Wie Familienunternehmen trotz Digitalisierungsdruck zukunftsfähig bleiben

„Hall of Fame – der Dialog“: KPMG lädt zur Diskussionsrunde in Köln ein.

Keyfacts

  • Familienbetriebe sind per se innovativ
  • Digitalisierung eröffnet Wachstumschancen
  • Gründergeist prägt Unternehmenskultur
Christian Rast
  • CSO Generalbevollmächtigter
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Viele deutsche Familienunternehmen sind Weltmarktführer und haben in den vergangenen Jahren neue Märkte erobert. Auch die Digitalisierung haben viele der Hidden Champions längst auf der Agenda.

Die Handelsblatt Hall of Fame der Familienunternehmen zeichnet jährlich Familienunternehmer für ihre Lebensleistung aus. Aber was bringt die Zukunft? Im Dialog, exklusiv für Familienunternehmer, Beiräte, Aufsichtsräte und Gesellschafter, wollen wir über die Herausforderungen und praktischen Lösungsstrategien sprechen: Gemeinsam mit dem Handelsblatt lädt KPMG zum „Hall of Fame – Der Dialog“ in den Kölner Triangel-Turm.

Am 6. September diskutieren Christian Rast, CSO von KPMG, und Digitalexperte Prof. Dr. Tobias Kollmann vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit den Familienunternehmen-Spezialisten Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstand Logistiksystemgeschäft der Jungheinrich AG, und Daniel Terberger, Vorstandsvorsitzender der Katag AG.

Gründergeist setzt sich über Generationen fort

Nach Ansicht von Christian Rast gehören Tüfteln und Entwickeln zur DNA vieler Familienunternehmen: „Familienunternehmen wurden mit einer Idee gegründet, dadurch ist der Gründergeist fest in ihnen verankert – das prägt die Unternehmenskultur und setzt sich über Generationen fort.“

Wie bei Seca. Das Familienunternehmen produziert seit über 175 Jahren Waagen und hat sich dabei vom klassischen Gerätehersteller zu einer Art Softwareunternehmen entwickelt. Der Erfolg gibt dem Hamburger Unternehmen recht: Mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent ist es Weltmarktführer für medizinische Messsysteme. Damit ist Seca eines von vielen deutschen Traditionsunternehmen, die den Spagat zwischen Bodenständigkeit und Innovationskraft schaffen und gleichzeitig ihr Geschäftsmodell digital fit für die Zukunft machen.

Innovationsgeist steigern

Aber wie können Familienunternehmen ihren Innovationsgeist vor dem Hintergrund der Digitalisierung im Idealfall noch steigern? Ein ausländischer Investor stellt eine von vielen Optionen dar. „Die Innovationspipeline des Familienunternehmens muss dabei in der des ausländischen Unternehmens sinnvoll integriert, und dann weltweit skaliert werden. Nur so lassen sich eine globale Marktpräsenz erlangen und Wachstumschancen ergreifen“, erklärt Rast.

Eine andere Möglichkeit ist es, den Innovationsprozess des Investors im Familienunternehmen zu integrieren. „Damit dies gelingt, sollten sich Familienunternehmen genau überlegen, ob sie mit den kulturellen Veränderungen durch den ausländischen Investor leben können und ob das, was sie sich aufgebaut haben, in der Zukunft Bestand hat und ob damit nachhaltige Werte geschaffen werden können“, sagt Christian Rast.

Dass es auch ohne ausländischen Investor geht, hat Seca bewiesen. Das Unternehmen schafft es auch noch in der vierten Generation innovativ zu bleiben und sich strategisch anzupassen. Der Lohn: Erst vor kurzem wurde die Firma als Hamburger „Familienunternehmen des Jahres“ von „Die Familienunternehmer“ ausgezeichnet.

„Hall of Fame – Der Dialog“: Hier können sich Interessierte bis zum 16. August kostenlos anmelden.

Christian Rast
  • CSO Generalbevollmächtigter
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