Geldgeber mit Verständnis für Familienunternehmen und den Mittelstand

Family-Equity-Fonds im Trend

Family-Equity-Gesellschaften investieren werteorientiert und nachhaltig.

Keyfacts über Familienunternehmen

  • Familienunternehmen haben oftmals spezielle Anforderungen an potenzielle Investoren
  • Interesse an alternativen Kapitalgebern wächst
  • Family-Equity-Gesellschaften punkten mit Vertrauen
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Vermögende Unternehmerfamilien als Geldgeber? In Zeiten von Niedrigzinsen, stark gestiegenen Immobilienpreisen und einem verlorenen Vertrauen in die Banken investieren diese verstärkt ihr Vermögen über Family-Equity-Gesellschaften in den deutschen Mittelstand.

Verantwortung übernehmen und langfristig in Generationen denken: Für Family-Equity-Gesellschaften sind das vertraute Werte. Die Mehrzahl ist bekannt dafür, nicht in die operativen Strukturen der Beteiligungen – also nicht in das Management – einzugreifen und zudem Investitionen langfristig zu sehen.

Traditionen werden weitergeführt und Werte erhalten

Typisch für Family Equity: Sie investieren häufig in Branchen, die mit derjenigen verbunden ist, aus der das Vermögen ursprünglich stammt. Aufgrund des langfristigen Anlagehorizonts bieten sie auch eine gute Perspektive zur Nachfolgeregelung bei Familienunternehmen bzw. für Co-Investitionen im Mittelstand.

Kein Wunder also, dass Family-Equity-Gesellschaften als Übernehmer oder Anteilskäufer zur ernsthaften Konkurrenz für Private-Equity-Fonds und strategische Käufer werden. Aus der Praxis weiß ich: Häufig stehen Familienunternehmen Finanzinvestoren mit Skepsis gegenüber. Ihnen eilt ein gewisser Ruf voraus, gesunde Unternehmen mit dem Ziel aufzukaufen, sie nach kurzer Zeit mit erheblicher Rendite zu veräußern.

Family-Equity-Gesellschaften passen dagegen weniger in das Bild der Heuschrecken-Diskussion. Sie können als Beispiel dafür gesehen werden, wie Unternehmensbeteiligung positiv verstanden wird. Sie verbinden die Werte traditioneller mittelständischer Unternehmen mit denen moderner Kapitalbeteiligung. Der Kauf und das langfristige Entwickeln von Unternehmen dienen nicht dazu, schnellen Profit abzuschöpfen, sondern folgen den Leitlinien guter Unternehmensführung.

Das Lebenswerk in vertrauten Händen wissen

Aus diesen Gründen steigt bei Verkäufern aus dem Mittelstand das Interesse an den alternativen Kapitalgebern. So verbinden Unternehmer mit Family-Equity-Gesellschaften meist eine größere Sicherheit für nachhaltiges Unternehmertum im Sinne der Eigentümerfamilie.

Nicht selten begegnen sich auf Verkäufer- und Käuferseite ehemalige und aktive Unternehmer auf Augenhöhe. Gerade bei Transaktionen im mittelständischen Umfeld spielen gemeinsame Werte und Sympathie eine wichtige Rolle.

Family-Equity-Gesellschaften punkten mit äußerster Diskretion, Transparenz und einem weitreichenden Netzwerk. Sie bringen nicht nur Erfahrung und Branchenkenntnisse aus ihrer eigenen Geschäftstätigkeit mit. Sie haben auch großes Interesse daran, dass das Unternehmen nachhaltig wächst und von einer hoch motivierten und zufriedenen Belegschaft profitiert. Das schafft Verständnis im Unternehmen, Vertrauen und Sicherheit.

Informiert bleiben, Suche verkürzen

In Kooperation mit Die FAMILIENUNTERNEHMER e.V. entwickelt KPMG derzeit eine Lösung zum Thema Anteilsübergang bzw. -nachfolge, die alle Parteien unkompliziert an einen Tisch bringt. Die Vorteile für Unternehmer und solche, die es werden möchten: Sie sparen Zeit bei der Suche, profitieren von einem transparenten Prozess und können ihre Energie ungestört in die Verhandlungsphase und Ausarbeitung der Details investieren.

Neugierig geworden? Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden und informieren Sie weiter unter folgendem Link: www.kpmg.de/matchmaker.

12. Juni 2017
Zusammengefasst

»Verantwortung übernehmen und langfristig in Generationen denken: Für Family-Equity-Gesellschaften sind das vertraute Werte. «

In Zeiten von Niedrigzinsen, stark gestiegenen Immobilienpreisen und einem verlorenen Vertrauen in die Banken investieren vermögende Unternehmerfamilien verstärkt über Family-Equity-Gesellschaften in den deutschen Mittelstand. Diese punkten mit äußerster Diskretion, Transparenz und einem weitreichenden Netzwerk.

Dr. Vera-Carina Elter Bereichsvorstand Familienunternehmen
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Kommentare

Family-Equity-Gesellschaften - eine Alternative zu strategischen Finanzinvestoren?

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