ESAs veröffentlichen ersten Bericht über schwerwiegende IKT-Vorfälle im Rahmen von DORA
Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA, ESAs) haben am 3. Juni 2026 ihren ersten jährlichen Überblick über schwerwiegende IKT-Vorfälle im EU-Finanzsektor veröffentlicht, der auf einem durch den Digital Operational Resilience Act (DORA) geschaffenen Meldesystem basiert.
Daraus geht hervor, dass IKT-Risiken zunehmend grenzüberschreitend und miteinander verflochten sind. Die Behörden weisen zudem darauf hin, dass die jüngste Entwicklung hochleistungsfähiger KI-gestützter Tools Finanzunternehmen dazu veranlassen sollte, ihre Cybersicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um ihre Widerstandsfähigkeit auch in Zukunft zu gewährleisten.
Diese Ergebnisse verdeutlichen die zunehmende systemische Dimension von IKT-Risiken sowie die Bedeutung von Resilienz und Aufsicht für die Stärkung der Fähigkeit des Finanzsektors, künftige Vorfälle zu verhindern, abzufedern und sich davon zu erholen.