 2026 16:11:00 +0000 de hourly 1 https://klardenker.kpmg.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-app-icon_512x512-32x32.png Digitale Transformation – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/thema/digitale-transformation/ 32 32 KI in der Praxis: Wo Wirkung entsteht – und wo nicht https://klardenker.kpmg.de/ki-in-der-praxis-wo-wirkung-entsteht-und-wo-nicht/ Fri, 13 Feb 2026 12:53:21 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48811 Vier Leitlinien für eine wirksame KI-Integration im Unternehmen.

KI entscheidet heute nicht mehr nur über einzelne Aufgaben, sondern über Effizienz, Qualität und Geschwindigkeit in Kernprozessen. Die zentrale Herausforderung für Unternehmen liegt dabei nicht im Einsatz selbst, sondern darin, sie so zu verankern, dass messbarer Mehrwert entsteht. KI in Unternehmen: Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus unserer Sendung In der Sendung KPMG RealTalk „KI im Reality Check: Wie Unternehmen vom Hype zur Haltung kommen“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Startup-Ökosystem, Mittelstand, Großunternehmen und Forensik, konkrete Einsatzfelder, Skalierungsansätze und regulatorische Anforderungen – von KI-Agenten in operativen Prozessen über Anwendungen im Steuerumfeld bis hin zu neuen Risikofeldern wie Deepfakes. Die wichtigsten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen haben wir hier für Sie zusammengefasst. KI: Wo Unternehmen wirklich stehen 91 Prozent der Unternehmen haben KI fest auf der strategischen Agenda, 68 Prozent der CEOs priorisieren Investitionen in KI. Trotzdem zeigt sich: Die Schere zwischen ersten Piloten und strukturierten Implementierungen wird größer. Unternehmen, die KI systematisch integrieren, setzen sich bereits deutlich ab. KI-Implementierung: Diese Herausforderungen prägen den aktuellen Reifegrad Herausforderungen beim Reifegrad betreffen vor allem das Erwartungsmanagement, die Vermeidung fragmentierter Insellösungen und die organisatorische Verankerung: Technologie allein verändert keine Arbeitsweise – es gilt Strukturen, Rollen und Kompetenzen anzupassen. Vier strategische Empfehlungen für Ihre KI- Integration Fokus auf Use Cases,...

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Wie Technologie den Ozean für Unternehmen berechenbar macht https://klardenker.kpmg.de/wie-technologie-den-ozean-fuer-unternehmen-berechenbar-macht/ Thu, 29 Jan 2026 17:45:23 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48632 Digitale Ansätze verändern die wirtschaftliche Nutzung mariner Räume.

Keyfacts: Der maritime Wirtschaftsraum wächst – insbesondere in technologieintensiven Segmenten. Sensorik, KI und Simulation machen marine Systeme erstmals kontinuierlich analysierbar. Unternehmen gewinnen belastbarere Grundlagen für Planung, Investitionen und Risikomanagement. Der maritime Raum gewinnt stark an wirtschaftlicher Bedeutung. Der geplante Ausbau der Nordsee zu einem der größten Offshore-Energiehubs Europas steht exemplarisch für diese Entwicklung: Der Ozean wird zunehmend als aktiv gestaltbarer Wirtschaftsraum verstanden. Der aktuelle EU Blue Economy Report zeigt, dass sich die europäische Blue Economy nicht nur von den pandemiebedingten Einbrüchen erholt hat, sondern strukturell wächst – insbesondere in technologieintensiven Segmenten. Bruttowertschöpfung in der Blue Economy Quelle: EU Blue Economy Report, 2025 Mit dieser Entwicklung steigen die Anforderungen an Planbarkeit, Transparenz und Akzeptanz. Marine Systeme sind hochdynamisch: Strömungen, Wetter, ökologische Wechselwirkungen und technische Belastungen wirken unmittelbar auf Wirtschaftlichkeit, Risiken und Umweltwirkungen. Ohne belastbare Daten lassen sich Investitionen, Betrieb und regulatorische Anforderungen kaum zuverlässig steuern. Gleichzeitig verweist die OECD darauf, dass digitale Technologien in der Ozeanwirtschaft bislang weniger systematisch eingesetzt werden als in anderen kapitalintensiven Branchen. Genau hier setzen moderne Technologien an: Neue Ansätze in Sensorik, Datenverarbeitung und Simulation machen marine Prozesse kontinuierlich mess- und modellierbar – auch in bislang schwer zugänglichen Regionen. Damit entsteht eine neue Grundlage für wirtschaftliche Steuerung im...

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Digitale Souveränität als Business Case https://klardenker.kpmg.de/digitale-souveraenitaet-als-business-case/ Tue, 27 Jan 2026 14:06:09 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48586 Strategien für mehr Unabhängigkeit, Innovationskraft und Resilienz.

Keyfacts: Digitale Souveränität entscheidet über strategische Handlungsfähigkeit in datengetriebenen Geschäftsmodellen. Digitale Souveränität ist eine Führungs- und Architekturentscheidung. Kontrolle über Daten, Identitäten und Schlüssel ist ein zentraler Baustein moderner Cyber-Resilienz. Die Debatte um digitale Souveränität in Deutschland wird oft emotional und defensiv geführt – es geht um einen Ruf nach Abschottung oder protektionistische Reflexe. Diese Sichtweise greift unserer Meinung zu kurz und ist strategisch gefährlich. Digitale Souveränität ist kein Isolationismus, sondern ein ökonomisch und sicherheitspolitischer Business Case.  In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz (KI), Big Data und Cloud Computing die Grundlage in etlichen Branchen bilden, stellt sich für Unternehmen nicht mehr die Frage, ob Souveränität relevant ist, sondern wie sie operativ umgesetzt wird.   Digitale Souveränität im Unternehmen: Drei zentrale Handlungsfelder Der KPMG Cloud-Monitor  belegt, dass die deutsche Wirtschaft diesen Bedarf erkannt hat: Für 58 Prozent der Unternehmen ist eine souveräne Cloud inzwischen unverzichtbar, ein Anstieg von neun Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.   Entscheidend ist nun, digitale Souveränität aus der politischen und regulatorischen Debatte herauszulösen und als strategische Management- und Architekturfrage zu begreifen. Im Folgenden skizzieren wir drei zentrale Handlungsfelder, mit denen Unternehmen Souveränität systematisch in einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil überführen können.   1. Souveränität als Hebel zur kommerziellen Diversifikation  Lange galt die Cloud als reiner Kostensenker. Doch dieser Effekt flacht ab. Unser Report zeigt, dass zwar noch 61 Prozent der Unternehmen Kosteneinsparungen realisieren, dieser Wert jedoch sinkt. Hier greift eine Logik, die der renommierte Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz bereits 2023 treffend als The Cost of Cloud: A...

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Die fünf prägenden Tech- und KI-Themen von Davos 2026 https://klardenker.kpmg.de/fuenf-impulse-aus-davos-die-unternehmensstrategien-neu-ausrichten/ Fri, 23 Jan 2026 07:16:23 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48534 Welche Weichen Unternehmen jetzt stellen sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das diesjährige Word Economic Forum (WEF) in Davos markierte den Übergang von der Frage, was künstliche Intelligenz werden könnte, hin zur Auseinandersetzung damit, wie die Technologie Machtverhältnisse, Arbeit, Governance und Wettbewerbsfähigkeit konkret verändert. In CEO-Dialogen, politischen Diskussionen und Executive Briefings dominierten fünf technologiegetriebene Themen die Agenda. 1. Geopolitik und die Fragmentierung der globalen Technologielandschaft Moderne Technologien und insbesondere künstliche Intelligenz sind zu einem geopolitischen Machtfaktor geworden. In Davos wurde deutlich, wie KI, Cloud-Infrastruktur, Halbleiter und Daten die globale Machtarchitektur neu formen. Die Dominanz US-amerikanischer Hyperscaler und KI-Plattformen wird insbesondere aus europäischer Perspektive als technologische Abhängigkeit und konkreter Wettbewerbsnachteil wahrgenommen. Digitale und KI-Souveränität rücken damit ins Zentrum strategischer Entscheidungen: Eine vollständige Unabhängigkeit von globalen Technologieanbietern ist unrealistisch, doch eine unkontrollierte Abhängigkeit von externen Plattformen, KI-Modellen und Infrastrukturen stellt ein erhebliches strategisches Risiko dar. Zudem fragmentiert sich die globale Technologielandschaft. Gemeinsame Standards und interoperable Frameworks werden immer stärker von nationalen Interessen, regulatorischen Vorgaben und Sicherheitsüberlegungen geprägt. Für C-Level-Entscheider ist Technologiestrategie damit untrennbar mit geopolitischem Risikomanagement und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit verbunden. Genau an diesem Punkt setzt die Studie AI Geopolitics 2030 von KPMG an: Sie entwickelt auf Basis eines strategischen AI Capability Index Szenarien und konkrete Handlungsoptionen für Europas KI-Souveränität.   Auf dem Weltwirtschaftsforum...

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AI-Souveränität beginnt mit Tempo und schützt vor Abhängigkeiten https://klardenker.kpmg.de/ai-souveraenitaet-beginnt-mit-tempo-und-schuetzt-vor-abhaengigkeiten/ Thu, 22 Jan 2026 08:42:48 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48435 Drei Hebel für Handlungsfreiheit: Infrastruktur, Skalierung und Talente.

Keyfacts: AI-Souveränität bewahrt die Kontrolle über kritische Technologien und reduziert Abhängigkeiten. Geschwindigkeit in Kombination mit Skalierung schafft Handlungsspielräume für Innovation und Wachstum. Europa kann eine Option etablieren, die Leistungsfähigkeit mit Verantwortung verbindet. Beim World Economic Forum in Davos wird deutlich: Künstliche Intelligenz steht im Zeichen der Umsetzung – und genau darin liegt der Kern der AI-Souveränität. Die zentrale Frage für Führungskräfte lautet nicht mehr, ob künstliche Intelligenz eingesetzt wird, sondern ie sie zuverlässig und dauerhaft in den operativen Kern des Unternehmens integriert werden kann, ohne neue Abhängigkeiten von Plattformen, Infrastrukturen oder externen Governance-Modellen zu schaffen. Wertschöpfung, Produktivität und messbare Rentabilität rücken in den Vordergrund, ebenso wie die Fähigkeit, KI-Systeme zuverlässig, verantwortungsvoll und in eigener Steuerung zu betreiben. Voraussetzung dafür ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten im Ökosystem. Nur im Zusammenspiel von Wirtschaft, Forschung und Politik lassen sich die technologischen, regulatorischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen schaffen, um AI-Souveränität zu erreichen und den gesamtgesellschaftlichen Nutzen von KI zu maximieren. AI-Souveränität wird zur operativen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere für Europa im globalen KI-Wettlauf. Auf dem Weltwirtschaftsforum haben wir unsere neue Studie „AI Geopolitics 2030: The new power distribution through strategic AI sovereignty“ vorgestellt. Hier erfahren Sie, wie KI die globale Machtverteilung verändert – und...

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5 Maßnahmen gegen Cyberrisiken in der Supply Chain https://klardenker.kpmg.de/5-massnahmen-gegen-cyberrisiken-in-der-supply-chain/ Tue, 20 Jan 2026 10:37:21 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48453 Vom Sicherheitsgefühl zur Resilienz: So schützen Sie Ihre Lieferkette.

Keyfacts: Fast drei Viertel der Unternehmen weltweit waren in den letzten Jahren von Störungen durch Ihre Dienstleister betroffen. Gezielte Maßnahmen im Third Party Risk Management können dieses Risiko deutlich reduzieren. Ihr erstes Ziel: Verschaffen Sie sich Transparenz über Ihre Supply Chain. Sowohl mit Blick auf die eigenen Prozesse als auch die Dienstleisterbeziehungen. Vom trügerischen Sicherheitsgefühl zur Resilienz Viele Unternehmen investieren durch Firewalls, Endpoint Protection oder Zero Trust mit hohem Aufwand in ihre eigene IT-Sicherheit. Doch Risiken entstehen nicht nur in der eigenen Infrastruktur, sondern auch über Lieferanten und Dienstleister. Das heißt selbst wenn Ihr eigenes Netzwerk sicher scheint, kann Ihnen ein kompromittierter Dienstleister jederzeit schaden. Oft entsteht der Eindruck, dass zur Absicherung der Lieferkette sofort ein vollständiges Third Party Risk Management (TPRM) implementiert werden sollte. Und langfristig ist die Investition in ein TPRM auch sicher der beste Weg, wie etablierte Best Practices für TPRM zeigen (Third Party Risk Management (TPRM) – KPMG in Deutschland). Aber Sie können schon heute anfangen, mit gezielten Maßnahmen die größten Risiken mit weit weniger Aufwand einzudämmen. Hier sind fünf Schritte, mit denen Sie Ihre Supply Chain deutlich widerstandsfähiger machen können:   1. Mit einem Scoring-System Klarheit über Risiken schaffen Verschaffen Sie sich im ersten Schritt...

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KI-Initiativen: Was Führungskräfte jetzt priorisieren sollten https://klardenker.kpmg.de/ki-initiativen-was-fuehrungskraefte-jetzt-priorisieren-sollten/ Mon, 05 Jan 2026 09:48:08 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48286 Vom Datenmanagement bis zur digitalen Aura: Wie Unternehmen KI wirksam einsetzen.

Viele Unternehmen investieren in künstliche Intelligenz – doch der Weg von der Pilotphase in den produktiven Einsatz gelingt nur selten reibungslos. Fehlende Datenstrategien, Fachkräftemangel und organisatorische Widerstände führen dazu, dass Projekte ins Stocken geraten oder scheitern. Prof. Dr. Heiko von der Gracht, Leiter Technology Foresight im CTO Office bei KPMG Deutschland, und Andreas Kopp, Global Blackbelt for AI bei Microsoft Deutschland, erläutern, welche Faktoren über Erfolg oder Misserfolg entscheiden und wie Führungskräfte KI-Initiativen wirksam steuern können. Generative KI in der deutschen Wirtschaft 2025 Wie 18 Branchen künstliche Intelligenz einsetzen: Entscheider:innen berichten über Implementierung, Prozessintegration und die strategische Bedeutung von KI. Studie herunterladen Redaktion: Herr Professor von der Gracht, Herr Kopp, alle reden über künstliche Intelligenz. Wer allerdings einen genauen Blick in den Alltag vieler Unternehmen wirft, stellt fest, dass zahlreiche Initiativen scheitern: Warum?  Prof. Dr. Heiko von der Gracht: Derartige Initiativen scheitern selten abrupt. Häufig sind die Warnzeichen früh sichtbar: Pilotprojekte erzielen gute Ergebnisse, bleiben aber im Versuchsstadium stecken und schaffen nicht den Übergang in den Regelbetrieb. Ein wesentlicher Grund ist die fehlende, konsolidierte Datenstrategie. Entscheidend ist nicht die Datenmenge, sondern Qualität, Struktur und Verfügbarkeit. Ohne belastbare Datenbasis lassen sich Modelle weder verlässlich entwickeln noch in bestehende Prozesse integrieren.  Andreas Kopp: Hinzu kommt, dass es an qualifizierten Fachkräften mangelt. Unternehmen finden zu wenige Datenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler oder Ingenieurinnen und Ingenieure...

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Künstliche Intelligenz: OMR beschleunigt mit uns die Transformation https://klardenker.kpmg.de/kuenstliche-intelligenz-omr-beschleunigt-mit-uns-die-transformation/ Tue, 09 Dec 2025 13:04:26 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48149 So unterstützen wir das Unternehmen dabei, KI praxisnah und strategisch einzusetzen.

Als eines der führenden Digital-Unternehmen Deutschlands beschäftigt sich OMR mit der Frage, wie künstliche Intelligenz sinnvoll, verantwortungsvoll und unternehmensweit eingesetzt werden kann. Wir haben dabei unterstützt, den Einsatz von KI im Unternehmen systematisch voranzubringen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um nachhaltiges Lernen und praxisnahe Umsetzung: Mitarbeitende werden Schritt für Schritt befähigt, KI sinnvoll zu nutzen, Wissen wird gezielt in allen Teams verankert, und Lösungen entstehen direkt aus der Unternehmenspraxis. Vom Konzept zu Praxis: KI bei OMR Entwicklung praxisnaher Workshop-Formate für alle Units Aufbau eines KI-Champion-Programms zur internen Wissensverbreitung Integration eines sicheren, eigenen KI-Chats für datenschutzkonforme Nutzung Die größte Herausforderung war das interne Enablement – also das Wissen aus dem KI-Circle in alle Units und zu allen Mitarbeitenden zu bringen. Genau dabei unterstützt uns KPMG mit Struktur und Expertise. Paulina Madeleine Kröning, Key Account Managerin, Partnerships & Sales, OMR Was die größten Learnings waren, welche Meilensteine bereits erreicht wurden und wie OMR den Weg in die KI-Zukunft gestaltet, erfahren Sie im Video von Benedikt Höck, Head of AI, KPMG, Philipp Westermeyer, Gründer und Geschäftsführer, OMR, Tom-Lucas Säger, Experte für künstliche Intelligenz, KPMG, und Paulina Madeleine Kröning, Key Account Managerin, OMR.  

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Digital Twins: 5 Angriffsflächen und wie Unternehmen sich schützen https://klardenker.kpmg.de/titel-digital-twins-5-angriffsflaechen-und-wie-unternehmen-sich-schuetzen/ Mon, 08 Dec 2025 09:48:34 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48200 Was Unternehmen beim Schutz digitaler Zwillinge oft übersehen und wie es besser geht.

Keyfacts: Digitale Zwillinge optimieren Prozesse, bergen aber neue Sicherheitsrisiken. Manipulierte Sensordaten können zu Fehlsteuerungen und Produktionsausfällen führen. Geschützte Schnittstellen und Anomalie-Erkennung erhöhen die Sicherheit digitaler Zwillinge. Digitale Zwillinge steuern Produktionsanlagen, optimieren Energieflüsse und ermöglichen vorausschauende Wartung in Echtzeit. Dabei sind sie häufig mit Cloud- oder Edge-Plattformen verbunden, über die Daten verarbeitet und ausgetauscht werden. Doch mit dem Innovationsschub wächst auch die Angriffsfläche. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir: Wer die Risiken unterschätzt, setzt nicht nur Daten, sondern auch konkrete Unternehmensprozesse aufs Spiel. Manipulierte Sensordaten: Die unsichtbare Gefahr Sensoren liefern die Basisdaten für den digitalen Zwilling. Werden diese manipuliert, etwa durch Spoofing oder physische Eingriffe, entstehen im Zwilling verfälschte Darstellungen des realen Zustands. Die Folge: Fehlsteuerungen, Materialschäden oder Produktionsausfälle. Beispiel aus der Praxis: In eine Fertigungslinie schleuste ein Angreifer manipulierte Temperaturwerte ein. Der digitale Zwilling erkannte keinen Fehler und passte die Steuerung entsprechend an. Materialermüdung und Ausschuss waren die Folge. Unsere Empfehlung: Um die Integrität und Zuverlässigkeit digitaler Zwillinge sicherzustellen, ist es entscheidend, die Sensorik umfassend abzusichern. Ergänzend dazu empfiehlt sich der Einsatz von Anomalie-Erkennungssystemen. Diese identifizieren ungewöhnliche Muster oder Abweichungen frühzeitig und machen so potenzielle Angriffe oder Störungen schnell sichtbar. Unsichere Schnittstellen: Offene Türen für Angreifer APIs und Kommunikationsschnittstellen verbinden den...

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Fünf Tipps für mehr Resilienz durch integrierte Plattformen https://klardenker.kpmg.de/fuenf-tipps-fuer-mehr-resilienz-durch-integrierte-plattformen/ Fri, 28 Nov 2025 13:57:12 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48101 Ihr Weg zu nachhaltiger Sicherheit und Transparenz.

Keyfacts: Plattformbasierte Ansätze machen Resilienz messbar und steuerbar. Automatisierung und Governance sichern Transparenz und Vertrauen. Wer Resilienz integriert denkt, stärkt Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Anforderungen an Unternehmensresilienz steigen rasant. Cyberangriffe, Lieferkettenrisiken und neue Regularien wie der Digital Operational Resilience Act (DORA) oder die Network and Information Security Directive 2 (NIS2) verlangen, dass Organisationen ihre Widerstandsfähigkeit dokumentieren. Die KPMG-Studie „Cyber Considerations 2025“ zeigt, dass viele Unternehmen auf fragmentierte Systeme und manuelle Prozesse setzen und damit ihre Reaktionsfähigkeit gefährden. Plattformbasierte Ansätze setzen genau hier an. Sie verbinden Risiko- und Compliance-Management, automatisieren Kontrollen und schaffen ein einheitliches Lagebild über Geschäftsbereiche hinweg. Die folgenden fünf Tipps zeigen, wie Unternehmen diese Transformation pragmatisch gestalten und Resilienz als festen Bestandteil ihrer Steuerung etablieren können. 1. Resilienz by Design denken Wer Resilienz schon bei der Prozessgestaltung berücksichtigt, integriert Schutzmechanismen und klare Verantwortlichkeiten direkt in die Struktur. So lassen sich Risiken früh erkennen, Vorfälle gezielt managen und Wiederherstellungsschritte automatisieren. Resilienz wird Teil der DNA – kein nachträgliches Kontrollinstrument. 2. Daten zentralisieren und Silos vermeiden Zersplitterte IT-Landschaften erschweren den Überblick. Eine Plattform, die Risiko-, Compliance- und Betriebsdaten zusammenführt, schafft ein verlässliches Gesamtbild. Das erleichtert Entscheidungen, beschleunigt Reaktionen und reduziert Nachweislücken gegenüber Aufsichtsbehörden. Einheitliche Datenmodelle und automatisierte Reports machen Resilienz...

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Der Einfluss von Desinformation auf Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/der-einfluss-von-desinformation-auf-unternehmen/ Sun, 23 Nov 2025 09:53:10 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48051 Vier Szenarien zeigen, wie Fake News Wirtschaft und Vertrauen beeinflussen könnten.

Keyfacts: Desinformation verursacht enorme Kosten und gefährdet Unternehmen schon heute massiv. Mittels Szenarioanalyse entwickeln wir vier mögliche Zukunftsbilder, die von einer durch Technologie gesicherten Wahrheit über fragmentierte Scheinwelten und staatlich verordnete Wahrheitsregime bis hin zu einem vollständigen Informationschaos reichen.  Resilienz entsteht durch frühzeitige technologische und strategische Maßnahmen zur Vertrauensbildung und Angriffsabwehr. Die weltweiten Kosten durch Desinformation bezifferte eine Statista-Studie bereits im Jahr 2019 auf rund 80 Milliarden US-Dollar. Seitdem hat die Verbreitung von Falschmeldungen nicht abgenommen, ganz im Gegenteil. Durch die breite Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) wird die Produktion derartiger Inhalte immer schneller, billiger und überzeugender möglich. Gerade für Unternehmen sind Desinformationskampagnen heute eine reale Gefahr, denn Fake News können unter anderem Aktienkurse verzerren oder Lieferketten destabilisieren. Ein manipuliertes Video genügt mitunter schon, um Markenwerte zu zerstören. Für Führungskräfte wird deshalb die Frage entscheidend, wie belastbar ihre entsprechenden Verteidigungsmechanismen sind. Ziel der Szenarien: Strategische Orientierung für Unternehmen statt Vorhersagen Um diese Dynamik greifbarer zu machen, haben meine Kolleg:innen und ich vier mögliche Zukünfte mit Hinblick auf Fake News entwickelt. Sie entstanden im Rahmen einer systematischen Szenarioanalyse für das Magazin Audit Committee Quarterly extra (2025): „Fake Futures oder das Ende der Realität“. Die Szenarien sind ein Instrument, um strategische Optionen...

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Digitale Führung: So werden Verwaltungen krisenfester und lernfähiger https://klardenker.kpmg.de/digitale-fuehrung-so-werden-verwaltungen-krisenfester/ Mon, 13 Oct 2025 09:04:51 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47762 Wie moderne Strukturen und Technologien Behörden zukunftsfähig machen.

Keyfacts: Verwaltungen sollten anpassungsfähig und lernbereit sein. Daten, KI und Automatisierung ermöglichen vorausschauendes Handeln. Plattformdenken und modulare Systeme sichern Handlungsfähigkeit auch im Störfall. Öffentliche Verwaltungen und Einrichtungen stehen heute unter einem doppelten Druck: Sie sollen effizienter werden – und gleichzeitig widerstandsfähiger gegenüber Krisen, Unsicherheiten und sich wandelnden Anforderungen. Klassische Stabilität reicht dafür nicht mehr aus. Was wir brauchen, sind Strukturen, die nicht nur bestehen bleiben, sondern sich aktiv weiterentwickeln – durch digitale Führung. Digitale Führung bedeutet für mich, Systeme so zu gestalten, dass sie aus Rückschlägen lernen, sich flexibel anpassen und mit jeder Herausforderung robuster werden. Es geht um mehr als Technik – es geht um eine neue Haltung gegenüber Veränderung. Daten und künstliche Intelligenz: Vorausschauend statt reaktiv Ein zentrales Element ist der intelligente Umgang mit Daten. Echtzeit-Analysen und KI-gestützte Prognosen ermöglichen es Verwaltungen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu steuern. Ob Verkehrsflüsse, Gesundheitsversorgung oder Bürgeranliegen – datenbasierte Entscheidungen machen Behörden schneller, präziser und handlungsfähiger. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie das funktioniert: Städte passen Ampelschaltungen dynamisch an, Krankenhäuser planen OPs effizienter, Bürgerportale zeigen Wartezeiten in Echtzeit und künstliche Intelligenz erkennt Sicherheitsrisiken oder Betrugsversuche, bevor sie eskalieren. All das stärkt die Reaktionsfähigkeit – und fördert eine Kultur des Lernens....

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ChatGPT bei der Arbeit nutzen? Nicht immer eine gute Idee https://klardenker.kpmg.de/chatgpt-bei-der-arbeit-nutzen-nicht-immer-eine-gute-idee/ Thu, 25 Sep 2025 09:54:48 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=37669 Diese Rechtsfragen sollten Unternehmen im Blick haben.

Wenn Mitarbeitende für ihre Arbeitstätigkeit KI-Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder Bing Chat nutzen, ist dies rechtlich riskant.  Sie verletzen möglicherweise arbeitsrechtliche Pflichten und es kann zu Datenschutz- und Urheberrechtsverstößen kommen, für die auch das Unternehmen haftet. Die Nutzung von ChatGPT und Co. am Arbeitsplatz kann arbeitsrechtliche Konsequenzen haben Die Pflicht zur Arbeitsleistung ist im Zweifel eine höchstpersönliche. Das bedeutet nicht, dass den Beschäftigten keine Hilfsmittel erlaubt sind; sie dürfen ihre Arbeit jedoch nicht vollständig auf einen Dritten verlagern. In welchem Umfang KI genutzt werden darf, hängt von der im Einzelfall geschuldeten Arbeitsleistung ab. Können etwa Sachbearbeiter:innen mit Hilfe von KI die Qualität und Effizienz der Arbeitsprozesse verbessern, wird dies sicherlich im Unternehmensinteresse sein. Dagegen wird von „Kreativen“ grundsätzlich eine eigenständige Leistung erwartet. Auch hier ist es inzwischen weit verbreitet, dass KI genutzt wird. Allerdings dürfte es weiterhin unzulässig sein, wenn Mitarbeitende ihre Arbeit vollständig und ohne Wissen des Arbeitgebers durch eine KI erledigen lassen. Arbeitnehmer:innen sollten sich auch bewusst sein, dass die vom Chatbot generierten Texte nicht immer frei von Fehlern sind. Übernehmen sie falsche Inhalte, werden ihnen diese als eigene Fehler zugerechnet. Das wird im Zweifel auch dann gelten, wenn der Arbeitgeber die Verwendung von KI im Rahmen...

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KI in der Fertigungsindustrie: Strategien, Trends & Potenziale https://klardenker.kpmg.de/ki-in-der-fertigungsindustrie-strategien-trends-potenziale/ Tue, 09 Sep 2025 07:31:17 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47575 Warum 93 Prozent KI als Schlüssel sehen, aber nur 61 Prozent eine Strategie haben

Keyfacts: 93 Prozent der Fertigungsunternehmen sehen künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für ihre Zukunft – doch nur 61 Prozent verfügen über eine konkrete Strategie. Digitale Zwillinge ermöglichen bis zu 50 Prozent Materialeinsparung, 40 Prozent weniger Energieverbrauch und 20 Prozent höhere Produktivität. Nur 22 Prozent der Unternehmen setzen bisher auf gezielte Mitarbeiterschulung – ein kritischer Engpass für die erfolgreiche KI-Transformation. Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einer Maschine, die Ihnen nicht nur sagt, was sie gerade produziert, sondern auch vorhersagt, wann sie gewartet werden muss, welche Qualitätsprobleme in drei Wochen auftreten könnten und wie Sie die Energieeffizienz um bis zu 15 Prozent steigern können. Klingt wie Science-Fiction? Ist es nicht. Das ist die Realität der KI-gestützten Fertigungsindustrie – heute, hier, jetzt. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: KI ist unverzichtbar Unsere aktuelle Studie „Generative KI in der deutschen Wirtschaft 2025: Fertigungsindustrie“ – basierend auf den Antworten von 653 Entscheidern aus 18 Branchen, darunter 70 aus der Fertigungsindustrie – liefert beeindruckende Einblicke: 93 Prozent der Fertigungsunternehmen sehen KI als Schlüsseltechnologie für ihre Zukunft. Fast 90 Prozent planen steigende Investitionen, jedes zweite Unternehmen sogar um über 40 Prozent. Doch hier wird es interessant: Nur 61 Prozent verfügen über eine konkrete KI-Strategie. Ein Paradoxon?...

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Software-Verwaltung: Kosten mit KI senken und Leistung revolutionieren https://klardenker.kpmg.de/software-verwaltung-kosten-mit-ki-senken-und-leistung-revolutionieren/ Thu, 24 Jul 2025 14:16:46 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47272 Warum es sich lohnt, bestehende Verträge kritisch zu hinterfragen.

Keyfacts: Kostensenkung bei Softwareentwicklung und -wartung: Der Einsatz von künstlicher Intelligenz steigert die Effizienz in der Anwendungsentwicklung und -wartung um bis zu 30 Prozent und reduziert die Kosten deutlich. Neue Vertragsmodelle erforderlich: Statt nach Aufwand abzurechnen, sollten Verträge auf konkrete Ergebnisse und Qualitätskennzahlen ausgerichtet sein, um KI-Potenziale zu nutzen Vertragsverlängerung eröffnet neue Möglichkeiten: Unternehmen, die ihre IT-Dienstleistungsverträge jetzt anpassen, sichern sich Wettbewerbsvorteile und können Effizienzverluste vermeiden. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, IT-Ausgaben zu optimieren und die digitale Transformation voranzutreiben. Application Development und Maintenance (ADM), also die Entwicklung neuer Softwareanwendungen sowie deren Pflege und Verbesserung, stellt dabei oft einen erheblichen Kostenblock dar. Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Spielregeln im ADM fundamental und eröffnet nie dagewesene Potenziale zum Steigern der Effizienz und zum Senken von Kosten. Wer jetzt bei der Vertragsverlängerung die Weichen richtig stellt, kann massiv profitieren. Der KI-Effekt im ADM: Eine neue Realität für Effizienz und Kosten Die Auswirkungen künstlicher Intelligenz sind in kaum einer Branche so offensichtlich wie im Technologiesektor – und hier insbesondere im Bereich Application Development and Maintenance. Was vor wenigen Jahren noch Zukunftsmusik war, ist heute gelebte Realität und hat bereits spürbare Konsequenzen für den Markt. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Effizienzsprünge durch KI in...

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Cybersecurity im Energiesektor: Neue Realitäten für Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/cybersecurity-im-energiesektor-neue-realitaeten-fuer-unternehmen/ Wed, 23 Jul 2025 11:20:17 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47259 Ein strategischer Leitfaden für die veränderte Sicherheitslandschaft in der Energiebranche

Keyfacts: NIS2 und weitere EU-Regulierungen definieren Cybersicherheit als geschäftskritischen Erfolgsfaktor – besonders für Unternehmen der kritischen Infrastruktur. Die Rolle des CISO wandelt sich vom IT-Sicherheitsexperten zum strategischen Geschäftsrisiko-Manager mit direkter Vorstandsverantwortung. Software-Defined Security und KI-gestützte Bedrohungserkennung erfordern kontinuierliche Investitionen in adaptive Sicherheitsarchitekturen und neue Kompetenzprofile. Die Energiewirtschaft durchlebt einen fundamentalen Paradigmenwechsel in der Cybersicherheit. Was einst als reine IT-Angelegenheit galt, entwickelt sich zum entscheidenden Geschäftsrisiko mit direkten Auswirkungen auf Unternehmenserfolg und gesellschaftliche Stabilität. Wie unser „Future Readiness Monitor 2025″ verdeutlicht, wird das Bewältigen von Cyberkriminalität von 90 Prozent der Befragten als Topthema der Energiewirtschaft eingestuft. Führungskräfte, die diese Transformation ignorieren, gefährden nicht nur ihre operative Kontinuität, sondern auch ihre Marktposition in einer zunehmend digitalisierten Energielandschaft. Von der Compliance zur strategischen Notwendigkeit: Die neue CISO-Agenda Die klassische Sicherheitsstrategie greift zu kurz. Laut einer KPMG-Studie betrachten 70 Prozent der Energie-CEOs Cyberkriminalität als existenzielle Bedrohung für den Unternehmenserfolg der nächsten drei Jahre. Der moderne Chief Information Security Officer (CISO) agiert längst nicht mehr im IT-Elfenbeinturm, sondern als Architekt einer unternehmensweiten Resilienzstrategie. Seine Verantwortung erstreckt sich von der Vorstandsetage bis zur Erzeugungsanlage vor Ort – ein Aufgabenspektrum, das neue Kompetenzen erfordert: strategisches Denken, Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit, technische Risiken in Geschäftssprache zu übersetzen. Unternehmen,...

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E-Rechnung: Fünf Tipps zur erfolgreichen Umsetzung https://klardenker.kpmg.de/e-rechnung-ab-2025-5-ratschlaege-zur-umsetzung/ Fri, 18 Jul 2025 08:36:35 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43321 Die Risiken für deutsche Unternehmen und wie sie sich vermeiden lassen.

Die digitale Transformation schreitet voran und die Einführung der E-Rechnungspflicht ab 2025 markiert einen weiteren bedeutenden Schritt in dieser Entwicklung. Eine Vielzahl von Unternehmen in Deutschland hat die Readyness auf der Eingangsseite zumindest mittels E-Mail hergestellt. Nun stellen sich neue Herausforderungen wie z.B. die Identifizierung von E-Rechnungen im PDF-Format (z.B. ZUGFeRD), der Umgang mit fehlerhaften E-Rechnungen, die Implementierung der Ausgangsseite und die Sicherstellung der korrekten Stammdaten. Mit diesem Artikel fassen wir die wichtigsten Punkte zur E-Rechnung zusammen, beleuchtet die Risiken für deutsche Unternehmen und geben praktische Empfehlungen, wie Sie sich bestmöglich auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereiten. Die E-Rechnungspflicht in der Übersicht Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle umsatzsteuerlichen Unternehmer:innen in Deutschland elektronische Rechnungen im B2B-Bereich empfangen und verarbeiten können. Bis Ende 2026 ist das Versenden von Papierrechnungen oder anderen elektronischen Formaten noch erlaubt. Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz bis 800.000 Euro haben eine verlängerte Frist bis Ende 2027. Ab 2028 müssen uneingeschränkt alle Unternehmen die elektronische Rechnung verwenden. Ausnahmen gelten dann lediglich noch für Kleinunternehmer, die von der Versendungsverpflichtung befreit wurden, für Kleinbetragsrechnungen, Fahrscheine, steuerfreie Umsätze ohne Vorsteuerabzug und B2C-Rechnungen. Zulässig sind dann nur noch Rechnungen, die in einem maschinenlesbaren Dateiformat ausgestellt werden, z.B. XML, und dabei der EU-Norm EN...

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Steuerungsfähig bleiben: So nutzen Verwaltungen Portfoliomanagement https://klardenker.kpmg.de/steuerungsfaehig-bleiben-so-nutzen-verwaltungen-portfoliomanagement/ Wed, 09 Jul 2025 10:04:52 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47133 Vier Schritte, wie die öffentliche Verwaltung Transformation gestalten kann.

Keyfacts: Die vier Prozesse Anforderungs-, Bewertungs-, Ressourcen- und Performance-Management bilden das methodische Fundament eines wirksamen Portfoliomanagements. Portfoliomanagement ermöglicht Verwaltungen, Projekte strategisch zu priorisieren, Ressourcen effizient einzusetzen und Wirkung transparent zu machen. Klare Rollen, agile Verfahren und passende Systeme machen Portfoliomanagement im öffentlichen Sektor wirksam und skalierbar.  Was in der Privatwirtschaft vom Finanzwesen bis zur Gesundheitsbranche längst etabliert ist, wird auch für die öffentliche Verwaltung immer wichtiger: strategisches Portfoliomanagement. Und das hat nachvollziehbare Gründe. Der technologische Wandel beschleunigt Prozesse durch immer weitergehende Automatisierung und wirtschaftliche Unsicherheiten erhöhen den Effizienzdruck auf Organisationen. Portfoliomanagement bietet einen systematischen Ansatz, Projekte, Programme und Initiativen in ihrer Gesamtheit zu steuern. Es hilft, Vorhaben entlang strategischer Ziele zu bündeln, Prioritäten zu setzen und Abhängigkeiten zu erkennen. Der öffentlichen Verwaltung ermöglicht Portfoliomanagement eine bessere Übersicht über die Organisation hinweg, sodass Entscheidungen mit weniger Reibungsverlusten getroffen werden können. Entscheidend ist jedoch unserer Meinung nach, Portfoliomanagement nicht als isoliertes Tool zu verstehen, sondern als integralen Bestandteil von Führung und Transformation zu betrachten. Ein wirksames Portfoliomanagement in der Verwaltung basiert auf vier ineinandergreifenden Prozessen: 1. Anforderungs-Management: Klarheit schaffen, bevor Ressourcen fließen Bevor Projekte gestartet werden, sollte eine systematische Analyse der Bedarfe durchgeführt werden: Was ist wirklich notwendig? Handelt es sich um...

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KI-Training und Datenschutz: Darauf kommt es an https://klardenker.kpmg.de/ki-training-und-datenschutz-darauf-kommt-es-an/ Fri, 04 Jul 2025 09:25:59 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47084 Wer personenbezogene Daten nutzt, muss strenge Vorgaben beachten. Ein Überblick.

Keyfacts: Das Oberlandesgericht Köln hat jüngst entschieden, dass der US-amerikanische Technologiekonzern Meta öffentliche Social-Media-Daten für das KI-Training nutzen darf. Das Training von KI-Modellen mit personenbezogenen Daten kann ohne Einwilligung zulässig sein, wenn ein gut begründetes berechtigtes Interesse besteht und eine dreistufige Prüfung erfolgreich durchlaufen wird. Unternehmen müssen anhand ausführlicher Dokumentation nachweisen können, dass sie alle datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllen. Inklusive Risikobewertung, technischer Schutzmaßnahmen und Transparenz gegenüber den Betroffenen. Künstliche Intelligenz verändert, wie Unternehmen arbeiten, entscheiden und sich weiterentwickeln. Sie hilft, Prozesse effizienter zu gestalten, und eröffnet neue Geschäftsmodelle. Doch je smarter die Systeme werden, desto sensibler ist in der Regel der Umgang mit den verwendeten Daten, auf deren Grundlage sie arbeiten und lernen. Besonders heikel wird es dann, wenn personenbezogene Informationen im Spiel sind und sich die Frage stellt: Welche Daten dürfen Unternehmen zu welchen Zwecken nutzen? Ob bzw. unter welchen Voraussetzungen personenbezogene Daten zum Trainieren von KI-Systemen verwendet werden dürfen, ist eine strittige Frage, zu der das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem Fall jetzt eine Entscheidung zugunsten des Facebook-Mutterkonzerns Meta getroffen hat.  Sie besagt, dass es zulässig sein kann, KI-Modelle mit personenbezogenen Daten zu trainieren. Hierbei sind jedoch zahlreiche entscheidende Aspekte zu berücksichtigen. Der rechtliche Rahmen: DSGVO und KI Die...

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IT-Resilienz: Vom Notfallplan zur Unternehmenskultur https://klardenker.kpmg.de/resilienz-als-fuehrungsprinzip-mehr-als-nur-it-sicherheit/ Mon, 30 Jun 2025 09:38:02 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46970 Warum Widerstandsfähigkeit in Unternehmen Chefsache ist – strategisch, nicht reaktiv.

Keyfacts: Unsere Studie „Von Cyber Security zu Cyber Resilience“ zeigt, dass 82 Prozent der Unternehmen eine steigende Bedrohung durch Cyberangriffe empfinden. 33 Prozent kennen ihren aktuellen Cybersecurity-Status nicht – ein massives Risiko. Resilienz ist kein IT-Projekt. Sie beginnt im Kopf – und im Vorstand. Resilienz: Von der IT zur Führungsaufgabe Cyberattacken, Lieferengpässe, geopolitische Spannungen – Disruptionen sind heute Normalität. Unternehmen, die sich darauf verlassen, mit punktuellen Maßnahmen dagegen gewappnet zu sein, riskieren viel. Denn Resilienz ist längst keine reine IT-Aufgabe mehr – sie ist ein strategisches Führungsprinzip. >>> Wie widerstandsfähig sind Unternehmen gegen Cyberangriffe? Lesen Sie dazu unsere Studie.<<<  Fragmentierung statt Führung – ein verbreitetes Problem Viele Unternehmen verfügen über einzelne Instrumente wie Notfallhandbücher, Business-Continuity-Pläne oder IT-Wiederanlaufstrategien. Doch oft sind diese voneinander entkoppelt. Die Folge: Im Ernstfall herrscht Unsicherheit, Ressourcen verpuffen ineffizient, und Entscheidungen verzögern sich. Die Bedeutung von Resilienz wird oft erst dann spürbar, wenn sie fehlt. Unsere Grafik zeigt, dass Unternehmen mit Cyberattacken rechnen Führung in der Verantwortung: Resilienz als Managementaufgabe Resilienz umfasst mehr als die Verfügbarkeit von IT-Systemen – sie betrifft die Organisation als Ganzes: Prozesse, Kultur, Entscheidungen. Damit ist sie Chefsache. Das Topmanagement sollte nicht nur reaktiv handeln, sondern aktiv vorbauen: mit klaren Verantwortlichkeiten, einer integrierten...

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