Compliance-Standards – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/thema/governance-compliance/compliance-standards/ Klardenker - der Blog zu aktuellen Wirtschaftsthemen, die Unternehmen bewegen Thu, 26 Mar 2026 10:02:06 +0000 de hourly 1 https://klardenker.kpmg.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-app-icon_512x512-32x32.png Compliance-Standards – KPMG Klardenker https://klardenker.kpmg.de/thema/governance-compliance/compliance-standards/ 32 32 Warum die Autobranche jetzt echte Technologieoffenheit braucht https://klardenker.kpmg.de/warum-die-autobranche-jetzt-echte-technologieoffenheit-braucht/ Mon, 05 Jan 2026 11:34:58 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48287 Die Aufweichung des Verbrenner-Aus ist auch eine Chance für Klimaschutz und Industrie.

Keyfacts: Die EU erlaubt ab 2035 neben Elektroautos auch CO₂-neutrale Kraftstoffe und Hybride – ein Signal für mehr Flexibilität statt starrer Verbote. Technologieoffenheit reduziert Risiken, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht eine realistische Umsetzung der Klimaziele. Klare Leitplanken bleiben entscheidend: strenge CO₂-Ziele, Nachhaltigkeitsstandards und eine vollständige Lebenszyklus-Bilanz für alle Antriebe. Die Europäische Union will ihr geplantes Verbrenner-Aus abschwächen: Ab 2035 sollen nicht mehr 100 Prozent Null-Emissionen für Neuwagen gelten, sondern 90 Prozent Reduktion an der Abgasanlage – die verbleibenden zehn Prozent können über grünen Stahl aus der EU oder nachhaltige Kraftstoffe (eFuels oder andere Biokraftstoffe) kompensiert werden. Plug-in-Hybride und Zusatzantriebe wie Range-Extender bleiben damit grundsätzlich möglich. In meinen Augen ist das keine Abkehr von den EU-Klimazielen, sondern eine pragmatische Öffnung des Regulierungskorridors – und zugleich ein wichtiges und nötiges industriepolitisches Signal an Europas Autohersteller. Ich meine: Technologieoffenheit ist eine Chance, die wir nutzen sollten. Sie schafft die nötige Flexibilität, um CO₂-Ziele ergebnisorientiert zu erreichen und zugleich Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Drei Argumente: 1) Realität statt Wunschdenken: Infrastruktur und Nachfrage unterscheiden sich stark je nach Antriebsform Der Hochlauf der E-Mobilität bleibt zentral. Aber ein EU-weiter, vollständiger Umstieg auf batteriebetriebene Fahrzeuge bis 2035 scheitert mancherorts an Ladeinfrastruktur, Netzkapazitäten und Kundenpräferenzen. Deshalb braucht es koexistierende Pfade: E-Autos, dort,...

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Gesetzliche Änderungen 2026: Darauf sollten sich Unternehmen einstellen https://klardenker.kpmg.de/gesetzliche-aenderungen-2026-darauf-sollten-sich-unternehmen-einstellen/ Thu, 11 Dec 2025 16:31:50 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48264 Neue Pflichten und geplante Entlastungen im Überblick.

Keyfacts: 2026 müssen Unternehmen einige neue Pflichten umsetzen, vor allem im Bereich Digitalisierung, ESG und Verbraucherschutz. Im Rahmen der Omnibus-Initiative wurde der Start einiger Vorgaben bereits verschoben; die finale Entscheidung über weitere Vorschläge der EU-Kommission steht noch aus. Solange die Pflichten nicht verschoben werden, sollten Unternehmen sich darauf einstellen, dass sie zu den ursprünglich vorgesehen Terminen gelten. Selten war das neue Jahr für Unternehmen so schwer planbar wie das Jahr 2026. Aktuell stehen in der EU alle Zeichen auf Entlastung der Wirtschaft. Die EU will Bürokratie reduzieren und rudert mit der Omnibus-Initiative beim Green Deal und jetzt auch bei der Digital-Gesetzgebung zurück. Für Unternehmen entsteht dadurch ein Dilemma: Entlastung ist gut, aber die Wirtschaft braucht auch Verlässlichkeit. Selbst Ende 2025 ist in einigen Bereichen noch unsicher, was 2026 gelten wird. Und solange Pflichten nicht verbindlich verschoben oder aufgehoben sind, sollten Unternehmen sich sicherheitshalber auf deren Geltung zu den ursprünglichen Terminen vorbereiten. Dieser Beitrag zeigt auf, auf welche Szenarien sich Unternehmen einstellen sollten. Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme nach dem AI Act gelten voraussichtlich ab August 2026 Nach bisherigem Kenntnisstand gelten ab dem 2. August 2026 die umfassenden Pflichten des AI Act. Besonders relevant sind die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme. Anbieter benötigen dann ein...

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Wie Bauunternehmen ihr Reporting und Steuerung regulatorikfest machen https://klardenker.kpmg.de/wie-bauunternehmen-ihr-reporting-und-steuerung-regulatorikfest-machen/ Thu, 04 Dec 2025 08:34:24 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48154 2026 wird zum Wendepunkt für wichtige Projekte. Das heißt: hoher Handlungsdruck.

Keyfacts: Bis 2026 greifen neue EU- und nationale Vorschriften, die Bauunternehmen zu umfassender Steuerungsanpassung zwingen. Energieeffizienz, CO₂-Kosten und Produktdaten werden entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Finanzierung. Punktuelle Umsetzung reicht nicht – integrierte Datenmodelle und klare Governance sind Pflicht. 2026 und 2027 markieren für die Bau- und Immobilienwirtschaft einen strukturellen Einschnitt: Bis 2026 treten mehrere europäische und nationale Vorschriften in Kraft, die direkte operative Pflichten für Projekte, Portfolios, Lieferketten, Energieeinsatz und Finanzprozesse mit sich bringen. Für Bauunternehmen bedeutet das nicht einfach „mehr Reporting“.  Ein grundlegender Umbau ihrer Steuerungslogik ist erforderlich: Energieeffizienz, CO₂-Kosten, Taxonomie-Fähigkeit und Produktdatenqualität werden zu zentralen Steuerungsgrößen, die über Wettbewerbsfähigkeit, Finanzierungskonditionen und Zuschlagschancen mitentscheiden. Zwar diskutiert die Europäische Union (EU) auch über Entlastungen und Vereinfachungen in der Nachhaltigkeitsregulierung, doch die wesentlichen Meilensteine bleiben bestehen. Wer auf Sicht fährt und nur Einzelanforderungen abarbeitet, riskiert ab 2026 sowohl Compliance-Lücken als auch eine Steuerung, die an den neuen ökonomischen Realitäten vorbeigeht. Regulatorik 2026 im Überblick – diese Bereiche sind besonders betroffen Im Bereich Gebäude und Wärme rückt die Energy Performance of Buildings Directive die energetische Performance des Gebäudebestands in den Mittelpunkt. Bis Ende 2025 liegen nationale Renovierungspläne vor, bis Mai 2026 erfolgt die Umsetzung ins nationale Recht. Damit gewinnen aufwändige Sanierungen, vor allem...

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Entgelttransparenzrichtlinie: Darum sollten Sie sich jetzt vorbereiten https://klardenker.kpmg.de/entgelttransparenzrichtlinie-darum-sollten-sie-sich-jetzt-vorbereiten/ Mon, 17 Nov 2025 10:15:05 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47426 Equal Pay wird Pflicht. Wer schnell handelt, kann Kosten sparen und Risiken minimieren.

Keyfacts: Die Entgelttransparenzrichtlinie der EU muss bis zum 7. Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt werden. Dann werden Unternehmen ihre Gehaltsstrukturen und ihren Gender Pay Gap offenlegen müssen. Die Hürden für den Auskunftsanspruch werden gesenkt. Arbeitgeber sollten frühzeitig ein transparentes Vergütungssystem mit geschlechtsneutralen Kriterien entwickeln. Mit Equal Pay wird es bald ernst. Denn wenn Deutschland die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umgesetzt hat, haben Unternehmen kaum noch Spielraum für eine unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern. Genaugenommen haben sie dann generell nur noch wenig Spielraum für individuelle Gehaltsverhandlungen. Außerdem werden Arbeitgeber über ihren Gender Pay Gap berichten müssen. Bei zu hohen Diskrepanzen müssen sie Maßnahmen ergreifen. Ansonsten drohen Geldbußen. Das Problem: Viele Unternehmen haben aktuell noch keine transparenten Vergütungsstrukturen und auch keine belastbare Datenbasis, die eine Vergleichbarkeit der Stellen ermöglicht. Der Stichtag für die nationale Umsetzung der Richtlinie ist der 7. Juni 2026. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. >>> Wie richten sich Unternehmen in Deutschland strategisch für die kommenden Jahre aus? Wir haben 570 Führungskräfte aus 19 Branchen gefragt. Die Ergebnisse finden Sie in unserem Future Readiness Monitor. Das gilt jetzt schon: Entgelttransparenzgesetz Eine gesetzliche Regelung zu Equal Pay gibt es in Deutschland seit 2017. Das Entgelttransparenzgesetz wurde aber eher als „zahnloser Tiger“ betrachtet...

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Fünf Gründe, warum Payroll nicht nur Gehaltsabrechnung ist https://klardenker.kpmg.de/fuenf-gruende-warum-payroll-nicht-nur-gehaltsabrechnung-ist/ Thu, 06 Nov 2025 15:31:34 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47949 Lohnabrechnung: großes Potenzial, hohe Risiken und direkter Einfluss auf Mitarbeitende.

Keyfacts: Payroll-Daten sind eine wertvolle, oft unterschätzte Informationsquelle. Eine zuverlässige Payroll stärkt das Vertrauen der Mitarbeitenden und die Arbeitgebermarke. Fehler in der Gehaltsabrechnung können rechtliche und finanzielle Folgen haben. Zuletzt aktualisiert am 13.02.2026 Wenn in Unternehmen das Wort „Payroll“ fällt, denken viele an einen reibungslosen, unsichtbaren Prozess: Zahlen eingeben, Gehälter überweisen, alles läuft. Doch dieser Eindruck täuscht. Die Realität ist deutlich komplexer. Payroll ist längst kein reines Abrechnungsthema mehr, sondern ein strategischer Faktor für Unternehmenserfolg, Risikomanagement und Mitarbeiterbindung. Die aktuelle KPMG-Studie „Payroll Excellence“ und unsere Payroll Roadmap 2026 zeigen: Wer die Payroll unterschätzt, verschenkt Potenzial – und geht unnötige Risiken ein. 1. Fehler in der Payroll können teuer werden Ein Zahlendreher, eine vergessene Zulage – kleine Unachtsamkeiten können große Folgen haben. Fehler in der Lohn- und Gehaltsabrechnung sind keine Bagatelle: Sie können zu empfindlichen Nachzahlungen, Bußgeldern oder sogar Reputationsschäden führen. 2026 verschärfen neue gesetzliche Anforderungen zusätzlich die Lage – etwa durch höhere Mindestlöhne, angepasste Sozialversicherungswerte und neue Transparenzpflichten. Besonders bei Betriebsprüfungen oder externen Audits wird es schnell teuer, wenn Prozesse nicht sauber dokumentiert oder Verantwortlichkeiten unklar sind. Laut unserer Studie zählen die Vermeidung solcher Kosten und Risiken zu den wichtigsten Treibern für Investitionen in die Payroll. Wer eine rechtssichere Abrechnung...

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DAC8: Neue Transparenzpflichten für Kryptowerte-Anbieter ab 2026 https://klardenker.kpmg.de/dac8-neue-transparenzpflichten-fuer-kryptowerte-anbieter-ab-2026/ Wed, 01 Oct 2025 12:59:23 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47832 Unternehmen sollten jetzt Prozesse prüfen, um Bußgelder zu vermeiden.

Keyfacts: DAC8 und KStTG ab 2026: Kryptowerte-Anbieter müssen neue Melde- und Sorgfaltspflichten erfüllen.   Weitreichender Anwendungsbereich: Betroffen sind Handelsplattformen, Wallets, Broker und viele weitere Intermediäre.  Hohe Risiken bei Verstößen: Bußgelder bis zu 50.000 Euro und mögliche Tätigkeitsverbote in der EU.  Mit der geplanten Umsetzung der EU-Richtlinie 2023/2226 (DAC8) steht die Kryptobranche vor tiefgreifenden Veränderungen. Ziel der 8. Richtlinie zur Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden (Directive on Administrative Cooperation) ist es, Steuervermeidung und Intransparenz im Bereich digitaler Vermögenswerte einzudämmen. In Deutschland tritt hierzu das Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG) am 1. Januar 2026 in Kraft. Der erste Meldezeitraum umfasst das Kalenderjahr 2026, die Meldungen müssen bis zum 31. Juli 2027 an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt werden.  DAC8 ist ein Meilenstein in der Regulierung digitaler Vermögenswerte in der EU. Es ergänzt die Marktregulierung durch MiCAR und bringt Steuerrecht und Finanzaufsicht auf ein gemeinsames Niveau. Für Unternehmen bedeutet das: mehr Pflichten, aber auch mehr Rechtssicherheit.   Welche Regelungen gelten wann, für wen – und wo bestehen bislang übersehene Risiken? Hier erhalten Sie fundierte Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie praxisnahe Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen.  Wer ist betroffen? Die neuen Regelungen gelten unabhängig vom Unternehmenssitz für alle Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen, sofern Leistungen für EU-Kunden erbracht werden. Dazu zählen unter...

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Koalitionsvertrag – Steuerliche Neuerungen für Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/koalitionsvertrag-steuerpolitische-vorhaben-fuer-unternehmen/ Fri, 25 Apr 2025 12:19:14 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46377 Im Webcast: Das plant die künftige Bundesregierung für die nächste Legislaturperiode.

Die künftige Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedingungen für eine wettbewerbsfähige und wachsende Volkswirtschaft zu schaffen, strukturelle Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte zu verbessern, Innovationen zu fördern und Bürokratie umfassend abzubauen. Im Webcast „Der Koalitionsvertrag – Steuerpolitische Vorhaben“ erläutere ich, welche steuerlichen Maßnahmen der Koalitionsvertrag vorsieht.  Keine Steuererhöhungen – Punktuelle Entlastungen Zunächst kann festgehalten werden, dass die Regierungskoalition – entgegen mancher Befürchtungen – keine Steuererhöhungen plant. Dafür soll der Solidaritätszuschlag in seiner jetzigen Form beibehalten werden. Die Einkommensteuer soll für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur gesenkt werden.  Für Unternehmen sind punktuelle Entlastungen und Investitionsanreize vorgesehen. Arbeitsanreize sollen auch durch steuerliche Begünstigungen gesetzt werden. Die Stromsteuer soll für alle so schnell wie möglich gesenkt werden.   Der Wohnungsbau soll durch eine Investitions-, Steuerentlastungs- und Entbürokratisierungsoffensive angekurbelt werden. Zur Erbschaftsteuer, Vermögensteuer oder Besteuerung von Kapitalerträgen enthält der Koalitionsvertrag keine Aussagen.   Geplant sind ein Sofortprogramm für den Bürokratierückbau, jährliche Bürokratierückbaugesetze sowie eine Reduzierung der Bürokratiekosten für die Wirtschaft um 25 % (rund 16 Mrd. Euro) und des Erfüllungsaufwands für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie Verwaltung um mindestens 10 Mrd. Euro.   Neue Impulse für Investitionen und Wachstum Als zentrale Maßnahme für mehr Investitionen ist der sogenannte...

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So beeinflusst die Quellensteuer Influencer-Kampagnen von Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/so-beeinflusst-die-quellensteuer-influencer-kampagnen-von-unternehmen/ Wed, 25 Sep 2024 19:52:02 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43896 Podcast: Wie steuerliche Risiken im Influencer-Marketing minimiert werden können.

Die Ausgaben für Influencer-Marketing werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Im Jahr 2029 sollen nach einer Statista Umfrage die Ausgaben in diesem Bereich bereits bei knapp 1 Milliarde Euro liegen. Mit der zunehmenden Bedeutung von Influencer-Marketing und der Zusammenarbeit mit international tätigen Influencer:innen stellt sich die Frage nach den steuerlichen Konsequenzen, insbesondere in Bezug auf die Quellensteuer, die bei grenzüberschreitenden Zahlungen an im Ausland ansässige Influencer:innen anfallen kann. Complianceverstöße können erhebliche finanzielle und rechtliche Konsequenzen für deutsche Unternehmen haben. Podcast, Folge 3: Quellensteuer und Influencer Marketing In der dritten Folge unseres Podcast spricht Stefan Kochs, Partner, International Transaction Tax, mit Anne Schäfer, Partnerin, Corporate Tax Services, und Sarah Dietrich, Senior Managerin, Corporate Tax Services, über die spezifischen Anforderungen der Quellensteuer im Influencer-Marketing. Weitere Aspekte des Podcast: Welche grenzüberschreitenden Zahlungen quellensteuerpflichtig sind (ab 01:40 min.) Die rechtlichen Grundlagen gemäß § 50a EStG (ab 02:20 min.) Praktische Fallbeispiele und deren steuerliche Behandlung (ab 07:30 min.) Die Bedeutung der Vertragsgestaltung zur Minimierung der Steuerlast (ab 09:55 min.) Die Podcast-Reihe bietet umfassende Einblicke in die steuerlichen Aspekte des Influencer-Marketings und richtet sich an Marketing- und Steuerverantwortliche sowie Compliance-Spezialist:innen, die sich mit internationalen Marketingstrategien und deren steuerlichen Implikationen beschäftigen. Jetzt reinhören und wertvolle Einblicke...

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Internationale Dienstreisen: Ein unterschätztes steuerliches Risiko https://klardenker.kpmg.de/ein-unterschaetzes-steuerliches-risiko/ Wed, 11 Sep 2024 07:59:12 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43653 Auf welche steuerlichen Fallstricke bei Auslandsreisen geachtet werden sollte.

Agile grenzüberschreitende Arbeitsmethoden wie flexible und kurzfristige Dienstreisen ins Ausland, haben nach der Pandemie wieder enorm an Bedeutung gewonnen. Die Gründe sind vielfältig.  Oft ist es erforderlich, vor Ort präsent zu sein, um Geschäftsbeziehungen zu pflegen, Projekte zu begleiten, neue Märkte zu erschließen oder Transformationen voranzutreiben. Steuerabteilungen rücken in den Fokus: Internationale Dienstreisen als potenzielles steuerliches Risiko Traditionell sind Global-Mobility-Abteilungen oder das Travel Management der Unternehmen hauptverantwortlich dafür, die Auslandreisen zu organisieren und zu verwalten. Doch ein anderer Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung: die Steuerabteilung. Denn internationale Dienstreisen können ein erhebliches steuerliches Risiko mit sich bringen – die ungewollte Begründung von Betriebsstätten. Betriebsstättenrisiko: Ein unterschätztes Problem Personenbedingte Betriebsstätten entstehen nach nationalem Steuerrecht oder auf Basis eines Doppelbesteuerungsabkommens durch die dauerhafte und regelmäßige Tätigkeit von Mitarbeitenden oder Vertreter:innen, die eine wesentliche und substanzielle Arbeit ausüben, die dem Unternehmenszweck dienen. Das Problem: Viele Unternehmen unterschätzen, wie schnell und ungewollt eine Betriebsstätte begründet werden kann. Dies kann erhebliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Zusätzlich können Berichtspflichten entstehen oder Strafen fällig werden, wenn die lokalen Steuervorschriften nicht eingehalten werden, was die steuerliche und administrative Belastung erheblich steigert. Steuerliche Fallstricke bei internationalen Dienstreisen Die Steuerabteilungen der Unternehmen sollten sich deshalb unserer Meinung nach zunehmend mit...

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Hinweisgeberschutzgesetz: Drei Tipps für die Umsetzung https://klardenker.kpmg.de/hinweisgeberschutzgesetz-drei-tipps-fuer-die-umsetzung/ Mon, 26 Aug 2024 13:59:38 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=38380 So kann das Whistleblowing-System ein Erfolgskonzept werden.

Das Hinweisgeberschutzgesetz ist seit Juni 2023 in Kraft. Noch immer haben es nicht alle betroffenen Unternehmen umgesetzt. Dabei ist der Aufwand gar nicht so groß. Und wenn man ein paar Dinge beachtet, kann ein Hinweisgeberschutzsystem ein echtes Erfolgsmodell werden. Deswegen haben auch viele Unternehmen nicht gewartet, bis Deutschland die EU-Richtlinie zum Schutz von Personen, die Gesetzesverstöße melden (Whistleblower), in nationales Recht umsetzt, sondern haben schon vorher Whistleblowing-Hotlines etabliert. Interne Meldekanäle sind in großen Unternehmen längst Teil des Compliance-Management-Systems. Der Grund: Für Unternehmen ist es unerlässlich, von internen Rechtsverstößen zu erfahren, um diese abstellen zu können. Doch auch Unternehmen, die schon Meldestellen haben, müssen die Vorgaben des neuen Hinweisgeberschutzgesetzes beachten und vorhandene Systeme gegebenenfalls anpassen. Alle Unternehmen, die unter den Anwendungsbereich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes beziehungsweise der EU-Lieferkettenrichtlinie CSDDD fallen, sollten die Meldemechanismen sinnvoll verknüpfen. Das regelt das Hinweisgeberschutzgesetz Alle Beschäftigungsgeber mit 50 oder mehr Beschäftigten müssen eine interne Meldestelle einrichten. Bei dieser können Beschäftigte Verstöße gegen EU-Recht sowie Straftaten, bestimmte Ordnungswidrigkeiten und andere im Gesetz genannte Rechtsverstöße melden. Die Meldestellen müssen Hinweise in mündlicher oder in Textform entgegennehmen sowie persönliche Treffen zulassen. Geht ein Hinweis ein, überprüft die Meldestelle ihn auf Stichhaltigkeit und leitet Folgemaßnahmen ein. Das sind in der Regel zunächst interne Untersuchungen....

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Warum der einzigartige EU AI Act so folgenreich für die Compliance ist https://klardenker.kpmg.de/warum-der-einzigartige-eu-ai-act-so-folgenreich-fuer-die-compliance-ist/ Wed, 17 Jul 2024 15:17:01 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43163 Podcast „Future of Governance”: Wir ordnen die Auswirkungen des KI-Gesetzes ein.

Neue Vorschriften für bahnbrechende Technologie: Mit dem vieldiskutierten EU AI Act reguliert die Europäische Union in Zeiten der digitalen Transformation künftig den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Von Dokumentationspflichten bis zu Verboten: Das Gesetz hat erhebliche Konsequenzen für die Unternehmensführung. Die wichtigsten Details analysieren unsere Experten in der aktuellen Folge unserer Podcastserie „Future of Governance“. Podcast-Moderator David Rohde diskutiert mit François Heynike, Partner, Leiter des Bereichs Technologierecht bei der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, und Dirk Distelrath, Director, Consulting, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Im Fokus stehen unter anderem die unterschiedlichen Risikokategorien für KI-Systeme. Außerdem wird aufgezeigt, warum ein ganzheitlicher Compliance-Ansatz unerlässlich ist. Die Themenkomplexe im Überblick Zeitplan mit Besonderheiten: Ab wann der EU AI Act greifen wird (ab 1:05 min.) KI-Klassifizierungen: Warum die Verordnung weltweit einzigartig ist (ab 2:25 min.) Hintergründe und Praxisbeispiele: Was künftig erlaubt ist und was untersagt wird (ab 4:20 min.) Bewertung: Ist das Gesetz inhaltlich sinnvoll? Kommt es rechtzeitig? Und welche Faktoren treiben die technologischen und regulatorischen Trends an? (ab 8:40 min.) Die wichtigsten Compliance-Aufgabenstellungen kompakt (ab 13:20 min.) In unserer Podcastserie „Future of Governance” besprechen unsere Expertinnen und Experten regelmäßig aktuelle Themen rund um das Thema Corporate Governance. In kurzen und informativen Gesprächen erhalten Sie wertvolle Einblicke...

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Fußball und Ausgliederung: Wirtschaft vs. Emotionen https://klardenker.kpmg.de/fussball-und-ausgliederung-wirtschaft-vs-emotionen/ Thu, 04 Jul 2024 20:36:31 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43077 Was beim Ausgliederungsprozess beachtet werden muss und wie Fans überzeugt werden können.

Wenn es um Fußball geht, geht es immer auch um Emotionen. Wer einmal im Stadion war, der hat es schon erlebt. Fußball lebt von seinen Fans und deren Emotionen. Spiele, die in den letzten Minuten entschieden werden, Jubelausbrüche der Fans. Aber auch der unbändige Ärger darüber, wenn Spielerinnen oder Spieler zu einem anderen Club wechseln. Die meisten Proficlubs haben die Fußballabteilung ausgegliedert Fast alles, was im Fußball geschieht, wird zumindest von den Anhängerinnen und Anhängern aus emotionaler Sicht beurteilt. Rationalität spielt eine untergeordnete Rolle. Das gilt auch, wenn Fußballclubs knallharte wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Ein Beispiel für so eine Entscheidung ist die Ausgliederung des Vereins in eine Kapitalgesellschaft. Einige Vereine der 1. und 2. Fußballbundesliga haben diese Ausgliederung bereits vor Jahren durchgemacht. Andere erst kürzlich und bei wieder anderen ist die Ausgliederung vorerst am Votum der Vereinsmitglieder gescheitert. Am Widerstand und den Emotionen der Fans könnte man also sagen. Ein kleiner Überblick: Von den 36 Erst- und Zweitligisten sind 12 als eingetragener Verein organisiert, 13 als GmbH & Co. KGaA, sieben als GmbH und vier als Aktiengesellschaft. Warum entscheiden sich also viele Vereine, ihre Profifußball-Sektion auszugliedern und damit auch die Kritik der Fans auf sich zu ziehen? Und was müssen Vereine...

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Rote Karte für Geldwäscher – Geldwäscheprävention im Profifußball https://klardenker.kpmg.de/rote-karte-fuer-geldwaescher-geldwaeschepraevention-im-profifussball/ Wed, 19 Jun 2024 11:07:20 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=42950 Neue Anforderungen betreffen auch Clubs aus der Fußballbundesliga.

Pünktlich zum Anpfiff der Fußball-Europameisterschaft 2024 hat die Europäische Union neue Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erlassen. Auch der Fußball ist davon betroffen. Durch die neue Verordnung sollen strukturelle Schwachstellen im Bereich des Geldwäsche-Risikomanagements beseitigt werden. Herzstück des Legislativpakets bildet die EU-Geldwäscheverordnung, die am 30. Mai 2024 gemeinsam mit der sechsten EU-Geldwäscherichtlinie vom Rat der Europäischen Union verabschiedet wurde. Sie tritt drei Jahre nach Veröffentlichung in Kraft und gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Insofern ersetzt die Verordnung die derzeit bestehenden nationalen Geldwäscheregelungen – darunter auch das deutsche Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (kurz „Geldwäschegesetz“) – und trägt zur Harmonisierung der Vorkehrungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im europäischen Binnenmarkt bei. Anpfiff für die Regulierung des Fußballs Die Verordnung erweitert den Kreis der geldwäscherechtlich Verpflichteten um Profifußballvereine und Fußballagenten. Hiermit reagiert der europäische Gesetzgeber auf die seit Jahrzehnten diskutierte Anfälligkeit des Fußballsektors für inkriminierte Geldflüsse. Bereits im Juli 2009 hat die Financial Action Task Force einen Bericht über Geldwäscherisiken im Fußball veröffentlicht.  Die Taskforce beschreibt darin strukturelle Schwachstellen, die den Sport attraktiv für Kriminelle machen. Mit der Beeinflussung von Turniervergabe-Entscheidungen (Stichwort „FIFA-Gate“) ist der Sektor in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geraten. Die in...

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Kooperationen mit Influencer:innen: Diese Details sind wichtig https://klardenker.kpmg.de/kooperationen-mit-influencerinnen-diese-details-sind-wichtig/ Tue, 11 Jun 2024 09:06:08 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=42811 Podcast: Die Zusammenarbeit mit Werbeträgern ist aus umsatzsteuerlicher Sicht komplex.

Die Umsatzsteuer ist möglicherweise nicht das erste Thema, an das man im Zusammenhang mit Influencer-Marketing denkt. Aber es wirft aus umsatzsteuerlicher Sicht einige Fragen auf und ist durchaus komplex. Im Podcast „Steuern und Influencer“ klären unsere Expert:innen die wichtigsten umsatzsteuerlichen Fragen und schauen auf praktische Beispiele. Eines davon: der Fall einer Marketing-Abteilung eines Sportartikelherstellers. Das Unternehmen möchte mit Influencer:innen zusammenarbeiten und verschickt an mögliche Kandidatinnen und Kandidaten sogenannte Goodie-Bags. Im Podcast erfahren Sie, was hier umsatzsteuerlich beachtet werden muss. Den ersten Teil der Podcast-Reihe können Sie sich hier anhören. Durch den Podcast führen Dr. Anne Schäfer, Partnerin, Corporate Tax Services, und Stefan Kochs, Partner, International Transaction Tax. Sie sprechen mit Anastasia Podolak, Senior Managerin, Indirect Tax Services. Die Themen im Überblick: Goodie-Bags an Influencer versandt – das sollte aus umsatzsteuerlicher Sicht beachtet werden (ab 2:25 min). Vertragsgestaltung mit Influencer:innen – auf diese Details kommt es an (ab 3:14 min). So können sich Unternehmen auf die umsatzsteuerlichen Aspekte vorbereiten (ab 4:30 min). Influencer-Marketing nimmt bei Betriebsprüfungen eine immer größere Rolle ein (ab 5:43 min). Das sollten Unternehmen beachten, wenn Influencer:innen auf Events eingeladen werden (ab 7:51 min). Abrechnungsmodalitäten – darauf kommt es an (ab 8:48 min). Das muss aus steuerlicher Sicht...

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Homeoffice im Ausland: Wie Sie vermeiden, dass Steuern doppelt erhoben werden https://klardenker.kpmg.de/homeoffice-im-ausland-wie-sie-vermeiden-dass-steuern-doppelt-erhoben-werden/ Fri, 17 May 2024 08:10:57 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=42445 Die Rechtslage gleicht einem Flickenteppich, doch die Risiken sind beherrschbar.

„Natürlich dürfen Mitarbeitende auch im Ausland im Homeoffice arbeiten.“ Dieser Satz macht Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch besonders attraktiv und ist daher ein wichtiger Faktor im Ringen um die besten Fachkräfte. Dementsprechend bemühen sich viele Unternehmen, dauerhaftes Homeoffice auch außerhalb Deutschlands zu ermöglichen. Damit hiervon aber alle profitieren, sollten sie auch die Rechtslage genau beachten, insbesondere bezogen auf die Steuer. Denn das Thema ist relativ neu und in den meisten Gesetzen nicht explizit erwähnt. Gleichzeitig müssen nicht nur die deutschen, sondern auch die Gesetze des jeweiligen Auslands berücksichtigt werden, damit es nicht zu einer Steuerpflicht im Ausland kommt oder Steuern nicht im Zweifel doppelt erhoben werden. Dies droht vor allem bei der Frage, ob der Arbeitnehmer mit dem Homeoffice im anderen Land eine Betriebsstätte für seinen Arbeitgeber begründet. Der deutsche Staat beantwortet dies für die meisten Fälle klar mit „nein“ und orientiert sich damit erfreulicherweise an der Lebensrealität der Arbeitnehmer:innen, die Flexibilität und Mobilität mehr denn je schätzen. Dementsprechend stellte die deutsche Finanzverwaltung Anfang 2024 klar, mit der regelmäßigen Tätigkeit der Beschäftigten im häuslichen Homeoffice begründe ein Unternehmen in der Regel keine Betriebsstätte, selbst wenn es Kosten übernehme oder keinen anderen Arbeitsplatz zur Verfügung stelle. Schon für Arbeitnehmer mit Leitungsfunktion schränkt die deutsche...

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Verpackungen werden immer mehr zum Compliance-Risiko https://klardenker.kpmg.de/verpackungen-werden-immer-mehr-zum-compliance-risiko/ Tue, 09 Apr 2024 11:02:56 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=41969 Viele beachten das Verpackungsgesetz noch nicht; jetzt kommt die EU-Verpackungsverordnung.

Verpackungsabfall ist weltweit ein großes Problem. Innerhalb der EU ist Deutschland Spitzenreiter: 237 Kilogramm pro Kopf fielen laut Statistischem Bundesamt hier 2021 an. Knapp die Hälfte des in der EU verwendeten Kunststoff und Papier werden für Verpackungen benötigt, hat die EU-Kommission ermittelt. Gesetzgeber auf nationaler und EU-Ebene wollen die Müllberge reduzieren. Dieses Ziel ist Bestandteil des Green Deals der EU. Der Lösungsansatz lautet Vermeidung und Recycling. In Deutschland ist der Umgang mit Verpackungen bereits gesetzlich geregelt. Das Verpackungsgesetz (VerpackG) ist seit 2019 in Kraft und wurde 2022 und 2023 verschärft. Zusätzlich gelten seit 2024 das Einwegkunststofffondsgesetz und die Einwegkunststofffondsverordnung. Mit der Verpackungsverordnung hat die EU nun weitere Regelungen auf den Weg gebracht. Trotz allem gibt es immer noch zahlreiche Unternehmen, denen nicht bewusst ist, dass und in welchem Ausmaß sie betroffen sind. Dabei drohen erhebliche Sanktionen. Und die Erfahrung zeigt: Mangelnde Compliance in Bezug auf Verpackungen rächt sich. Umweltorganisationen sind wachsam und bringen Rechtsverstöße zur Anzeige. Einige Klagen gegen Konzerne, Supermarkt- und Fast-Food-Ketten waren bereits erfolgreich. Was Unternehmen schon jetzt beachten müssen und was mit der EU-Verpackungsverordnung auf sie zukommt, haben wir den Experten für Umweltrecht, KPMG Law-Partner Dr. Simon Meyer, gefragt. Vom Verpackungsgesetz betroffen sind alle Unternehmen, die Verpackungen...

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Global-Mobility-Podcast: Das ändert sich bei der steuerlichen Behandlung des Arbeitslohns https://klardenker.kpmg.de/global-mobility-podcast-steuerliche-aenderungen-beim-arbeitslohns/ Mon, 18 Mar 2024 16:01:34 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=41782 GMS-Podcast, Folge 2: Neue Anforderungen des BMF bei grenzüberschreitender Tätigkeit

Internationale Personaleinsätze werden zunehmend komplexer und sind mit steuerlichen Hürden verbunden. Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen entscheidend, die Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zu berücksichtigen. Diese beinhalten klare Richtlinien und Interpretationshilfen für Unternehmen, um die steuerlichen Anforderungen für grenzüberschreitend tätige Mitarbeitende zu verstehen und umzusetzen. GMS-Podcast, Folge 2: Internationale Personaleinsätze und Doppelbesteuerungsabkommen In der zweiten Folge von „GMS to go“, unserem Podcast für internationale Personaleinsätze, geht es um das Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 12. Dezember 2023. Es betrifft die steuerliche Behandlung des Arbeitslohns für international eingesetztes Personal gemäß den Doppelbesteuerungsabkommen. Die Auswirkungen können weitreichend sein und beispielsweise Änderungen bei der Beurteilung der steuerlichen Ansässigkeit sowie der Besteuerung bestimmter Vergütungsbestandteile zur Folge haben. Zudem werden neue Dokumentations- und Bescheinigungspflichten relevant. Wie Unternehmen mit diesen Anpassungen umgehen sollten, erfahren Sie von Susanne Härzke, Partnerin, KPMG Global Mobility Services Tax (GMS), und Sebastian Gagsch, Manager, GMS, im Podcast. Diese Themen werden besprochen: Welche Erfahrungen gibt es im praktischen Umgang mit den Änderungen? (ab 01:30 min.) Was ändert sich konkret für Mitarbeitende? (ab 02:20 min.) Wie sind die neu eingeführten Beispiele im Schreiben zu deuten? (ab 04:00 min.) Betreffen die Änderungen auch Einmalzahlungen wie beispielweise Boni oder Jubiläumszahlungen? (ab...

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Läuft Deutschland in die Regulierungsfalle? https://klardenker.kpmg.de/laeuft-deutschland-in-die-regulierungsfalle/ Thu, 22 Feb 2024 13:44:28 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=41563 Im Video: Staatssekretärin aus Bundesfinanzministerium will bürokratische Hürden abbauen.

Ob EU AI Act, CSRD oder das Lieferkettengesetz – neue Gesetze und Bestimmungen haben enormen Einfluss auf die Performance und Abläufe eines Unternehmens. Wie gehen Unternehmen damit um und laufen wir in Deutschland Gefahr, in die Regulierungsfalle zu laufen? Darüber habe ich mich beim KPMG Zukunftsgipfel mit Katja Hessel unterhalten. Sie ist parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesfinanzminister und Expertin für die Bereiche Zoll, Steuern und Digitalisierung. Ich habe Katja Hessel gefragt, welche regulatorischen Entwicklungen und Trends sie beobachtet. Im Gespräch schilderte sie, dass sie auf der einen Seite immer wieder aus den Unternehmen gespiegelt bekomme, dass es zu viel Regulierung und Bürokratie gebe. Auf der anderen Seite sei Regulierung wichtig, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle herzustellen. Sie stellte aber deutlich klar, dass bürokratische Hürden abgebaut werden müssten. Es könne nicht sein, dass Bürokratie die Innovation einschränkt. Deutschland brauche Innovationen, um den Wirtschaftsstandort nach vorne zu bringen. Hier können Sie das ganze Gespräch sehen. Sie finden das Video auch im Anschluss an diesen Text, wenn sie nach unten scrollen. Parlamentarische Staatssekretärin lobt Kompromiss beim EU AI Act als wichtiges Rahmenwerk Ich habe mit Katja Hessel auch über eines der aktuell drängendsten Themen unserer Zeit gesprochen: künstliche Intelligenz (KI). Hier betonte die Digitalisierungs-Expertin...

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Global-Mobility-Podcast zu internationalen Personaleinsätzen https://klardenker.kpmg.de/global-mobility-podcast-strategien-fuer-globale-personaleinsaetze/ Fri, 16 Feb 2024 10:07:01 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=41491 Was Unternehmen bei internationalen Mitarbeitereinsätzen beachten sollten.

In einer immer stärker globalisierten Welt sehen sich Unternehmen mit verschiedenen Ausprägungen internationaler Mitarbeitermobilität konfrontiert. Neben klassischen Entsendungen rücken auch rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit grenzüberschreitendem Remote Working und globalen Matrixfunktionen immer stärker in den Fokus. Die Podcast-Reihe „GMS to go“ bietet umfassende Antworten und richtet sich an HR- und Global Mobility-Verantwortliche, Steuerexpert:innen sowie Payroll-Spezialist:innen, die sich mit internationalen Personaleinsätzen wie Remote-Arbeit oder anderen Formen globaler Zusammenarbeit beschäftigen. Neuer GMS-Podcast: Erste Folge zu tageweiser Steuerpflicht in Deutschland   In der ersten Folge geht es um die Änderung der Lohnsteuerrichtlinie 2023 und deren Auswirkungen auf die Ermittlung der Lohnsteuer bei tageweiser Steuerpflicht in Deutschland. Die Auseinandersetzung mit der Lohnsteuerrichtlinie ist von entscheidender Bedeutung, da sie einen direkten Einfluss auf die finanzielle Belastung von Unternehmen und Mitarbeitenden hat. Diese Neuerungen erfordern von Unternehmen nicht nur eine Anpassung ihrer Abrechnungssysteme, sondern haben auch weitreichende Auswirkungen auf die Höhe der Steuerlast. Die Kenntnis und Umsetzung der Lohnsteuerrichtlinie ist daher unerlässlich, um rechtliche Anforderungen zu erfüllen, finanzielle Auswirkungen zu verstehen und strategische Entscheidungen im Personalmanagement zu treffen. Wie Unternehmen mit der geänderten Rechtslage umgehen können, erfahren Sie von Susanne Härzke, Partnerin, KPMG Global Mobility Services Tax (GMS), und Sebastian Gagsch, Manager, GMS, im Podcast. Diese...

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Diese gesetzlichen Änderungen kommen 2024 auf Unternehmen zu https://klardenker.kpmg.de/diese-gesetzlichen-aenderungen-kommen-2024-auf-unternehmen-zu/ Fri, 22 Dec 2023 16:01:46 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=41166 Neuerungen betreffen vor allem die großen Themen ESG und Digitalisierung.

Meistens folgen die Gesetze den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends. Das spiegelt sich auch in den gesetzlichen Neuerungen für 2024 wider. Auf der Agenda des deutschen und des europäischen Gesetzgebers standen vor allem zwei Themen: der Kampf gegen den Klimawandel sowie die Digitalisierung. Entstanden sind eine Reihe neuer gesetzlicher Vorschriften. Dazu gehören nicht nur die Nachhaltigkeitsberichterstattung, sondern auch zusätzliche Vorgaben zur Produkt-Compliance und ein rechtlicher Rahmen für den Umgang mit KI. Auf Unternehmen kommen einige neue Aufgaben zu. Was die Herausforderung noch vergrößert: Die neuen Gesetze sehen teilweise erhebliche Bußgelder bei Nichtbeachtung vor. Hier ein Überblick über wichtige Änderungen, die Unternehmen im neuen Jahr beachten müssen. Ab 2024 müssen die ersten Unternehmen nach der CSRD berichten Zum ersten Mal für das Berichtsjahr 2024 müssen Unternehmen über Nachhaltigkeit berichten. Das sieht die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vor. Bereits ab dem 1. Januar 2024 müssen Unternehmen von öffentlichem Interesse mit mehr als 500 Mitarbeitenden, die bereits jetzt der nichtfinanziellen Berichterstattungspflicht unterliegen, Daten sammeln. Die Berichtspflicht umfasst die Themen Umwelt, Soziales und Governance. Die CSRD bringt allerdings auch ein ernstzunehmendes Risiko für Haftung mit sich. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig und gründlich mit der CSRD auseinandersetzen. Das GEG enthält Regeln für...

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