#InspirationWeek: Diese Innovationen könnten unser Leben verändern

#InspirationWeek: SXSW in Austin

Was auf der weltgrößten Digital-Konferenz SXSW in Texas dieses Jahr diskutiert wird

Keyfacts über SXSW

  • In Austin diskutiert die Digitalelite künftige Innovationen
  • Die Digitalisierung lässt Hoffnungen auf technische Realisierbarkeit wachsen
  • KPMG ist vor Ort in Austin mit dabei
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Seit 30 Jahren findet alljährlich im texanischen Austin die South-by-Southwest (SXSW) statt. Einst als Musikfestival gestartet, hat sich die SXSW in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Digital- und Innovations-Ereignisse der Welt gewandelt. In diesem Jahr werden mehr als 35.000 Teilnehmer aus über 80 Ländern ab dem 10. März an der Konferenz teilnehmen, um einen Blick in die Zukunft zu wagen.

Unter dem Hashtag #InspirationWeek berichtet KPMG Deutschland diese Woche im Vorfeld und während der Digital-Konferenz SXSW über Technik-Trends und Innovationen, die unser Leben in den nächsten Jahren prägen könnten.

Roboter mit Charakter

Gespräche zwischen Robotern und Menschen könnten schon bald alltäglich sein. Von Siri über Cortana bis Alexa - als digitales Hilfsmittel für den Alltag ist künstliche Intelligenz in zunehmendem Maße akzeptiert. Wie aber sieht es aus mit künstlichen Emotionen? Wissenschaftler arbeiten an Anwendungen, die dem digitalen Hilfsmittel eine Art von Charakter geben. Zum Beispiel?

Ein kluger Roboter spricht mit einer Stimme, die dem Menschen angenehm ist – und versteht auch Dialekte und Akzente. Ein diskreter Roboter schaltet sich ab, wenn der Mensch intime Details bespricht. Ein selbstbewusster Roboter gibt Widerworte, wenn der Mensch ausfällig wird. „Social Robots“ und „Affective Computing“ sind zwei Stichworte für diesen Trend, der zwar auch in den letzten Jahren immer mal wieder ausgerufen wurde. Was heute allerdings anders ist als in der Vergangenheit: Durch die Digitalisierung sind die technischen Möglichkeiten heute so gut wie nie zuvor.

Wearables fürs Gehirn

Eine Software, die Gedanken liest und entsprechend handelt – die ersten Schritte sind längst gemacht. So können Forscher über ein EEG (Elektroenzephalografie) die Gehirnaktivität messen und über entsprechende Elektroden die Werte an einen Computer weitergeben. Das Ziel in einem Satz: Der Mensch denkt, die Maschine handelt.

Für viele schwer Kranke könnte darin ein Weg bestehen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mit einer entsprechend ausgerüsteten Kopfhaube konnten vollständig gelähmte Menschen wieder kommunizieren, wie Tübinger Hirnforscher vor kurzem nachweisen konnten.

Auch die Früherkennung neurologischer Erkrankungen wie beispielsweise Epilepsie oder Autismus wäre auf diese Weise denkbar. Und jenseits der Diagnostik scheinen sich auch therapeutische Möglichkeiten zu ergeben. So arbeiten Start-Ups daran, wie sie mittels Magnetfeldern gezielt die Gehirnregionen von Menschen stimulieren können, die an Depressionen leiden.

Vernetzte Städte

Immer mehr Gegenstände des täglichen Lebens sind permanent mit dem Internet verbunden – das sogenannte Internet der Dinge. Während allzu sorgloser Umgang mit dieser umfassenden Vernetzung zu steigenden Sicherheitsrisiken führt, ist ein großer Gewinner des Internet of things absehbar: die Städte und Ballungszentren.

Die Stadt der Zukunft ist voll vernetzt – und bietet effektive Lösungen für beispielsweise autonomes Fahren, den öffentlichen Nahverkehr und Krankentransporte. Die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen gibt es dank der Beacons-Technologie schon heute: Wenn ein Smartphone in die Nähe eines Beacons gelangt, stellt das Beacon verschiedene Funktionen oder Angebote bereit. Von der sofortigen Übernahme eines Carsharing-Autos über die Ankunft der nächsten Straßenbahn bis hin zu Informationen für Touristen – Beacons könnten die künftige Vernetzung der digitalen Stadt organisieren.

Virtuelle Teilhabe

Ein erstes Anzeichen für das Potenzial von Augmented Reality im Alltag ließ sich vergangenes Jahr bemerken: Durch das Spiel Pokémon Go füllten sich Städte und öffentliche Plätze mit Menschen, die – unterstützt durch die Augmented Reality-Anwendung ihrer Smartphones – kleine Fantasiewesen jagten. Eine Spielerei, sicherlich. Aber eben auch ein Indiz für künftige Trends. So scheint es nur eine Frage der Zeit, bis erste Touristikunternehmen ihren Reisegruppen virtuelle Avatare als Reiseführer zur Seite stellen. Zusammen mit Karl dem Großen in seiner virtuellen Ausprägung auf Städtetrip durch Europa – gut denkbar.

Der Trend dahinter ist größer: Augmented Reality kann eine Rolle spielen bei der Frage, wie Menschen künftig zusammenkommen und miteinander interagieren. Was auf einer spielerischen Basis wie bei Pokémon Go funktioniert, könnte ebenso gut in anderen Themenfeldern mit mehr gesellschaftlicher Relevanz funktionieren. Der Grundgedanke dabei: Obwohl jeder für sich alleine mit dem Smartphone den öffentlichen Raum durchstreift, entsteht dennoch ein Gefühl von Gemeinschaft.

35.000

Besucher werden in diesem Jahr zur Digitalkonferenz South-by-Southwest (SXSW) in Austin / Texas erwartet.

 

#InspirationWeek

Teil 2: Lesen Sie morgen, welche Rolle Künstliche Intelligenzen und Chatbots im Handel der Zukunft spielen könnten.

06. März 2017
Zusammengefasst

»Seit 30 Jahren findet alljährlich im texanischen Austin die South-by-Southwest (SXSW) statt - die mittlerweile wichtigste Digital- und Innovations-Konferenz der Welt.«

Unter dem Hashtag #InspirationWeek berichtet KPMG Deutschland diese Woche im Vorfeld und während der Digital-Konferenz SXSW über Technik-Trends und Innovationen, die unser Leben in den nächsten Jahren prägen könnten.

Klardenker Redaktion KPMG
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Nur ein Hype oder real: Welche Trends werden sich durchsetzen?

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