Cloud Computing: Die Wolke boomt

Die Cloud boomt

Sicherheitsmanagement wird laut "Cloud-Monitor 2017" zum zentralen Thema

Keyfacts über Cloud-Monitor 2017

  • Mehrheit der Anwender hält Daten in der Cloud für sicher
  • Office-Lösungen bleiben wichtigste Anwendung
  • Cloud Security wird zum zentralen Managementthema
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15. März 2017

Cloud Computing wird für deutsche Unternehmen immer wichtiger. Vor allem die Public Cloud boomt: Immer mehr Firmen mieten sich auf den Servern der verschiedenen Cloud-Anbieter ein. So wie die Umsätze der Cloudsparten von Amazon, Google, Microsoft, SAP oder IBM wachsen, so wächst auch hierzulande das Interesse an der Wolke: In Deutschland nutzen laut aktuellem Cloud-Monitor mittlerweile 65 Prozent der Unternehmen die Cloud.

Die Sorge vor unkontrolliertem Datenverlust kann den Höhenflug der Technologie nicht mehr bremsen. Die Unternehmen vertrauen der Cloud in puncto Datensicherung mehr denn je. Heute geht es daher primär um ein aktives Sicherheitsmanagement und um klare interne Vorschriften bei der Nutzung: „Die Unternehmen sollten einen Wildwuchs bei der Nutzung von Cloud-Diensten verhindern, um Sicherheitslücken zu vermeiden“, sagt Marko Vogel, Director, Security Consulting.

Ganz oben auf der Agenda: Kosten runter und Sicherheit rauf

Bereits 63 Prozent der befragten Unternehmen kontrollieren die unerlaubte Nutzung von Public-Cloud-Diensten, 34 Prozent nicht und 3 Prozent machen keine Angabe. Erfreulich: Fast alle Befragten (91 Prozent) nutzen spezielle Security Services, um die eigenen Daten zu schützen. Diese Technologien ermöglichen den datensicheren Zugriff auf Dokumente und schützen vor unbefugten Eindringlingen. Dazu zählen unter anderem eine Verschlüsselung von Daten in der Cloud oder das Monitoring der verwendeten Geräte und Anwendungen, um ungewöhnliche Aktivitäten oder Datenabflüsse schnell bemerken zu können.

91

Prozent der befragten Unternehmen nutzen spezielle Security Services, um unerlaubte Zugriffe zu verhindern und die eigenen Daten zu schützen.

An der Cloud gibt es kein Vorbeikommen mehr

Die Vorteile liegen auf der Hand: Schlanke Prozesse und geringere IT-Kosten. Unternehmen mit großen Datenaufkommen profitieren von den leistungsfähigen Rechenzentren der großen Dienstleister. So sparen sie sich eigene Datencenter und können jederzeit auf aktuelle Hard- und Software zurückgreifen. Auch junge Unternehmen, die noch ganz am Anfang stehen, können mit der Wolke schnell skalieren: Mit geringen Fixkosten und ohne eigene komplexe IT-Infrastruktur können Startups unkompliziert und schnell Geschäft realisieren.

Ohne die Cloud lässt sich auch Industrie 4.0 nicht denken – und erst recht nicht umsetzen. Denn der Weg in die Cloud senkt nicht nur Investitions- und Personalkosten, er beschleunigt auch die Einführung (Time-to market) von innovativen Produkten und Dienstleistungen. Entwicklungen und Tests werden über kurz oder lang fast vollständig in der Cloud abgebildet. Diese Prozesse verlaufen dynamisch, teilweise parallel. Fakt ist: Die Themen Cloud Computing und IT-Sicherheit gehören unmissverständlich auf die C-Level Agenda. Für CEOs und CIOs stellt sich also heute die drängende Frage: Wie viel von meinem Transformations- & Innovationsbudget habe ich für Cyber Security vorgesehen? Die Antwort darauf entscheidet letztlich über den Erfolg des gesamten digitalen Transformationsprozesses.

Die Studie „Cloud-Monitor 2017“ von KPMG und Bitkom erscheint voraussichtlich Mitte Mai und kann hier vorbestellt werden.

 

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Zusammengefasst

»Die Unternehmen sollten einen Wildwuchs bei der Nutzung von Cloud-Diensten verhindern, um Sicherheitslücken zu vermeiden.«

Die einstige Sorge vor unkontrolliertem Datenverlust kann den Höhenflug der Technologie nicht mehr bremsen. Die Unternehmen vertrauen der Cloud in puncto Datensicherung mehr denn je. Heute geht es daher primär um ein aktives Sicherheitsmanagement und um klare interne Vorschriften bei der Nutzung.

Marko Vogel Director, Security Consulting
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