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„Bitcoins? Dieses illegale Drogengeld aus dem Internet?“

Die Highlights vom FinTech- und Blockchain-Talk jetzt auf Video

„Dass ich als Kunde in eine Bank reingehe und mehr Wissen habe als der Bankmitarbeiter – das darf eigentlich passieren“, sagt Sven Korschinowski. Passiert aber doch, und wahrscheinlich nicht nur Korschinowski, der als FinTech-Experte bei KPMG ohnehin viel mit dem Thema zu tun hat. Ein „weiter so wie bisher“ wird den etablierten Banken in der aktuellen Lage nicht helfen – das war eine der Kernaussagen bei der zweiten Ausgabe der Talkshow KPMG – Klardenker live. Thema diesmal: Die Zukunft der Banken – wie Technologie den Finanzsektor verändert.

Im Hamburger „Schmidtchen“ auf der Reeperbahn diskutierten vier Podiumsgäste am 13. September 2016 die aktuellen Umbrüche im Finanzwesen. Getrieben durch FinTechs, digital arbeitende Start-ups, die Teilbereiche des klassischen Bankwesens zu ihrem Geschäftsfeld erheben, sind etablierte Großbanken unter Druck geraten. „Ich denke, dass es für die Großen schwer geworden ist, Schritt zu halten“, sagt Christine Kiefer, Geschäftsführerin des FinTech-Start-ups Pair Finance. Über die einstige Frontstellung FinTech versus Großbank sei man indes mittlerweile hinaus, sagt Franz Welter von der DZ Bank. Tatsächlich könnten beide Seiten eine Menge voneinander lernen, so Welter. Zumal digitale Anlageberater und Robo-Advisor noch lange nicht in der Lage seien, die umfassenden Perspektiven vieler Kunden in ihrem Anlageverhalten mit zu berechnen.

Auch zu den derzeitigen Boomthemen Blockchain und Bitcoin positionierte sich die Runde. „Bitcoin – das ist doch dieses illegale Drogengeld aus dem Internet“, fasst Journalist Friedemann Brenneis eines der gängigsten Vorurteile gegenüber digitalen Kryptowährungen zugespitzt zusammen. Dass die ungleich beliebtere Blockchain-Technologie aber ohne Digitalwährungen wie Bitcoin nicht funktionieren würde – das werde dabei häufig aus dem Auge verloren, kritisiert Brenneis und plädiert für mehr Grundwissen über Digitalisierung in der Öffentlichkeit.

Die Öffentlichkeit hingegen beteiligte sich mit Fragen, die während der Sendung via Twitter gestellt wurden. Unter dem Hashtag #kpmgklardenker konnten die Zuschauer des Livestreams ihre Fragen direkt an Moderator Falko Brinkmann und die Social-Media-Redaktion ins Hamburger Schmidtchen schicken. Den vollständigen Mitschnitt des Livestreams, der während der Sendung von rund 1.400 Menschen aufgerufen wurde, gibt es hier.

Die Highlights der Sendung sehen Sie hier im Video.

Pulse of Fintech 2018 - 2. Halbjahr

Weltweite Fintech-Investments 2018 auf Rekordhöhe. Bericht zu Entwicklungen im zweiten Halbjahr 2018.

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Die digitale Transformation bewegt die Finanzwelt derzeit wie kaum ein anderes Thema. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben, ist die Modernisierung aller zentralen Prozesse von Finanzinstituten unerlässlich. Gleichzeitig bietet die rasante digitale Entwicklung zahlreiche Chancen für die Schaffung neuer Geschäftsprozesse, wie sie noch vor Kurzem kaum denkbar waren. Dank Analytics bzw. Mining, Automatisierung, Robotics und künstlicher Intelligenz lassen sich Arbeitsabläufe wirtschaftlicher gestalten, als es jemals zuvor möglich war. Hinzu kommen aktuelle Trendtechnologien wie Blockchain, Cloud-Computing oder das Internet der Dinge, die nicht mehr nur in der FinTech-Szene, sondern für die gesamte Finanzindustrie wesentlich sind.

Aus diesem Grund hat KPMG verschiedenste Kompetenzen unter einem Dach gebündelt, um Ihnen einen vollumfänglichen Service auf all diesen Gebieten anbieten zu können.

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