Governance & Compliance: Unternehmen erfolgreich führen https://klardenker.kpmg.de/thema/governance-compliance/ Klardenker - der Blog zu aktuellen Wirtschaftsthemen, die Unternehmen bewegen Wed, 28 Jan 2026 09:28:00 +0000 de hourly 1 https://klardenker.kpmg.de/wp-content/uploads/2016/04/cropped-app-icon_512x512-32x32.png Governance & Compliance: Unternehmen erfolgreich führen https://klardenker.kpmg.de/thema/governance-compliance/ 32 32 Warum die Autobranche jetzt echte Technologieoffenheit braucht https://klardenker.kpmg.de/warum-die-autobranche-jetzt-echte-technologieoffenheit-braucht/ Mon, 05 Jan 2026 11:34:58 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48287 Die Aufweichung des Verbrenner-Aus ist auch eine Chance für Klimaschutz und Industrie.

Keyfacts: Die EU erlaubt ab 2035 neben Elektroautos auch CO₂-neutrale Kraftstoffe und Hybride – ein Signal für mehr Flexibilität statt starrer Verbote. Technologieoffenheit reduziert Risiken, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht eine realistische Umsetzung der Klimaziele. Klare Leitplanken bleiben entscheidend: strenge CO₂-Ziele, Nachhaltigkeitsstandards und eine vollständige Lebenszyklus-Bilanz für alle Antriebe. Die Europäische Union will ihr geplantes Verbrenner-Aus abschwächen: Ab 2035 sollen nicht mehr 100 Prozent Null-Emissionen für Neuwagen gelten, sondern 90 Prozent Reduktion an der Abgasanlage – die verbleibenden zehn Prozent können über grünen Stahl aus der EU oder nachhaltige Kraftstoffe (eFuels oder andere Biokraftstoffe) kompensiert werden. Plug-in-Hybride und Zusatzantriebe wie Range-Extender bleiben damit grundsätzlich möglich. In meinen Augen ist das keine Abkehr von den EU-Klimazielen, sondern eine pragmatische Öffnung des Regulierungskorridors – und zugleich ein wichtiges und nötiges industriepolitisches Signal an Europas Autohersteller. Ich meine: Technologieoffenheit ist eine Chance, die wir nutzen sollten. Sie schafft die nötige Flexibilität, um CO₂-Ziele ergebnisorientiert zu erreichen und zugleich Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Drei Argumente: 1) Realität statt Wunschdenken: Infrastruktur und Nachfrage unterscheiden sich stark je nach Antriebsform Der Hochlauf der E-Mobilität bleibt zentral. Aber ein EU-weiter, vollständiger Umstieg auf batteriebetriebene Fahrzeuge bis 2035 scheitert mancherorts an Ladeinfrastruktur, Netzkapazitäten und Kundenpräferenzen. Deshalb braucht es koexistierende Pfade: E-Autos, dort,...

]]>
Gesetzliche Änderungen 2026: Darauf sollten sich Unternehmen einstellen https://klardenker.kpmg.de/gesetzliche-aenderungen-2026-darauf-sollten-sich-unternehmen-einstellen/ Thu, 11 Dec 2025 16:31:50 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48264 Neue Pflichten und geplante Entlastungen im Überblick.

Keyfacts: 2026 müssen Unternehmen einige neue Pflichten umsetzen, vor allem im Bereich Digitalisierung, ESG und Verbraucherschutz. Im Rahmen der Omnibus-Initiative wurde der Start einiger Vorgaben bereits verschoben; die finale Entscheidung über weitere Vorschläge der EU-Kommission steht noch aus. Solange die Pflichten nicht verschoben werden, sollten Unternehmen sich darauf einstellen, dass sie zu den ursprünglich vorgesehen Terminen gelten. Selten war das neue Jahr für Unternehmen so schwer planbar wie das Jahr 2026. Aktuell stehen in der EU alle Zeichen auf Entlastung der Wirtschaft. Die EU will Bürokratie reduzieren und rudert mit der Omnibus-Initiative beim Green Deal und jetzt auch bei der Digital-Gesetzgebung zurück. Für Unternehmen entsteht dadurch ein Dilemma: Entlastung ist gut, aber die Wirtschaft braucht auch Verlässlichkeit. Selbst Ende 2025 ist in einigen Bereichen noch unsicher, was 2026 gelten wird. Und solange Pflichten nicht verbindlich verschoben oder aufgehoben sind, sollten Unternehmen sich sicherheitshalber auf deren Geltung zu den ursprünglichen Terminen vorbereiten. Dieser Beitrag zeigt auf, auf welche Szenarien sich Unternehmen einstellen sollten. Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme nach dem AI Act gelten voraussichtlich ab August 2026 Nach bisherigem Kenntnisstand gelten ab dem 2. August 2026 die umfassenden Pflichten des AI Act. Besonders relevant sind die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme. Anbieter benötigen dann ein...

]]>
Wie Bauunternehmen ihr Reporting und Steuerung regulatorikfest machen https://klardenker.kpmg.de/wie-bauunternehmen-ihr-reporting-und-steuerung-regulatorikfest-machen/ Thu, 04 Dec 2025 08:34:24 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=48154 2026 wird zum Wendepunkt für wichtige Projekte. Das heißt: hoher Handlungsdruck.

Keyfacts: Bis 2026 greifen neue EU- und nationale Vorschriften, die Bauunternehmen zu umfassender Steuerungsanpassung zwingen. Energieeffizienz, CO₂-Kosten und Produktdaten werden entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Finanzierung. Punktuelle Umsetzung reicht nicht – integrierte Datenmodelle und klare Governance sind Pflicht. 2026 und 2027 markieren für die Bau- und Immobilienwirtschaft einen strukturellen Einschnitt: Bis 2026 treten mehrere europäische und nationale Vorschriften in Kraft, die direkte operative Pflichten für Projekte, Portfolios, Lieferketten, Energieeinsatz und Finanzprozesse mit sich bringen. Für Bauunternehmen bedeutet das nicht einfach „mehr Reporting“.  Ein grundlegender Umbau ihrer Steuerungslogik ist erforderlich: Energieeffizienz, CO₂-Kosten, Taxonomie-Fähigkeit und Produktdatenqualität werden zu zentralen Steuerungsgrößen, die über Wettbewerbsfähigkeit, Finanzierungskonditionen und Zuschlagschancen mitentscheiden. Zwar diskutiert die Europäische Union (EU) auch über Entlastungen und Vereinfachungen in der Nachhaltigkeitsregulierung, doch die wesentlichen Meilensteine bleiben bestehen. Wer auf Sicht fährt und nur Einzelanforderungen abarbeitet, riskiert ab 2026 sowohl Compliance-Lücken als auch eine Steuerung, die an den neuen ökonomischen Realitäten vorbeigeht. Regulatorik 2026 im Überblick – diese Bereiche sind besonders betroffen Im Bereich Gebäude und Wärme rückt die Energy Performance of Buildings Directive die energetische Performance des Gebäudebestands in den Mittelpunkt. Bis Ende 2025 liegen nationale Renovierungspläne vor, bis Mai 2026 erfolgt die Umsetzung ins nationale Recht. Damit gewinnen aufwändige Sanierungen, vor allem...

]]>
Entgelttransparenzrichtlinie: Darum sollten Sie sich jetzt vorbereiten https://klardenker.kpmg.de/entgelttransparenzrichtlinie-darum-sollten-sie-sich-jetzt-vorbereiten/ Mon, 17 Nov 2025 10:15:05 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47426 Equal Pay wird Pflicht. Wer schnell handelt, kann Kosten sparen und Risiken minimieren.

Keyfacts: Die Entgelttransparenzrichtlinie der EU muss bis zum 7. Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt werden. Dann werden Unternehmen ihre Gehaltsstrukturen und ihren Gender Pay Gap offenlegen müssen. Die Hürden für den Auskunftsanspruch werden gesenkt. Arbeitgeber sollten frühzeitig ein transparentes Vergütungssystem mit geschlechtsneutralen Kriterien entwickeln. Mit Equal Pay wird es bald ernst. Denn wenn Deutschland die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umgesetzt hat, haben Unternehmen kaum noch Spielraum für eine unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern. Genaugenommen haben sie dann generell nur noch wenig Spielraum für individuelle Gehaltsverhandlungen. Außerdem werden Arbeitgeber über ihren Gender Pay Gap berichten müssen. Bei zu hohen Diskrepanzen müssen sie Maßnahmen ergreifen. Ansonsten drohen Geldbußen. Das Problem: Viele Unternehmen haben aktuell noch keine transparenten Vergütungsstrukturen und auch keine belastbare Datenbasis, die eine Vergleichbarkeit der Stellen ermöglicht. Der Stichtag für die nationale Umsetzung der Richtlinie ist der 7. Juni 2026. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Das gilt jetzt schon: Entgelttransparenzgesetz Eine gesetzliche Regelung zu Equal Pay gibt es in Deutschland seit 2017. Das Entgelttransparenzgesetz wurde aber eher als „zahnloser Tiger“ betrachtet und hat nicht dazu geführt, dass der Gender Pay Gap merklich sinkt. Kern des deutschen Entgelttransparenzgesetzes ist ein Auskunftsanspruch: Mitarbeitende in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten können unter bestimmten...

]]>
Fünf Gründe, warum Payroll nicht nur Gehaltsabrechnung ist https://klardenker.kpmg.de/fuenf-gruende-warum-payroll-nicht-nur-gehaltsabrechnung-ist/ Thu, 06 Nov 2025 15:31:34 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47949 Lohnabrechnung: großes Potenzial, hohe Risiken und direkter Einfluss auf Mitarbeitende.

Keyfacts: Payroll-Daten sind eine wertvolle, oft unterschätzte Informationsquelle. Eine zuverlässige Payroll stärkt das Vertrauen der Mitarbeitenden und die Arbeitgebermarke. Fehler in der Gehaltsabrechnung können rechtliche und finanzielle Folgen haben. Wenn in Unternehmen das Wort „Payroll“ fällt, denken viele an einen reibungslosen, unsichtbaren Prozess: Zahlen eingeben, Gehälter überweisen, alles läuft. Doch dieser Eindruck täuscht. Die Realität ist deutlich komplexer. Payroll ist längst kein reines Abrechnungsthema mehr, sondern ein strategischer Faktor für Unternehmenserfolg, Risikomanagement und Mitarbeiterbindung. Die aktuelle KPMG-Studie „Payroll Excellence“ und unsere Praxiserfahrung zeigen: Wer Payroll unterschätzt, verschenkt Potenzial – und geht unnötige Risiken ein. 1. Fehler in der Payroll können teuer werden Ein Zahlendreher, eine vergessene Zulage – kleine Unachtsamkeiten können große Folgen haben. Fehler in der Lohn- und Gehaltsabrechnung sind keine Bagatelle: Sie können zu empfindlichen Nachzahlungen, Bußgeldern oder sogar Reputationsschäden führen. Besonders bei Betriebsprüfungen oder externen Audits wird es schnell teuer, wenn Prozesse nicht sauber dokumentiert oder Verantwortlichkeiten unklar sind. Laut unserer Studie zählen die Vermeidung solcher Kosten und Risiken zu den wichtigsten Treibern für Investitionen in die Payroll. Wer eine rechtssichere Abrechnung gewährleisten will, braucht global einheitliche und dokumentierte Prozesse, die gleichzeitig an die lokalen Regularien angepasst sind. 2. Schnittstellen: Ein kritischer Faktor für Prozesssicherheit Payroll ist...

]]>
KI braucht Struktur – nicht nur gute Absichten https://klardenker.kpmg.de/ki-braucht-struktur-nicht-nur-gute-absichten/ Wed, 22 Oct 2025 14:31:07 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47848 Fünf Hebel für skalierbare, regelkonforme und sichere KI-Nutzung.

Keyfacts: Governance-Lücke bei KI: 74 % der Unternehmen haben Nachholbedarf – nur 26 % verfügen über eine unternehmensweite Trusted-AI-Strategie.  Wirksame KI-Governance braucht klare Rollen, Prozesse und zentrale Plattformen.  In fünf Schritten zeigen wir, wie Unternehmen Governance als Fundament einer verantwortungsvollen KI-Strategie etablieren.  Generative KI ist in deutschen Unternehmen angekommen – strategisch, technologisch, operativ. Doch während Use Cases, Budgets und Ambitionen wachsen, bleibt eine zentrale Frage oft unbeantwortet: Wer übernimmt die Verantwortung? Die Antwort lautet: Governance und diese sollte nicht nur konzipiert, sondern auch betrieben werden – idealerweise über eine zentrale Plattform, die Governance nicht nur dokumentiert, sondern in Workflows und Dashboards operationalisiert. KI-Governance: 74 Prozent der Unternehmen haben Nachholbedarf Laut unserer aktuellen Studie „Generative KI in der deutschen Wirtschaft 2025“ haben 69 Prozent der Unternehmen bereits eine Strategie für generative KI formuliert. Doch nur 26 Prozent verfügen über eine unternehmensweite Trusted-AI-Strategie. Die Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung ist offensichtlich – und gefährlich. Denn ohne klare Governance-Strukturen droht der Kontrollverlust: Shadow AI, ethische Grauzonen, regulatorische Risiken. Die Erkenntnis ist nicht neu, aber sie wird dringlicher: KI-Governance ist kein Compliance-Add-on, sondern essenziell für eine skalierbare, verantwortungsvolle und zukunftsfähige KI-Strategie. Fünf konkrete Hebel für eine wirksame KI-Governance Verantwortung operationalisieren – mit klaren Rollen und Prozessen Was...

]]>
DAC8: Neue Transparenzpflichten für Kryptowerte-Anbieter ab 2026 https://klardenker.kpmg.de/dac8-neue-transparenzpflichten-fuer-kryptowerte-anbieter-ab-2026/ Wed, 01 Oct 2025 12:59:23 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=47832 Unternehmen sollten jetzt Prozesse prüfen, um Bußgelder zu vermeiden.

Keyfacts: DAC8 und KStTG ab 2026: Kryptowerte-Anbieter müssen neue Melde- und Sorgfaltspflichten erfüllen.   Weitreichender Anwendungsbereich: Betroffen sind Handelsplattformen, Wallets, Broker und viele weitere Intermediäre.  Hohe Risiken bei Verstößen: Bußgelder bis zu 50.000 Euro und mögliche Tätigkeitsverbote in der EU.  Mit der geplanten Umsetzung der EU-Richtlinie 2023/2226 (DAC8) steht die Kryptobranche vor tiefgreifenden Veränderungen. Ziel der 8. Richtlinie zur Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden (Directive on Administrative Cooperation) ist es, Steuervermeidung und Intransparenz im Bereich digitaler Vermögenswerte einzudämmen. In Deutschland tritt hierzu das Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG) am 1. Januar 2026 in Kraft. Der erste Meldezeitraum umfasst das Kalenderjahr 2026, die Meldungen müssen bis zum 31. Juli 2027 an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt werden.  DAC8 ist ein Meilenstein in der Regulierung digitaler Vermögenswerte in der EU. Es ergänzt die Marktregulierung durch MiCAR und bringt Steuerrecht und Finanzaufsicht auf ein gemeinsames Niveau. Für Unternehmen bedeutet das: mehr Pflichten, aber auch mehr Rechtssicherheit.   Welche Regelungen gelten wann, für wen – und wo bestehen bislang übersehene Risiken? Hier erhalten Sie fundierte Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie praxisnahe Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen.  Wer ist betroffen? Die neuen Regelungen gelten unabhängig vom Unternehmenssitz für alle Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen, sofern Leistungen für EU-Kunden erbracht werden. Dazu zählen unter...

]]>
Betrug im eigenen Unternehmen: Wenn Vertrauen zur Schwachstelle wird https://klardenker.kpmg.de/betrug-im-eigenen-unternehmen-wenn-vertrauen-zur-schwachstelle-wird/ Wed, 09 Jul 2025 09:27:01 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46972 Wie schwache Kontrollen und fehlende Führung Wirtschaftskriminalität begünstigen.

Keyfacts: In mehr als 60 Prozent der untersuchten Fälle von Wirtschaftskriminalität stammen Täter:innen aus dem direkten Unternehmensumfeld. Viele Täter:innen handeln nicht aus Gier, sondern im vermeintlichen Interesse des Unternehmens – etwa zur Zielerreichung. Prävention braucht mehr als Regeln: Nur gelebte Kontrolle und Kultur machen Anti-Fraud-Maßnahmen wirksam. Ob Geldwäsche, Untreue, Bilanz- oder Kapitalanlagebetrug – Wirtschaftskriminalität hat viele Gesichter, aber häufig gemeinsame Ursachen: unklare Verantwortlichkeiten und fehlende Führung. Wenn Kontrollen ausbleiben, Zuständigkeiten verschwimmen und eine Kultur des Wegsehens herrscht, entstehen Lücken, die Täter:innen gezielt ausnutzen. Besonders gefährlich wird es, wenn diese Strukturen nicht als Problem erkannt werden – sondern als vermeintlich „gelebtes Vertrauen“. Die aktuelle KPMG-Befragung „Global Profiles of a Fraudster“ liefert dazu aufschlussreiche Zahlen: In mehr als 60 Prozent der untersuchten Fälle stammen die Täter:innen aus dem direkten Unternehmensumfeld – langjährige Mitarbeitende, Führungskräfte oder vertraute Kolleg:innen. Hier zeigt sich: Betrugsrisiken lauern nicht nur außerhalb, sondern oft direkt im Kern des Unternehmens. [caption id=“attachment_46992″ align=“alignnone“ width=“600″] Betrug kennt keine Hierarchie: Vom einfachen Mitarbeiter:innen bis zum Unternehmensleitenden – Täter:innen finden sich laut der 669 analysierten Täterprofile aus über 250 weltweiten Betrugsfälle auf allen Ebenen.[/caption]   Dieses Ergebnis ist nicht nur statistisch interessant, sondern sollte Entscheider:innen aufhorchen lassen: Betrug ist kein Randphänomen „unten“ in der...

]]>
Koalitionsvertrag – Steuerliche Neuerungen für Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/koalitionsvertrag-steuerpolitische-vorhaben-fuer-unternehmen/ Fri, 25 Apr 2025 12:19:14 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46377 Im Webcast: Das plant die künftige Bundesregierung für die nächste Legislaturperiode.

Die künftige Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedingungen für eine wettbewerbsfähige und wachsende Volkswirtschaft zu schaffen, strukturelle Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte zu verbessern, Innovationen zu fördern und Bürokratie umfassend abzubauen. Im Webcast „Der Koalitionsvertrag – Steuerpolitische Vorhaben“ erläutere ich, welche steuerlichen Maßnahmen der Koalitionsvertrag vorsieht.  Keine Steuererhöhungen – Punktuelle Entlastungen Zunächst kann festgehalten werden, dass die Regierungskoalition – entgegen mancher Befürchtungen – keine Steuererhöhungen plant. Dafür soll der Solidaritätszuschlag in seiner jetzigen Form beibehalten werden. Die Einkommensteuer soll für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur gesenkt werden.  Für Unternehmen sind punktuelle Entlastungen und Investitionsanreize vorgesehen. Arbeitsanreize sollen auch durch steuerliche Begünstigungen gesetzt werden. Die Stromsteuer soll für alle so schnell wie möglich gesenkt werden.   Der Wohnungsbau soll durch eine Investitions-, Steuerentlastungs- und Entbürokratisierungsoffensive angekurbelt werden. Zur Erbschaftsteuer, Vermögensteuer oder Besteuerung von Kapitalerträgen enthält der Koalitionsvertrag keine Aussagen.   Geplant sind ein Sofortprogramm für den Bürokratierückbau, jährliche Bürokratierückbaugesetze sowie eine Reduzierung der Bürokratiekosten für die Wirtschaft um 25 % (rund 16 Mrd. Euro) und des Erfüllungsaufwands für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie Verwaltung um mindestens 10 Mrd. Euro.   Neue Impulse für Investitionen und Wachstum Als zentrale Maßnahme für mehr Investitionen ist der sogenannte...

]]>
Unternehmen stärken: Was eine neue Regierung angehen sollte https://klardenker.kpmg.de/unternehmen-staerken-was-eine-neue-regierung-angehen-sollte/ Mon, 07 Apr 2025 11:40:20 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=46068 Investitionen, Entbürokratisierung und Fachkräftemangel – auf was es jetzt ankommt.

Keyfacts: Investitionen in Schlüsseltechnologien und eine stärkere Standortförderung sind essenziell. Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungsverfahren treiben die Wettbewerbsfähigkeit voran. Digitalisierung und Fachkräftesicherung aktiv angehen, um zukunftsfähig zu bleiben. Deutschland steht an einem wirtschaftlichen Scheideweg. Der Kurs, den die neue Regierung nach den Koalitionsverhandlungen festlegt, wird maßgeblich dazu beitragen, Deutschland als Investitionsstandort attraktiv zu halten und wichtige Änderungen voranzutreiben. Eine Kernaufgabe, die eine neue Regierung anpacken sollte, ist die Entbürokratisierung. Aus meinen Gesprächen mit Führungskräften aus unterschiedlichen Unternehmen weiß ich, dass dies ein großes Thema ist. Viele Unternehmen haben oft nicht die personellen Kapazitäten, um sich mit den komplexen Regulierungen auseinanderzusetzen. Ein Handwerksbetrieb etwa muss jährlich hunderte von Arbeitsstunden für Dokumentationspflichten, Arbeitszeitaufzeichnungen und auch steuerliche Meldungen aufwenden. Start-ups müssen sich mit langen Genehmigungsprozessen auseinandersetzen, bevor sie am Markt aktiv werden können. Die Gründung eines Unternehmens dauert in Deutschland im Durchschnitt acht bis zehn Tage. Und in Estland zum Beispiel nur einige Stunden. Der Bürokratieabbau ist deswegen eines der zentralen Themen, die die neue Regierung vorantreiben sollte. Darüber hinaus sehe ich drei weitere Schwerpunkte, die angegangen werden sollten, um Deutschland als Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten: gezielte Investitionen, konsequente Digitalisierung und eine wirkungsvolle Strategie gegen den Fachkräftemangel. Investitionen in Schlüsseltechnologien Gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien...

]]>
Anders als berichtet: Die USA sind nie aus Pillar 2 ausgestiegen https://klardenker.kpmg.de/anders-als-berichtet-trump-ist-nie-aus-pillar-2-ausgestiegen/ Tue, 25 Feb 2025 09:05:14 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=45445 Ein Plädoyer, besser hinzuschauen, was konkret der neue US-Präsident plant und fordert.

Keyfacts: Die USA haben die Maßnahmen zur Umsetzung einer globalen Mindeststeuer nie verabschiedet. Donald Trump will verhindern, dass andere Länder Besteuerungsrechte auf Gewinne von US-Unternehmen beanspruchen. Im Rahmen von Pillar 2 hat die OECD einen Safe Harbour eingeführt. Hiervon profitieren auch deutsche Unternehmen. „Trump erlässt ohne Rücksicht auf Partner und Gepflogenheiten immer neue Verordnungen.“ Mir scheint, dieses Narrativ hat sich in der Öffentlichkeit und teils sogar bei einigen Steuerexpert:innen fest etabliert. Ich rate daher dringend, lieber etwas genauer hinzuschauen, bevor wir aus den Maßnahmen des US-Präsidenten unsere Schlüsse ziehen. Das betrifft zum Beispiel die globale Mindeststeuer, auch bekannt als Pillar 2. Seit Wochen höre ich hierzu immer wieder in den deutschen sowie internationalen Medien und sogar Fachkreisen, Trump sei mit Beginn seiner zweiten Präsidentschaft aus dieser globalen Mindeststeuer ausgestiegen – zum erheblichen Nachteil europäischer und auch deutscher Unternehmen. Das ist aber nicht korrekt. Zwar hat Donald Trump in seiner Verordnung vom 20. Januar 2025 zum Global Tax Deal der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erklärt, dieser habe keine Gültigkeit in den USA. Tatsächlich haben die USA – auch wenn sie Mitglied im sogenannten Inclusive Framework der OECD sind und aktiv bei der Ausgestaltung der Regeln mitgewirkt haben –...

]]>
So beeinflusst die Quellensteuer Influencer-Kampagnen von Unternehmen https://klardenker.kpmg.de/so-beeinflusst-die-quellensteuer-influencer-kampagnen-von-unternehmen/ Wed, 25 Sep 2024 19:52:02 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43896 Podcast: Wie steuerliche Risiken im Influencer-Marketing minimiert werden können.

Die Ausgaben für Influencer-Marketing werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Im Jahr 2029 sollen nach einer Statista Umfrage die Ausgaben in diesem Bereich bereits bei knapp 1 Milliarde Euro liegen. Mit der zunehmenden Bedeutung von Influencer-Marketing und der Zusammenarbeit mit international tätigen Influencer:innen stellt sich die Frage nach den steuerlichen Konsequenzen, insbesondere in Bezug auf die Quellensteuer, die bei grenzüberschreitenden Zahlungen an im Ausland ansässige Influencer:innen anfallen kann. Complianceverstöße können erhebliche finanzielle und rechtliche Konsequenzen für deutsche Unternehmen haben. Podcast, Folge 3: Quellensteuer und Influencer Marketing In der dritten Folge unseres Podcast spricht Stefan Kochs, Partner, International Transaction Tax, mit Anne Schäfer, Partnerin, Corporate Tax Services, und Sarah Dietrich, Senior Managerin, Corporate Tax Services, über die spezifischen Anforderungen der Quellensteuer im Influencer-Marketing. Weitere Aspekte des Podcast: Welche grenzüberschreitenden Zahlungen quellensteuerpflichtig sind (ab 01:40 min.) Die rechtlichen Grundlagen gemäß § 50a EStG (ab 02:20 min.) Praktische Fallbeispiele und deren steuerliche Behandlung (ab 07:30 min.) Die Bedeutung der Vertragsgestaltung zur Minimierung der Steuerlast (ab 09:55 min.) Die Podcast-Reihe bietet umfassende Einblicke in die steuerlichen Aspekte des Influencer-Marketings und richtet sich an Marketing- und Steuerverantwortliche sowie Compliance-Spezialist:innen, die sich mit internationalen Marketingstrategien und deren steuerlichen Implikationen beschäftigen. Jetzt reinhören und wertvolle Einblicke...

]]>
Internationale Dienstreisen: Ein unterschätztes steuerliches Risiko https://klardenker.kpmg.de/ein-unterschaetzes-steuerliches-risiko/ Wed, 11 Sep 2024 07:59:12 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43653 Auf welche steuerlichen Fallstricke bei Auslandsreisen geachtet werden sollte.

Agile grenzüberschreitende Arbeitsmethoden wie flexible und kurzfristige Dienstreisen ins Ausland, haben nach der Pandemie wieder enorm an Bedeutung gewonnen. Die Gründe sind vielfältig.  Oft ist es erforderlich, vor Ort präsent zu sein, um Geschäftsbeziehungen zu pflegen, Projekte zu begleiten, neue Märkte zu erschließen oder Transformationen voranzutreiben. Steuerabteilungen rücken in den Fokus: Internationale Dienstreisen als potenzielles steuerliches Risiko Traditionell sind Global-Mobility-Abteilungen oder das Travel Management der Unternehmen hauptverantwortlich dafür, die Auslandreisen zu organisieren und zu verwalten. Doch ein anderer Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung: die Steuerabteilung. Denn internationale Dienstreisen können ein erhebliches steuerliches Risiko mit sich bringen – die ungewollte Begründung von Betriebsstätten. Betriebsstättenrisiko: Ein unterschätztes Problem Personenbedingte Betriebsstätten entstehen nach nationalem Steuerrecht oder auf Basis eines Doppelbesteuerungsabkommens durch die dauerhafte und regelmäßige Tätigkeit von Mitarbeitenden oder Vertreter:innen, die eine wesentliche und substanzielle Arbeit ausüben, die dem Unternehmenszweck dienen. Das Problem: Viele Unternehmen unterschätzen, wie schnell und ungewollt eine Betriebsstätte begründet werden kann. Dies kann erhebliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Zusätzlich können Berichtspflichten entstehen oder Strafen fällig werden, wenn die lokalen Steuervorschriften nicht eingehalten werden, was die steuerliche und administrative Belastung erheblich steigert. Steuerliche Fallstricke bei internationalen Dienstreisen Die Steuerabteilungen der Unternehmen sollten sich deshalb unserer Meinung nach zunehmend mit...

]]>
Hinweisgeberschutzgesetz: Drei Tipps für die Umsetzung https://klardenker.kpmg.de/hinweisgeberschutzgesetz-drei-tipps-fuer-die-umsetzung/ Mon, 26 Aug 2024 13:59:38 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=38380 So kann das Whistleblowing-System ein Erfolgskonzept werden.

Das Hinweisgeberschutzgesetz ist seit Juni 2023 in Kraft. Noch immer haben es nicht alle betroffenen Unternehmen umgesetzt. Dabei ist der Aufwand gar nicht so groß. Und wenn man ein paar Dinge beachtet, kann ein Hinweisgeberschutzsystem ein echtes Erfolgsmodell werden. Deswegen haben auch viele Unternehmen nicht gewartet, bis Deutschland die EU-Richtlinie zum Schutz von Personen, die Gesetzesverstöße melden (Whistleblower), in nationales Recht umsetzt, sondern haben schon vorher Whistleblowing-Hotlines etabliert. Interne Meldekanäle sind in großen Unternehmen längst Teil des Compliance-Management-Systems. Der Grund: Für Unternehmen ist es unerlässlich, von internen Rechtsverstößen zu erfahren, um diese abstellen zu können. Doch auch Unternehmen, die schon Meldestellen haben, müssen die Vorgaben des neuen Hinweisgeberschutzgesetzes beachten und vorhandene Systeme gegebenenfalls anpassen. Alle Unternehmen, die unter den Anwendungsbereich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes beziehungsweise der EU-Lieferkettenrichtlinie CSDDD fallen, sollten die Meldemechanismen sinnvoll verknüpfen. Das regelt das Hinweisgeberschutzgesetz Alle Beschäftigungsgeber mit 50 oder mehr Beschäftigten müssen eine interne Meldestelle einrichten. Bei dieser können Beschäftigte Verstöße gegen EU-Recht sowie Straftaten, bestimmte Ordnungswidrigkeiten und andere im Gesetz genannte Rechtsverstöße melden. Die Meldestellen müssen Hinweise in mündlicher oder in Textform entgegennehmen sowie persönliche Treffen zulassen. Geht ein Hinweis ein, überprüft die Meldestelle ihn auf Stichhaltigkeit und leitet Folgemaßnahmen ein. Das sind in der Regel zunächst interne Untersuchungen....

]]>
Podcast: Sozialversicherung im internationalen Arbeitsumfeld https://klardenker.kpmg.de/podcast-sozialversicherung-im-internationalen-arbeitsumfeld/ Fri, 23 Aug 2024 09:19:34 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43528 Was es bei der Sozialversicherung für internationale Mitarbeitereinsätze zu beachten gilt.

Mit der wachsenden Zahl international tätiger Arbeitnehmer:innen und grenzüberschreitender Unternehmen stellt sich die Frage nach der sozialen Absicherung in den verschiedenen Rechtssystemen. GMS-Podcast, Folge 6: Sozialversicherung und Global Mobility In der sechsten Folge unseres Podcasts „GMS to go“ sprechen Daniel Schütz, Senior Manager, Global Mobility Services Tax (GMS), und Sebastian Gagsch, Manager, GMS, über das Territorialitätsprinzip. Dieses besagt, dass das Sozialversicherungsrecht des Landes gilt, in dem die Arbeit tatsächlich ausgeführt wird. Zudem beleuchten unsere Experten wichtige Ausnahmen für Dienstreisen und Entsendungen. Diese Themen werden besprochen: Was gibt es allgemein bei der internationalen Sozialversicherung zu beachten? (ab 01:58 min.) Ausnahmen bei befristeten Entsendungen ins Ausland (ab 02:45 min.) Gibt es unterschiedliche Länderrichtlinien? (ab 03:30 min.) Multi-State-Worker-Regelung (ab 06:30 min.) Änderungen in der Sozialversicherung im internationalen Kontext durch die Corona-Pandemie (ab 11:14 min.) Antragsfristen beim Rahmenübereinkommen (ab 14:50 min.) Die Podcast-Reihe „GMS to go“ bietet umfassende Einblicke in Global-Mobility-Strategien und richtet sich an HR- und Global-Mobility-Verantwortliche, Steuerexpert:innen sowie Payroll-Spezialist:innen, die sich mit internationalen Personaleinsätzen, Remote-Arbeit oder anderen Formen globaler Zusammenarbeit beschäftigen. Weitere Informationen rund um das Thema Global Mobility gibt es im GMS-Newsletter. Jetzt abonnieren. Der „GMS to go“-Podcast ist auch auf Apple Podcasts, Audible, Soundcloud und Deezer verfügbar. Folgen Sie uns,...

]]>
Warum der einzigartige EU AI Act so folgenreich für die Compliance ist https://klardenker.kpmg.de/warum-der-einzigartige-eu-ai-act-so-folgenreich-fuer-die-compliance-ist/ Wed, 17 Jul 2024 15:17:01 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43163 Podcast „Future of Governance”: Wir ordnen die Auswirkungen des KI-Gesetzes ein.

Neue Vorschriften für bahnbrechende Technologie: Mit dem vieldiskutierten EU AI Act reguliert die Europäische Union in Zeiten der digitalen Transformation künftig den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Von Dokumentationspflichten bis zu Verboten: Das Gesetz hat erhebliche Konsequenzen für die Unternehmensführung. Die wichtigsten Details analysieren unsere Experten in der aktuellen Folge unserer Podcastserie „Future of Governance“. Podcast-Moderator David Rohde diskutiert mit François Heynike, Partner, Leiter des Bereichs Technologierecht bei der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, und Dirk Distelrath, Director, Consulting, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Im Fokus stehen unter anderem die unterschiedlichen Risikokategorien für KI-Systeme. Außerdem wird aufgezeigt, warum ein ganzheitlicher Compliance-Ansatz unerlässlich ist. Die Themenkomplexe im Überblick Zeitplan mit Besonderheiten: Ab wann der EU AI Act greifen wird (ab 1:05 min.) KI-Klassifizierungen: Warum die Verordnung weltweit einzigartig ist (ab 2:25 min.) Hintergründe und Praxisbeispiele: Was künftig erlaubt ist und was untersagt wird (ab 4:20 min.) Bewertung: Ist das Gesetz inhaltlich sinnvoll? Kommt es rechtzeitig? Und welche Faktoren treiben die technologischen und regulatorischen Trends an? (ab 8:40 min.) Die wichtigsten Compliance-Aufgabenstellungen kompakt (ab 13:20 min.) In unserer Podcastserie „Future of Governance” besprechen unsere Expertinnen und Experten regelmäßig aktuelle Themen rund um das Thema Corporate Governance. In kurzen und informativen Gesprächen erhalten Sie wertvolle Einblicke...

]]>
Umsatzsteuer-Podcast: Fallstricke bei Online-Dienstleistungen https://klardenker.kpmg.de/umsatzsteuer-podcast-fallstricke-bei-online-dienstleistungen/ Wed, 10 Jul 2024 12:26:14 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43103 Was Unternehmen bei der Besteuerung von Online-Dienstleistungen beachten müssen.

]]>
AI Act und generative KI: Was Unternehmen jetzt wissen sollten https://klardenker.kpmg.de/ai-act-und-generative-ki-was-unternehmen-jetzt-wissen-sollten/ Tue, 09 Jul 2024 11:45:31 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43091 Die Compliance-Anforderungen des KI-Gesetzes im Überblick.

Generative KI erschafft beeindruckende Texte, Bilder und sogar Musikstücke und Filme. Sie imitiert Stimmen und erstellt Bilder mit Gesichtern echter Personen. Oftmals sind die Ergebnisse nicht von menschengemachten Werken und echten Fotografien zu unterscheiden. Allerdings: Die großen Möglichkeiten bringen auch große Gefahren mit sich. Mit sogenannten Deepfakes können Menschen manipuliert, Tatsachen verfälscht und Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Der EU-Gesetzgeber hat sich daher zur Regulierung künstlicher Intelligenz entschlossen, um die Sicherheit von KI-Systemen und KI-Modellen zu erhöhen und das Vertrauen der Nutzenden zu stärken. Der EU AI Act gilt als weltweit erstes KI-Gesetz und wird 20 Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft treten. Hier finden Sie einen Überblick, was in Bezug auf generative KI und zu beachten ist und wie Unternehmen sich vorbereiten sollten. Den AI Act müssen nahezu alle Unternehmen beachten Den AI Act muss jedes Unternehmen beachten, das KI in Verkehr bringt, anbietet oder nutzt und das einen Bezug zur EU hat, sei es, weil es dort ansässig ist oder weil die KI-Systeme dort genutzt werden können. Praktisch wird über kurz oder lang jedes Unternehmen in der EU betroffen sein und auch zahlreiche Unternehmen außerhalb der EU. Im Einzelnen verpflichtet sind: Anbieter, die KI-Systeme in der...

]]>
Fußball und Ausgliederung: Wirtschaft vs. Emotionen https://klardenker.kpmg.de/fussball-und-ausgliederung-wirtschaft-vs-emotionen/ Thu, 04 Jul 2024 20:36:31 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=43077 Was beim Ausgliederungsprozess beachtet werden muss und wie Fans überzeugt werden können.

Wenn es um Fußball geht, geht es immer auch um Emotionen. Wer einmal im Stadion war, der hat es schon erlebt. Fußball lebt von seinen Fans und deren Emotionen. Spiele, die in den letzten Minuten entschieden werden, Jubelausbrüche der Fans. Aber auch der unbändige Ärger darüber, wenn Spielerinnen oder Spieler zu einem anderen Club wechseln. Die meisten Proficlubs haben die Fußballabteilung ausgegliedert Fast alles, was im Fußball geschieht, wird zumindest von den Anhängerinnen und Anhängern aus emotionaler Sicht beurteilt. Rationalität spielt eine untergeordnete Rolle. Das gilt auch, wenn Fußballclubs knallharte wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Ein Beispiel für so eine Entscheidung ist die Ausgliederung des Vereins in eine Kapitalgesellschaft. Einige Vereine der 1. und 2. Fußballbundesliga haben diese Ausgliederung bereits vor Jahren durchgemacht. Andere erst kürzlich und bei wieder anderen ist die Ausgliederung vorerst am Votum der Vereinsmitglieder gescheitert. Am Widerstand und den Emotionen der Fans könnte man also sagen. Ein kleiner Überblick: Von den 36 Erst- und Zweitligisten sind 12 als eingetragener Verein organisiert, 13 als GmbH & Co. KGaA, sieben als GmbH und vier als Aktiengesellschaft. Warum entscheiden sich also viele Vereine, ihre Profifußball-Sektion auszugliedern und damit auch die Kritik der Fans auf sich zu ziehen? Und was müssen Vereine...

]]>
Unternehmensbewertung: Was sind die wichtigsten Einflussfaktoren? https://klardenker.kpmg.de/unternehmensbewertungen-diese-details-sollten-sie-jetzt-kennen/ Tue, 25 Jun 2024 07:38:34 +0000 https://klardenker.kpmg.de/?p=41480 Geopolitik, ESG, Zinsniveau: Welche Entwicklungen derzeit zu beachten sind.

Zahlreiche Krisen in der jüngeren Vergangenheit, hohe Inflation und das angestiegene Zinsniveau – all das hat starken Einfluss auf die Bewertung von Unternehmen. Sie müssen nicht nur ihre Geschäftsmodelle an die neuen Gegebenheiten anpassen, sie sollten auch die erwartete Zinsentwicklung im Auge behalten. Das hat Folgen für Renditeforderungen von Firmen und die Unternehmensbewertung. Wie stark also sollten aktuelle Ereignisse in die Unternehmensbewertung einfließen? Unser Experte für die Bewertung von Unternehmen, Dr. Andreas Tschöpel, beantwortet im Kompakt-Interview die wichtigsten Fragen. In unserer jüngsten Kapitalkostenstudie haben wir einen Überblick gegeben, wie sich das zunehmend unsichere wirtschaftliche Umfeld auf Ihre Geschäftsmodelle, Planungsrechnungen und langfristigen Renditeerwartungen (Kapitalkosten) auswirkt. Jetzt lesen. Welche Themen treiben die Firmen hinsichtlich der Bewertung von Unternehmen aktuell am meisten um? Nach den jüngsten Krisen durch die Covid-Pandemie, den laufenden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die Kämpfe im Nahen Osten stehen die Unternehmen vor zahlreichen geopolitischen Risiken, die beispielsweise bestehende Handelsketten weiter bedrohen. Auch wenn die hohen Inflationsraten der letzten zwei Jahre aktuell tendenziell zurückgehen, scheinen die Zinssenkungserwartungen an den Märkten und die mit ihnen verbundenen ansteigenden Bewertungen möglicherweise etwas verfrüht. Die Notenbanken haben relativ deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie die Inflationsentwicklung sehr genau beobachten und Zinssenkungen erst konkret...

]]>