EZB und EIOPA schlagen europäischen Ansatz zur Verringerung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Naturkatastrophen vor
Die EZB und die EIOPA haben am 18. Dezember 2024 ein gemeinsames Papier mit einem Vorschlag zur Verringerung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Naturkatastrophen in der EU veröffentlicht. Das Papier baut auf den politischen Optionen auf, die in einem gemeinsamen Diskussionspapier der EZB und der EIOPA für das Jahr 2023 vorgestellt wurden. Darin wird ein sog. „Leiterkonzept“ für die Naturkatastrophenversicherung befürwortet, das sowohl den privaten als auch den öffentlichen Sektor einbezieht.
Aufbauend auf den bestehenden nationalen und EU-Strukturen schlagen die EZB und die EIOPA eine mögliche Lösung auf EU-Ebene vor, die aus zwei sich ergänzenden Säulen besteht:
- Ein öffentlich-privates Rückversicherungssystem in der EU, um den Versicherungsschutz für Naturkatastrophenrisiken zu erhöhen
- Ein EU-Fonds für die öffentliche Finanzierung von Katastrophen, um das öffentliche Katastrophenrisikomanagement in den Mitgliedstaaten zu stärken.
Weitere Informationen und den Link zu dem gemeinsamen Dokument finden Sie hier.