Zwischen den Welten: Aus virtuell wird real

Studie: Aus virtuell wird real

Virtual und Augmented Reality kommen in den Unternehmen an

Keyfacts über VR/AR-Anwendungen

  • Anwendungsgebiete nahezu grenzenlos
  • AR + VR = Mixed Reality
  • Wachstumschancen sind enorm
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Chirurgen mit Virtual Reality-Brille? Was zunächst nach Zukunftsmusik klingt, ist längst real: Schon heute planen Ärzte anstehende Operationen mithilfe dreidimensionaler Visualisierungslösungen. Einem Basler Forscherteam ist es unlängst gelungen, aus zweidimensionalen CT-Bildern eine dreidimensionale Simulation zu berechnen. Mit einer VR-Brille können sich die Schweizer Chirurgen nun ein genaueres Bild vom Operationsgebiet machen und ihre Vorgehensweise im Vorfeld detailliert abstimmen.

Die Verschmelzung von realer und digitaler Welt nimmt weiter Fahrt auf

VR- und AR-Anwendungen werden jedoch nicht nur im Gesundheitssektor immer wichtiger. Künftig erobern sie viele weitere Branchen: Industrie, Logistik, Tourismus, Handel oder den Bildungssektor. Die Einsatzmöglichkeiten von vernetzten Visualisierungslösungen sind nahezu grenzenlos, gerade im B2B-Bereich. KPMG zeigt Unternehmen mit dem VR / AR Opportunity Assessment, ob sie für Virtual und Augmented Reality-Anwendungen gerüstet sind. Denn diese sind längst keine Nischentechnologien der Gaming-Industrie mehr, sondern haben das Potenzial, das nächste große Ding zu werden. Langfristig werden sich sogar neue Geschäftsmodelle herausbilden.

3.300

Euro kostet derzeit die Entwicklerversion von Microsofts Hololens.

Im B2B-Bereich ist Virtual Reality schon seit mehr als 15 Jahren ein Thema – mehr oder minder erfolgreich. Den Siegeszug in den Massenmarkt tritt die Technologie gegenwärtig an: Das liegt zum einen daran, dass es nun erstmals Brillen zu erschwinglichen Preisen für den Privatkonsum gibt und man mit 5-Euro-Cardboards fast jedes Smartphone zu einer funktionsfähigen VR-Brille aufrüsten kann. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass die Technologie jetzt einen Reifegrad erreicht hat, der viele Anwendungsszenarien erst möglich macht.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich mit den Themen VR und AR zu befassen

Die Vorteile von VR und AR sind je nach Einsatzbereich im Unternehmen sehr vielfältig: „In der Forschung und Entwicklung sparen virtuelle Prototypen viel Geld und Zeit, in der Produktion ermöglichen sie auch ungelernten Kräften, Arbeitsabläufe ohne aufwendige Schulungen durchzuführen, und im Marketing und Vertrieb emotionalisieren sie Produkte und Services, die bislang vielleicht eher etwas trocken wirkten“, sagt Markus Deutsch, Director, Operations Consulting bei KPMG.

In etwas mehr als zwei Wochen wird sicherlich die eine oder andere VR-Brille unterm Weihnachtsbaum liegen. Aber bis eine hohe Marktdurchdringung im B2C-Segment erreicht ist, werden noch einige Jahre vergehen. Im B2B-Umfeld gehören VR/AR in einigen Branchen und Unternehmensbereichen heute schon fast zur Normalität. In den kommenden Jahren werden viele Unternehmen nachziehen, weil sie die Potenziale der Technologien erkennen. Und in fünf Jahren wird sicher keiner mehr fragen: „Virtual Reality – betrifft das nicht nur Gaming?“.

Mehr zu den Möglichkeiten von VR und AR lesen Sie hier:

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08. Dezember 2016

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