Neue Governance-Struktur für den Übergang zum T+1-Abwicklungszyklus startet
Die ESMA, die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) haben am 22. Januar 2025 eine neue Governance-Struktur zur Unterstützung des Übergangs zum T+1-Abwicklungszyklus in der Europäischen Union eingeführt.
Im Anschluss an den Bericht der ESMA mit Empfehlungen zur Verkürzung des Abwicklungszyklus wurde die neue Governance-Struktur entwickelt, um die operativen, regulatorischen und technologischen Aspekte dieses Übergangs zu überwachen und zu steuern. Angesichts der starken Verflechtung des EU-Kapitalmarktes ist ein EU-weit koordiniertes Vorgehen unter Einbeziehung von Behörden, Marktteilnehmern, Finanzmarktinfrastrukturen und Anlegern wünschenswert. Zu den wichtigsten Elementen des neuen Governance-Modells gehören: Industrieausschus, mehrere technische Arbeitsgruppen sowie ein Koordinierungsausschuss.