Wie Banken ihre Finanzfunktion zukunftsfähig machen

Im Whitepaper liefern wir Lösungsansätze für die Zentralisierung von Finanzfunktionen

Keyfacts:

  • Deutschlands Banken haben derzeit die Reorganisation ihrer Finanzarchitektur auf der Agenda. Das ist die Gelegenheit, um über die Möglichkeiten einer Zentralisierung der Finanzfunktion nachzudenken.
  • Die Finanzfunktion wandelt sich zu einem integrierten beratenden Bereich für die Gesamtorganisation, um Prozesse zu beschleunigen und effizienter zu machen.
  • Im Whitepaper liefern wir Impulse und Lösungsansätze für die erfolgreiche Umsetzung der Zentralisierungsoptionen.

War eine neu ausgerichtete Finanzfunktion vor wenigen Jahren noch „nice to have“, kann sie heute zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Banken werden. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung, den steigenden regulatorischen Anforderungen und Reportingpflichten und dem Fachkräftemangel muss sie sich neu erfinden, um den Anforderungen auch künftig gerecht zu werden. Das Ziel: schneller, kostengünstiger und besser werden.

Im Fokus der Neuausrichtung steht dabei in der Regel die Frage nach den Möglichkeiten einer Zentralisierung der Finanzfunktion. Sie trägt dazu bei, Prozesse zu beschleunigen, die Effizienz zu steigern und Synergien sinnvoll zu nutzen. In unserem Whitepaper „Die Zentralisierung von Finanzfunktionen: Szenarien, Phasen, Erfolgsfaktoren“ geben wir Denkanstöße und Impulse, wie es Banken gelingen kann, ihre Finanzfunktion fit für die Zukunft zu machen.

Nahezu jede Bank in Deutschland denkt derzeit über eine Neuaufstellung ihrer Finanzfunktion nach und entwickelt neue Target Operating Models (TOM). Die Hintergründe sind vielfältige Entwicklungen, die Banken, Versicherungen und Asset Manager vor Herausforderungen stellen:

Steigende Datenanforderungen: Viele Banken nutzen noch nicht das volle Potenzial ihrer Daten. Eine höhere Datenqualität der Finanzfunktion kann helfen, entscheidende Erkenntnisse aus ihnen abzuleiten.

Trend zum Outsourcing: Es ist davon auszugehen, dass Outsourcing im Bankensektor zukünftig eine größere Rolle spielen wird. Voraussetzung sind harmonisierte IT- und Datenstrukturen. Außerdem sollten beim Zentralisierungsvorhaben stets die Mitarbeitenden mit eingebunden und qualifiziert werden.

Fachkräftemangel: Um den steigenden Anforderungen der Datenqualität und -menge zu begegnen, sind qualifizierte Mitarbeitende essenziell. Sie sind bereits heute schwer zu finden. Eine Zentralisierung hilft, die Finanzfunktionen in ihren Aufgaben zu entlasten und zeitaufwendige manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren.

Zunehmende Regulatorik: Um den Erwartungen an eine schnelle Umsetzung neuer Regulatorik gerecht zu werden, ist ein umfassendes Verständnis der Konzerndaten erforderlich. Das ist in den Instituten häufig nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Eine Zentralisierung der Finanzfunktion kann hier Vorteile bieten.

Höherer Kostendruck: Der Kostendruck im deutschen Bankensektor wird in Zukunft weiter steigen. Datenharmonisierung und eine integrierte IT-Architektur in Folge einer Zentralisierung der Finanzfunktionen können Kosten einsparen.

Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen, benötigen Unternehmen eine solide Wissensgrundlage, um gute Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Diese kann die Finanzfunktion neuer Ausrichtung liefern.

Die Zentralisierung von Finanzfunktionen: Szenarien, Phasen, Erfolgsfaktoren

Schneller, günstiger, hochwertiger: Unsere Expert:innen erklären, wie die Finanzarchitektur in Banken besser aufgestellt werden kann.

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Drei Szenarien, wie die Zentralisierung in die Tat umgesetzt werden kann

Der Zeitpunkt für eine Neuausrichtung der Finanzfunktion ist für Banken gerade günstig, da viele ohnehin ihre bestehenden IT-Infrastrukturen modernisieren, um sie zukunftsfähig zu machen. Dabei bietet es sich an, gleichzeitig auch die Finanzfunktion neu aufzustellen, jedoch nur in dem Umfang, der für die Bank sinnvoll ist. So kann sich in den meisten Fällen ein Hub-Konzept anbieten, bei dem die Bewertungsprozesse zentral gesteuert werden. Transaktionale Prozesse werden an ein Shared Service Center ausgelagert.

Eine weitere Herangehensweise ist die Teilintegration, bei der harmonisierte IT-Strukturen ermöglichen, dass die Zentrale direkt auf die Daten der Entitäten zugreifen kann. Bei einer Vollintegration wiederum, werden die Entitäten vollständig in die IT-Systemlandschaft der Zentrale eingebunden.

Unserer Erfahrung nach werden Vorhaben zur Zentralisierung der Finanzfunktion häufig unterschätzt. Eine systematisch geplante Vorgehensweise kann dem vorbeugen. Wir empfehlen das Vorgehen schrittweise zu unterteilen in die Phasen Bestandsaufnahme, Szenario-Entwicklung, Szenario-Analyse, Entscheidungsfindung, Pilotierung und Recap / Strategieanpassung.

Erfolgsfaktoren für das Zentralisierungsvorhaben

Inwieweit Finanzfunktionen erfolgreich zentralisiert werden können, hängt zu einem Großteil von individuellen Gegebenheiten der Bank ab. Dabei spielen die folgenden Themenbereiche eine große Rolle:

Fachliche Anforderungen: Von ihnen hängt maßgeblich ab, inwieweit die Finanzfunktion zentralisiert werden kann. Das Potenzial ist dann hoch, wenn es sich um Funktionen handelt, die mit zentralen Anforderungen verbunden sind, beispielsweise die IFRS-Reportingprozesse oder Gruppenmeldungen an den Regulator.

Governance: Es ist unerlässlich, dass die Aktivitäten zu einem Schwerpunkt beim CFO werden. Nur so kann sich die Finanzfunktion zu einem Business Partner entwickeln. Alle beteiligten Entitäten und Themen sollten einbezogen werden. Dabei ist eine kontinuierliche Kommunikation zwischen allen Interessengruppen von grundlegender Bedeutung.

Mitarbeitende: Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es wichtig alle Mitarbeitenden – egal ob in der Zentrale oder den Entitäten – von Anfang an mitzunehmen und Raum für offene Diskussionen zu lassen.

Finanzarchitektur: Nicht zuletzt ist auch die vorhandene Finanzarchitektur für den Erfolg von Zentralisierungsvorhaben von Bedeutung. Es sollte untersucht werden, inwieweit die gewünschten zentralisierten Prozesse sich in den Systemen der Zentrale und den Entitäten umsetzen lassen.

Mehr Impulse über mögliche Szenarien, Umsetzungsphasen und Erfolgsfaktoren zur Neuausrichtung der Finanzfunktion erhalten Sie in unserem Whitepaper „Die Zentralisierung von Finanzfunktionen“.

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Die Zukunft der Finanzfunktion

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Die Finanzfunktion von Banken, Versicherungen und anderen Financial Services-Unternehmen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Sie hat nicht nur immer mehr Aufgaben zu bewältigen, der CFO und sein Ressort entwickeln sich auch zunehmend zum Business Partner, der dem Management bei strategischen Entscheidungen zur Seite steht. Denn die Finanzfunktion wird immer mehr zum Center of Excellence, in dem zentrale Daten für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung zusammengeführt, aufbereitet, analysiert und interpretiert werden.

Kein Wunder also, dass derzeit nahezu alle großen Finanzdienstleister in Deutschland an der Neuausrichtung ihrer Finanzfunktion arbeiten und entsprechende Target Operating Models (TOM) entwickeln. Das Ziel: schneller, kostengünstiger und qualitativ besser zu werden – und gleichzeitig den Wertbeitrag der Finanzfunktion deutlich zu erhöhen.

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